06.04.2016 (eh)
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Hyperkonvergenz: Simplivity unterstützt Microsoft Hyper-V

  • Inhalt dieses Artikels
  • »Intelligent Workload Optimizer« ist für die vorhersagbare Performance zuständig
  • Verbesserte Multi-Node-Cluster-Fähigkeiten
  • Hpyerkonvergenz ist wie Zauberei
  • Vorteile von Hyperkonvergenz im Video-Interview

Das ist Hyperkonvergenz: So kann ein ganzer IT-Stack in eine »OmniStack«-Lösung von Simplivity konvergiert werden (Bild: Simplivity)Das ist Hyperkonvergenz: So kann ein ganzer IT-Stack in eine »OmniStack«-Lösung von Simplivity konvergiert werden (Bild: Simplivity)Der Hyperkonvergenz-Spezialist SimpliVity aktualisiert und erweitert den Funktionsumfang seiner Produkte. Zum einen gibt es ein Update der »OmniStack«-Software auf die Version 3.5, das auch das Monitoring-Tool »OmniView« mit Verbesserungen ausstattet. Und zum anderen kündigt das Unternehmen den Support für den Hypervisor Hyper-V von Microsoft an. Während die Software-Upgrades bereits ab ca. Mitte April zur Verfügung stehen sollen, kommt die Hyper-V-Unterstützung erst mit der offiziellen Ankündigung seitens Microsoft und ihrem kommenden »Windows Server 2016«; dessen Vorstellung wird in der Branche im dritten Quartal 2016 erwartet.

»OmniStack 3.5«, die neuste Generation der Transformations-Technologie hinter den hyperkonvergenten Lösungen von SimpliVity, und Omniview, das web-basierte Support-Dashboard mit Analysefunktionalität, sind laut Simplivity noch fokussierter auf die Anforderungen ausgerichtet, die Unternehmen mit strikten SLAs, optimierter Bereitstellung von IT-Diensten und physikalisch verteilten oder getrennten Umgebungen fordern.

»Intelligent Workload Optimizer« ist für die vorhersagbare Performance zuständig

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört der »Intelligent Workload Optimizer«, der eine vorhersagbare Performance der Anwendungssoftware bietet. »Damit können sich Administratoren Workloads noch intensiver ansehen, um Probleme noch früher und besser erkennen zu können«, erläutert Wolfgang Huber, Regional Director Central Europe bei Simplivity, im Gespräch mit speicherguide.de. Dies erfolge durch Einbinden der Informationen zu Speicherleistung und Daten-Speicherorten mit »VMware vSphere Distributed Resource Scheduler« (DRS). Auf diese Weise ermögliche Omnistack 3.5 die Migration virtueller Maschinen (VMs) für den dynamischen Workload-Ausgleich.

Zu den weiteren Neuerungen gehört, dass Simplivity nun einen Satz REST-APIs zur Verfügung stellt. Die sind dazu gedacht, um Third-Party- und Spezial-Applikationen leichter integieren zu können. Außerdem tun sich damit integrierte Entwicklungsumgebungen für Rapid-Prototyping leichter.

Verbesserte Multi-Node-Cluster-Fähigkeiten

Besonders freut sich Huber auf den erweiterten Support für ausgedehnte Multi-Node-Cluster. Denn mit diesem Feature lässt sich besser gegen »MetroCluster«-Lösungen von NetApp antreten. Bisher konnte man mit Simplivity bereits ein 2-Node-Cluster für synchrone Spiegel aufbauen – nun sogar ein 4+4-Cluster, dessen Standorte auch weiter auseinandergezogen sein können. Und da Deutschland nun mal Metrocluster-Land ist, sieht Huber nun bessere Möglichkeiten, hierzulande anders aufzutreten.

Verbessert wurde auch das web-basierte Analyse-Tool Omniview von Simplivity. Es ermöglicht Kunden mit aufgabenkritischen Support-Plänen prädiktive Analytik und Trendanalysen. Somit werden verwertbare Informationen zur Optimierung der Leistungsfähigkeit und Ressourcen-Auslastung zur Verfügung gestellt. Omniview verfügt über angepasste Dashboards für die globale Überwachung der Systeme, prädiktive Analytik für bessere Kapazitätsplanungen sowie einen sicheren Webzugang mit zentraler Datenanalyse und Speicherung in der Simplivity-Support-Cloud. Kunden, die den höchsten Support-Level erworben haben, erhalten das Analyse-Tool kostenfrei.

Hpyerkonvergenz ist wie Zauberei

Der Support für Hyper-V war eigentlich überfällig. Aber da Vmware rund 80 Prozent des Virtualisierungs-Markts vereinnahmt, war es natürlich logisch, dass sich Simplivity zunächst darum kümmert. Aber Hyper-V holt auf, vor allem seit Windows Server 2012 werden Vmware zunehmend Marktanteile streitig gemacht. »Damit bieten wir jetzt den Anwendern die Wahlfreiheit des Hypervisors«, erklärt Huber. Außerdem sei Hyper-V in kleineren und mittelgroßen Unternehmen (KMU) eher gesetzt.

»Simplivity wird einfach immer besser. Die Verwaltung einer virtuellen Simplivity-Umgebung ist so einfach wie nirgendwo sonst. Die Möglichkeit zum Wiederherstellen auf Dateiebene ist unbezahlbar. In meiner langjährigen Tätigkeit als Systemadministrator habe ich nur sehr wenige Dinge gesehen, die mir wie Zauberei vorkamen«, schwärmt Charlene Harsch, Senior Systems Administrator von MCR Health Services. »Simplivity hat es mir ermöglicht, über 50 VMs in einer HA-Konfiguration zu betreiben, wobei aufgabenkritische Server alle 15 Minuten nativ gesichert werden, und dies alles in einem 4U-Rack zu geringeren Kosten als für den Ersatz meiner traditionellen SAN-Speichersysteme. Das ist wirklich die reinste Zauberei. Ich kann es gar nicht erwarten, was die nächste Version bringen wird.«

Vorteile von Hyperkonvergenz im Video-Interview

Über die generellen Vorteile einer Hyperkonvergenz-Lösung im Allgemeinen und die Besonderheiten der Simplivity-Lösungen im Speziellen sprachen wir kürzlich mit Wolfgang Huber auf dem »IDC Hybrid Cloud Strategy Summit 2016« in München. So viel vorab: Mit Hyperkonvergenz kommt vor allem auf die Storage-Administratoren was zu…


Video-Interview mit Wolfgang Huber (li.) von Simplivity

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