18.06.2014 (eh)
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Fujitsu schiebt optimiertes All-Flash-»Eternus DX200F« nach

  • Inhalt dieses Artikels
  • Flash-System mit Latenzzeiten von unter 0,5 Millisekunden
  • Host-Anschluss mit iSCSI und/oder Fibre-Channel

All-Flash-Array »Eternus DX200F« (Bild: Fujitsu)All-Flash-Array »Eternus DX200F« (Bild: Fujitsu)Mit der »ETERNUS DX200 S3«-All-Flash-Edition hat Fujitsu vor rund zwei Monaten erfolgreich den Markt für All-Flash-Lösungen angetestet. Darauf basierend hat Fujitsu nun ein weiter optimiertes Produkt vorgestellt: das All-Flash-Array »ETERNUS DX200F«. Bei diesem vorkonfigurierten System können fünf bis 24 SSDs mit je 400 GByte verbaut werden, sodass sich eine Maximalkapazität von bis zu 9,6 TByte ergibt. Das ergibt beachtliche Durchsatzwerte von bis zu 200.500 SPC-1-IOPS.

Damit eignet es sich besonders für Speicherumgebungen mit besonders hohen Daten-Input- und -Output-Anforderungen sowie für Datenanalysen in Echtzeit. Durch die SSDs gehören lange Antwortzeiten der Vergangenheit an, argumentiert Fujitsu. Unternehmen ermöglicht das Flash-Speichersystem Echtzeit-Datenanalysen im Rahmen von Big-Data-Projekten oder die souveräne Verarbeitung von Internet-Daten in Spitzenzeiten. Das zeigen auch aktuelle Benchmark-Tests von vergleichbaren Plattenspeichersystemen.

Flash-System mit Latenzzeiten von unter 0,5 Millisekunden

Die SSDs werden via SAS-3.0-Schnittstellen angebunden, die Datendurchsatzraten von 12 Gbit/s erlauben. Die Latenzzeiten des Systems werden von Fujitsu mit unter 0,5 Millisekunden angegeben. Die Systemarchitektur ist auf die erforderlich hohe Leistung von geschäftskritischen Anwendungen und Umgebungen ausgelegt, die typischerweise Blocklängen von 8 KByte und mehr nutzen. Beispiele dafür sind Datenbanken oder virtuelle Umgebungen.

In Zusammenspiel mit den umfangreichen Remote-Funktionen des Eternus-DX-Speichersystems kann das DX200F laut Fujitsu sehr einfach auf ein DX-SpeichersSystem mit klassischen Festplatten gesichert werden. Darüber hinaus unterstützt das DX200F standardmäßig Thin-Provisioning. Administratoren erhalten damit die Möglichkeit, virtuelle Kapazitäten ganz unabhängig von der tatsächlichen Kapazität der SSDs einzurichten.

Host-Anschluss mit iSCSI und/oder Fibre-Channel

Alle Komponenten des Systems – Stromversorgung, Lüfter und die Controller – sind überdies redundant ausgelegt, um auch im Falle eines Hardwareausfalls einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Verfügbar sind flexible Host-Anschlüsse, die verschiedene Kombinationen mit 10-Gbit/s-iSCSI- und 16-Gbit/s-Fibre-Channel-Schnittstellen erlauben. Infiniband soll in naher Zukunft folgen.

Zur Markteinführung gibt es ein spezielles mit dem Brutto-Listenpreis von 59.488 Euro. Diese Edition ist voll ausgerüstet mit 9,6 TByte SSD-Speicher.

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