21.07.2016 (eh)
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IBM offeriert Blockchain-Services aus der Cloud via LinuxOne

  • Inhalt dieses Artikels
  • Diamanten-Händler Everledger sichert Transaktionen mit IBM-Blockchain
  • Blockchain-Verfahren vom Bitcoin-Erfinder entwickelt
  • Studie von IBM untermauert Blockchain-Trend

Das Framework der Blockchain-Attribute (Bild: IBM Institute for Business Value analysis)Das Framework der Blockchain-Attribute (Bild: IBM Institute for Business Value analysis)Um Transaktionen in der Cloud absichern, dafür gibt es die neue Blockchain-Technologie. Und auf diese Technologie setzt jetzt IBM, und konfiguriert eine neue, hochsichere Blockchain-Umgebung in der Cloud, in der Kunden, die mit extrem sensiblen Daten umgehen müssen, ihre Blockchain-Netzwerke testen und betreiben können.

Die Blockchain-Technologie nutzt eine ausgeklügelte dezentrale Datenspeicherung auf verschiedenen Rechnern eines Netzwerks. Das IBM-Cloud-Angebot basiert auf »IBM LinuxONE«, einem hochsicheren Linux-Server auf IBM-Mainframe-Basis.

Diamanten-Händler Everledger sichert Transaktionen mit IBM-Blockchain

Einer der ersten IBM-Blockchain-Anwender ist Everledger, ein britisches Unternehmen, das Handel mit Diamanten und anderen Luxusgütern betreibt. Mit Hilfe von IBM Blockchain baut das Unternehmen gegenwärtig ein Netzwerk auf, um ihr weltweites Zertifizierungssystem, das Kunden gegen Diebstahl, Betrug und Korruption schützt, abzusichern. Ein ideales Einsatzszenario Blockchain-Technologie, denn mit ihr kann jederzeit die Herkunft der Ware nachvollzogen werden.

»Blockchain verändert die Art und Weise, wie wir den Handel mit Luxusgütern, digitalen Ressourcen oder Finanztiteln über die Cloud abwickeln dramatisch«, sagt Donna Dillenberger, IBM Fellow, Enterprise Solutions. »Mit IBM Blockchain bieten wir daher einen besseren und gleichzeitig wesentlich sichereren Zugang zu dieser neuen Technologie.«

Blockchain-Verfahren vom Bitcoin-Erfinder entwickelt

Das Blockchain-Verfahren wurde ursprünglich vom Bitcoin-Erfinder entwickelt. Innerhalb kürzester Zeit scheint indes die Blockchain-Technologie aus dem Schatten von Bitcoin herauszutreten, und entwickelt ein Eigenleben als eine Art Betriebssystem für wirtschaftliche Transaktionen und Abläufe.

Oder anders formuliert, wie Dr. Willi Gotthard, Manager Client Center beim IBM Germany Lab in Böblingen, in einem Blog schreibt: »Was das Internetprotokoll (IP) für den Erfolg des World-Wide-Web, e-business, e-commerce und all dessen war und ist, was wir heute so selbstverständlich online tun, könnte in naher Zukunft Blockchain für all die komplizierten Abläufe des globalen Weltwirtschaftssystems und vieler anderen großen und kleinen Transaktionen sein, die heute noch kompliziert, langsam, intransparent und teuer sind.«

Studie von IBM untermauert Blockchain-Trend

IBM unterstützt den Blockchain-Trend mit einer aktuellen Studie des IBM Institute for Business Value (IBV). Darin wird beschrieben, wie Blockchains solche Reibungsverluste durch ihren dezentralisierten, sicheren, transparenten, konsensbasierten und flexiblen Charakter vermindern können. Außerdem werden drei Wege aufgezeigt, wie der Einsatz von Blockchain-Technologie die bisherigen Geschäftsprozesse radikal verändern kann:
► Es entsteht eine neue Wahrnehmung von traditionellem Unternehmensmanagement.
► Sie legt die Definition von Vertrauen bei Transaktionen neu fest.
► Die Geschwindigkeit von Werteaustausch und Vermögensfluss wird so erhöht.

Unser speicherguide.de-Hauskolumnist Doc. tec. Storage ist indes nicht so sehr von Blockchain überzeugt: »Fakt ist, die (meisten) Banken hüten ihre Transaktions-Infrastrukturen wie den eigenen Augapfel, und das bedeutet auch in den (meisten) Fällen, dass diese nicht auf verteilten, ‚offenen’ Strukturen, sondern auf ‚richtiger’ DV und damit zentral laufen.«

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