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IT-Überwachung: Motadatas AIOps-Plattform wird zu Observeops

IT-Überwachung: Motadatas AIOps-Plattform wird zu ObserveopsMotadata benennt seine AIOps-Plattform in Observeops um. Die Software sammelt Betriebsdaten aus Netzwerken, Servern, Anwendungen und Logs, damit IT-Teams Störungen schneller erkennen und Ursachen gezielter eingrenzen können. Das indische Software-Haus sucht dabei noch seinen Platz im europäischen Markt.

Motadata hat seine bisherige AIOps-Plattform in ObserveOps umbenannt. Der neue Name soll stärker beschreiben, was die Plattform leisten soll: IT-Betriebsdaten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen, korrelieren und für Analyse, Monitoring und Fehlerbehebung nutzbar machen. Dazu verarbeitet Observeops unter anderem Metriken, Logs, Flows, Traces und Topologie-Informationen.

Die Plattform adressiert damit klassische IT-Operations-Teams, Netzwerkverantwortliche und Betreiber hybrider Infrastrukturen. Abgedeckt werden Infrastruktur- und Netzwerk-Monitoring, Log-Monitoring, Network-Observability sowie Konfigurations- und Compliance-Funktionen. Dast Tool soll sich auch On-Premises oder in verteilten bzw. hochverfügbaren Umgebungen betreiben lassen. Das kann für regulierte Unternehmen interessant sein, die operative Daten nicht vollständig in eine externe SaaS-Plattform geben wollen.

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Motadata gehört zum indischen Software-Anbieter Mindarray Systems und bietet neben Observeops auch ServiceOps für IT-Service-Management an. Nach eigenen Angaben betreut das Unternehmen mehr als 500 Kunden in über 30 Ländern. In Deutschland verfügt Motadata derzeit noch über keine eigene lokale Präsenz. Geführt werden die Produkte beispielsweise beim polnischen Distributor Acnet.

Das Lizenzmodell basiert nach Angaben des Unternehmens auf Subskriptionen über ein oder mehrere Jahre. Maßgeblich sind überwachte Geräte oder Objekte, genutzte Module, Log- bzw. Event-Volumen sowie die gewählte Deployment-Architektur. Die Mindestanforderungen für eine Single-Box-Installation nennt Motadata mit 12 vCPU, 12 GByte RAM und 500 GByte Speicher unter Linux; unter Windows Server 2019/2022 werden 16 vCPU, 24 GByte RAM und 1 TByte Speicher genannt.

Motadata sucht seinen Platz im Markt für IT-Observability

Preise nennt der Hersteller nicht. Unsere Anfrage nach einem Preisbeispiel wurde abschlägig beantwortet: »Unsere Preise werden nicht öffentlich bekanntgegeben.« Die Meinung der speicherguide.de-Redaktion ist hier eindeutig: »Wer keine Preise nennt, hat etwas zu verbergen.«

Im Markt tritt das Unternehmen gegen bekannte Wettbewerber an. Wir sehen hier unter anderem den OpManager von ManageEngine, Datadog und Dynatrace. Zur Einordnung: Datadog nennt für Infrastructure-Monitoring Einstiegspreise ab 15 US-Dollar pro Host und Monat. Dynatrace berechnet Infrastructure-Monitoring mit 0,04 US-Dollar pro Host-Stunde und Full-Stack-Monitoring nach Memory-GiB-Stunden. Der Opmanager startet öffentlich bei wenigen Hundert US-Dollar für kleine Gerätepakete. Damit reicht der Markt grob von günstigerem Infrastruktur-Monitoring bis zu deutlich fünfstelligen Jahreskosten für größere Observability-Umgebungen.