25.10.2021 (mb)
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Netapp Ontap bekommt lernenden Anti-Ransomware-Schutz

Mit der A900 bekommt die All-Flash-Serie AFF von Netapp in Kürze Zuwachs.Mit der A900 bekommt die All-Flash-Serie AFF von Netapp in Kürze Zuwachs. (Foto: Netapp)NetApp erweitert sein Hybrid-Cloud-Portfolio. Schließlich sei man einziger Lösungsanbieter mit nativen Integrationen für die weltweit größten Public Clouds, namentlich durch die nativen ONTAP-Services in AWS-, Azure und der Google Cloud-Platformen. Mit der neuen Version v9.10.1 stehen ein verbesserter Schutz vor Ransomware, erweiterte Datenmanagement-Funktionen und NVMe/TCP-Unterstützung für eine schnellere Performance zur Verfügung.

Darüber hinaus kündigt das Unternehmen neue Funktionen für das digitale Wallet für den Netapp Cloud Manager und erweiterte Datenservices für eine vereinfachte Administration in einer Hybrid-Cloud an. Ebenso gibt es flexiblere Nutzungsoptionen zur besseren Kostenkontrolle sowie neue Professional-Services-Angebote, mit denen Kunden den Nutzen von On-Premises- und Hybrid-Cloud-Ressourcen besser ausschöpfen können sollen.

Zu den angekündigten Portfolio-Innovationen von Netapp gehören:

Verbesserungen der Datenmanagement-Software Ontap: Die neue Version von Ontap ermöglicht es Unternehmen sich eigenständig vor Ransomware-Angriffen zu schützen – auf Basis von maschinellem Lernen mit integrierter proaktiver Erkennung und beschleunigter Datenwiederherstellung. Die aktuelle Version bietet außerdem eine gesteigerte Leistung mit NVMe/TCP-Unterstützung, erweiterte Objektspeicherfunktionen und vereinfachtes Management, sagt der Anbieter. Darüber hinaus unterstütze die neue Ontap-Version das in Kürze erscheinende All-Flash-Enterprise-System namens AFF A900.

Verbesserte Daten-Dienste: Mit den neuen Digital-Wallet-Funktionen im Cloud Manager sollen Kunden von größerer Mobilität und mehr Transparenz bei der Nutzung von Data-Service-Lizenzen über die gesamte Hybrid Cloud hinweg profitieren. Das Wallet dient in erster Linie zur Vorauszahlung über Guthaben, um Probleme bei der Beschaffung zu vermeiden. So formuliert es zumindest der Anbieter.

Zu den weiteren Aktualisierungen gehören Erweiterungen der Services Cloud Backup und Cloud Data Sense, ein vereinfachter Einsatz von Cloud Volumes Ontap über bereitgestellte Vorlagen, vollständig eingebettetes Active IQ und tiefere Integrationen mit Netapp Cloud Insights und Ontap-Software zur Unterstützung von Kubernetes-Workloads.

Flexiblere Verbrauchsoptionen: Als Köder für die Keystone Flex Subscription, ein On-Premises Storage-as-a-Service-Angebot mit nativer Cloud-Integration, bietet Netapp jetzt eine Freemium-Serviceebene für Cloud Volumes Ontap an, die Kunden Zugang zu einer voll funktionsfähigen, unbefristeten Lizenz für die Nutzung von Ontap in der Cloud für Workloads mit einem Speicherbedarf von weniger als 500 GByte bietet. Damit können kleine Workloads wie beispielsweise Kubernetes-Cluster ohne anfängliche Kosten genutzt werden. Nutzer müssen erst dann auf ein Abonnement umzusteigen, wenn der Workload ausreift und skalierbar wird.

Leichter zugängliche Hybrid-Cloud-Expertise: Netapp führt außerdem neue Support- und Professional-Service-Angebote ein, die den Zugang zu Experten für eine schrittweise Anleitung beim Übergang zur Hybrid Cloud erleichtern. Das Support Edge Advisor for Cloud ist ein Datacenter-Suppor-Modell mit schnellem, direktem Zugang zu ausgebildeten Spezialisten. Die Abonnement-basierten Netapp Flexible Professional Services (FlexPS) sind für Kunden, die kontinuierlichen Support benötigen.

»Die Vorteile der Migration in die Cloud sind zwar erheblich, aber viele IT-Abteilungen haben immer noch mit On-Premise-Herausforderungen zu kämpfen. Beispiele sind der Umgang mit der Komplexität und den Kosten der Datenverlagerung, der Schutz vor Ransomware oder die Sicherstellung einer zuverlässigen Performance für kritische Applikationen«, erklärt Brad Anderson, Executive Vice President, Hybrid Cloud Group bei Netapp. »Als Hybrid-Cloud-Spezialist kann Netapp Unternehmen dabei helfen, ihre digitale Transformation voranzutreiben, um schneller und im Rahmen des Budgets Geschäftsergebnisse zu erzielen – ganz gleich, ob sie noch eine Strategie entwickeln oder bereits groß angelegte Migrationen durchführen.«

Neues All-Flash-NVMe-System AFF A900

Soweit wir in Erfahrung bringen konnten, wird die neue A900, die nächsten Monat auf den Markt kommen soll, dank eines neuen Memory-Prozessors schneller sein als das aktuelle High-End-System A800 (ebenso All-Flash mit NVMe-SSDs). Das neue System soll aber im Gegensatz zur A800 (vier Höheneinheiten) acht Höheneinheiten messen wie die A700. Die A700 unterstützt 5.760 SSDs und bis zu 702,7 PByte, die A800 2.880 SSDs für bis zu 316,3 PByte.

Denkbar ist, dass der neue Controller später auch in den Hybrid-Systemen (Flash/Disk) verbaut wird, wodurch ein Nachfolger des heutigen FAS 9000-Systems entstünde.




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