27.01.2014 (eh)
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HDS wird SAP HANA in OEM-Version anbieten

  • Inhalt dieses Artikels
  • SAP »NetWeaver Business Warehouse« (BW) auf Basis von HANA im Fokus
  • Fünfmal so leistungsfähig wie Mitbewerber-Angebote
Michael Heitz, Vice President und General Manager, HDS Deutschland
Michael Heitz, Vice President und General Manager, HDS Deutschland
Der Storage-Systemespezialist Hitachi Data Systems (HDS) und SAP arbeiten rund um die In-Memory-Datenbank-Appliance HANA schon mehr als zwei Jahre eng zusammen. Jetzt wird die Zusammenarbeit noch intensiver: Beide Unternehmen unterzeichneten eine weltweite Vereinbarung, wonach HDS die SAP-HANA-Appliance demnächst in einer OEM-Verison anbieten wird. In-Memory-Technologien sind derzeit »in«, weil sie Datenbank-Applikationen massiv beschleunigen.

Die Zusammenarbeit soll sich über Technologie sowie gemeinsame Sales- und Marketing-Aktivitäten erstrecken. HDS und SAP planen zudem, die gegenseitige Integration in den Bereichen Cloud, der SAP-Echtzeit-Datenplattform und beim High-Performance-Computing weiter voranzutreiben.

SAP »NetWeaver Business Warehouse« (BW) auf Basis von HANA im Fokus

Das globale OEM-Abkommen ermöglicht HDS, noch umfassendere Rechenzentrumslösungen auf Enterprise-Niveau anzubieten. Im Zentrum steht dabei das SAP »NetWeaver Business Warehouse« (BW) auf Basis von HANA, das so erstmals im Rahmen einer OEM-Vereinbarung angeboten wird. Die engere Integration ermöglicht es Anwendern, bei Beschaffungen auf eine einzige, zentrale Plattform zu setzen: Neben der Unified-Compute-Platform bietet HDS die Software sowie Managed-Services an. Die Skalierbarkeit der Lösung ist so laut HDS ohne Einbußen bei Leistung oder einem Mehr an Komplexität möglich. Die »UCP for SAP HANA« soll dabei fünfmal mehr Daten als andere Angebote verarbeiten und Anwendern so Performance-Vorteile bei Transaktionen und Analyse bieten.

Die Zusammenarbeit gebe Kunden von SAP, Hitachi und HDS die Möglichkeit, Lösungen passgenau mit Blick auf SAP HANA, Speichervirtualisierung, Cloud-Computing, ERP und Information-Lifecycle-Management (ILM) zu etablieren. Die Anbieter erwarten, dass insbesondere auf Kostenseite Vorteile auftreten, sowohl bei der Anschaffung als auch im laufenden Betrieb. Darüber hinaus werden die Verfügbarkeit und Disaster-Toleranz zunehmen.

Fünfmal so leistungsfähig wie Mitbewerber-Angebote

»Die Ankündigung steht für ein neues Level der Zusammenarbeit mit Hitachi und HDS. Sie unterstreicht das Engagement mit unseren Partnern im Bereich Innovationen zum Wohle unserer Kunden«, sagt Steve Lucas, President SAP Platform Solutions. »Über die erweiterte Kooperation werden Anwender noch einfacher die Vorteile von SAP HANA nutzen können. Sie werden eine enger integrierte Lösungslandschaft für mehr Innovationsfähigkeit erhalten. Kosten werden ebenso sinken wie die ‚Time to Market‘.«

»HDS kann nun eine noch tiefer integrierte Data-Center-Lösung anbieten, die fünfmal so leistungsfähig ist wie vergleichbare Angebote von Mitbewerbern und damit auch komplexesten Anforderungen gerecht wird. Gleichzeitig senken wir den ‚Data Center Footprint‘ und die Anforderungen bei Ressourcen«, sagt Michael Heitz, Vice President und General Manager bei HDS Deutschland. Die erweiterte Zusammenarbeit mit SAP wird sich positive auf OPEX und CAPEX – also Betriebs- und Kapitalkosten – bei Anwendern auswirken. Sie ebnet auch den Weg für künftige Innovationsprojekte beider Unternehmen.«

»SAP und Hitachi arbeiten seit über 20 Jahren als Partner zusammen. Wir freuen uns, diese Kooperation nochmals zu erweitern, vor allem auf die extrem leistungsfähigen SAP-HANA-Plattformen«, sagt Akinobu Shimada, General Manager, IT Platform Business Strategy und Planning Operation, Information & Telecommunication Systems Company bei Hitachi. »Die Partnerschaft mit SAP war stets sehr erfolgreich. Mit der Ausdehnung eröffnen wir gemeinsam viele Vorteile für neue und bestehende Anwender.«

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