Level 3 startet SAN-Service in Deutschland
Mit der Dienstleistung will Level 3 unter anderem Kunden ansprechen, die zwei Data-Center direkt via SAN-Protokoll verbinden wollen. Beispielsweise für ein Vernetzen mehrerer Rechenzentren, oder für Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Anwendungen, oder für synchrone Replikationsanforderungen, oder generell für Applikationen mit Bedarf an kurzen Latenzzeiten. Unterstützt werden 1, 2, 4, 8 und 10 Gbit/s Fibre-Channel und Ficon.
Nachfrage nach sicheren, zuverlässigen und leistungsfähigen Verbindungen steigt
»Das Internet macht jetzt lokale Services global«, resümiert Daniel Sjoberg, Vice President Strategy, Business Development und Marketing von Level 3, im Gespräch mit speicherguide.de. »Wir haben viele Cloud-Service-Provider als Kunden, die mit uns nun ganz neue Services anbieten können.« Und dadurch steige der Bedarf an sicheren, zuverlässigen und leistungsfähigen Verbindungen – eben das Kerngeschäft von Level 3.
Neben dem SAN-Service erweitert Level 3 sein deutschlandweites Angebot noch um weitere Enterprise-Services: Virtual Private Network (VPN) Services, Direct Internet Access (DIA) Service, Website Accelerator Services, Managed Distributed Denial of Service (DDoS) Protection, Level 3 Managed Services, Collaboration Services, Voice- und SIP-Trunking sowie Remote Managed Colocation Services (RMCS).
Infrastructur-as-a-Service kommt evtl. in 2012
Zwar sind alle Services von Level 3 in ganz Europa verfügbar, Deutschland ist jedoch das einzige europäische Land, in dem Level 3 ein komplettes, integriertes Enterprise-Marketing-Programm einführt sowie eine lokale Vertriebsorganisation aufbaut, um das Programm umzusetzen. In den USA wird derzeit auch ein Infrastructur-as-a-Service angeboten. Sjoberg lässt durchblicken, dass dieser Service auch in Europa eingeführt werden soll. Angedacht wird derzeit ein Start im zweiten Quartal 2012.
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