05.06.2015 (eh)
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Mit »Unitrends Release 8.1« wird Backup deutlich beschleunigt

  • Inhalt dieses Artikels
  • Administratoren können unterschiedliche RPOs, RTOs und SLAs auf Hypervisor-Ebene festlegen
  • »Unitrends Release 8.1« unterstützt auch Ubuntu 14 und Mac OS X 10.10

Backup-Beispiel mit der virtuellen Appliance »Unitrends Enterprise Backup« UEB (Bild: Unitrends)Backup-Beispiel mit der virtuellen Appliance »Unitrends Enterprise Backup« UEB (Bild: Unitrends)Der Enterprise Backup- und Disaster-Recovery-Spezialist Unitrends stellt eine neue Version seiner Datensicherungssoftware vor. Wesentliche Besonderheiten von »Unitrends Release 8.1« sind: Das Backup-Fenster wird um das 50fache beschleunigt, es lässt sich unter Red Hat Enterprise Linux (RHEL) installieren, und unterstützt wird VMware vSphere 6.

Hintergrund der rapiden Geschwindigkeitszunahme: Zu Release 8.1 gehört eine neue Changed-Block-Tracking-Funktion für Microsoft-Hyper-V-Umgebungen. Der neue Filtertreiber verfolgt Veränderungen an virtuellen Maschinen auf Hypervisor-Ebene sobald sie stattfinden. Das verkürzt laut Unitrends inkrementelle Backups bis um das 50fache. Außerdem liefere diese Vorgehensweise wesentlich mehr Wiederherstellungspunkte (Recovery Point Objectives, RPOs).

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Administratoren können unterschiedliche RPOs, RTOs und SLAs auf Hypervisor-Ebene festlegen

Wie gehabt eignet sich das neue Release für die physischen Appliances der »Unitrends Recovery Series« sowie für die virtuelle Appliance »Unitrends Enterprise Backup« (UEB).

Bei vSphere 6 ermöglicht die neue Unitrends-Version zusätzlich zum Schutz auf Hypervisor-Ebene die Sicherung von Anwendungen und Betriebssystemen innerhalb einer oder mehrerer virtueller Maschinen in vSphere-Umgebungen. Damit können Administratoren unterschiedliche RPOs, Wiederherstellungszeiten (Recovery Time Objectives, RTOs) und Service-Level-Agreements auf Hypervisor-Ebene und granular innerhalb der virtuellen Maschinen selbst festlegen. So können sie die Datenmenge, die geschützt wird, laut Unitrends im Detail steuern, anstatt die gesamte virtuelle Maschine zu sichern.

»Unitrends Release 8.1« unterstützt auch Ubuntu 14 und Mac OS X 10.10

Neben den gepackten virtuellen Appliances für Vmware vSphere und Microsoft Hyper-V lässt sich UEB nun auch direkt auf RHEL ausführen. Die RHEL-Integration erhöht die Skalierbarkeit in Enterprise-Umgebungen und ermöglicht, Bandarchive direkt anzubinden. Zu den weiteren unterstützten Betriebssystemen zählen noch Ubuntu 14 und Mac OS X 10.10. Außerdem betont Unitrends, dass es nun einen vollständigen Schutz von Microsoft-SQL-Server-AlwaysOn-Failover-Clustern und damit verbesserten physischen und tieferen virtuellen Schutz lokaler Hochverfügbarkeitsumgebungen gibt.

Unterstützt wird auch NetApp-Cluster-Mode für Hochverfügbarkeitskonfigurationen in großen Umgebungen. Und last but not least gibt es eine verbesserte Unterstützung für Oracle Automatic-Storage-Management für die Sicherung kritischer Daten inner- und außerhalb der firmeninternen IT-Umgebung.

Unitrends Release 8.1 bildet auch den den Kern der kürzlich veröffentlichten Software »Unitrends Free«. Diese kostenlose virtuelle Storage-Appliance richtet sich an professionelle IT-Manager, die Heimlabore, frühe Stadien von Virtualisierungsprojekten und kleine Umgebungen schützen wollen.

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