24.06.2015 (eh)
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Fujitsu: mehr hochverfügbare x86-Server für In-Memory-Computing

  • Inhalt dieses Artikels
  • Primequest-2000-Serie mit vier und acht Prozessor-Sockeln
  • Primergy-RX4770-M2-Server ist neues Flaggschiff der Fujitsu-Primergy-Familie
  • Fujitsu-Services für die Server
  • Business-Breakfast von Fujitsu über Storage-Referenzinstallation bei DARZ

»Primergy RX4770 M2« ist neues Server-Flaggschiff der Primergy-Familie (Bild: Fujitsu)»Primergy RX4770 M2« ist neues Server-Flaggschiff der Primergy-Familie (Bild: Fujitsu)Von Fujitsu gibt es die zweite Generation von Primequest- und Primergy-x86-Servern. Die Leistungen der Primequest-Modelle sollen denen von Unix auf Mainframe-Systemen vergleichbar sein. Die Primergy-Systeme werden mit einem neuen Flaggschiff nach oben abgerundet. Alle neuen Systeme sind von SAP für den Betrieb der SAP-HANA-Plattform in einer Single-Node-Konfiguration zertifiziert, und somit laut Fujitsu bestens für In-Memory-Anwendungen geeignet.

Primequest-2000-Serie mit vier und acht Prozessor-Sockeln

Bei der Primequest-2000-Serie gibt es gleich drei neue Modelle In-Memory-Computing. Die Systeme basieren auf der neuen Intel-Xeon-Prozessor-E7-v3-Produktfamilie. Das Modell »2400 E2« ist mit seinen vier Prozessor-Sockeln ebenso wie der »2800 E2«-Server mit acht Sockeln auf geschäftskritische Anwendungsfelder zugeschnitten. Die Server bieten für all jene Unternehmen eine Option, die auf eine x86-Plattform migrieren möchten, ohne auf die Hochverfügbarkeit von Unix/Mainframe-Systemen zu verzichten. Wird noch mehr Leistung benötigt, schafft der Primequest-2800-B2-Server mit acht Sockeln Abhilfe.

In der neuen, zweiten Generation, kommen überdies modernere DDR4-Speicher zum Einsatz. Außerdem konnten laut Fujitsu Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartbarkeit (RAS) sowie die selbstheilenden Funktionen durch neue Komponenten verbessert werden. Zu den Funktionalitäten zählen Dynamic-Reconfiguration und Extended-Partitioning. Mit extra großen Speicherkapazitäten von bis zu 12 TByte soll die neue Fujitsu-Primequest-Produktlinie die Verarbeitung kritischer Lasten revolutionieren.

Primergy-RX4770-M2-Server ist neues Flaggschiff der Fujitsu-Primergy-Familie

Der Primergy-RX4770-M2-Server ist mit vier Sockeln ausgestattet, und wie die neuen Primequest-Modelle mit der neuen Intel-Xeon-Prozessor-E7-v3-Familie bestückt. Dadurch ergeben sich bis zu 72 Rechenkerne mit bis zu 6 TByte DDR4-Arbeitsspeicher. Mit dem integrierten Remote-Management-Controller (iRMC S4) liefert der Server Management-Funktionalitäten auf dem neuesten Stand der Technik. Diese erleichtere eine schnellere und kostengünstigere Steuerung der IT-Infrastruktur, völlig unabhängig vom Standort des Servers.

Der Vier-Sockel-x86-Server sollen sich auch bei Konsolidierungsprojekten besonders gut eignen. Außerdem soll sich für den Betrieb stark beanspruchter Datenbanken ebenso anbieten, wie für Anwendungen mit für Business-Intelligence-Umgebungen typischen Lasten. Außerdem erleichtere er beispielsweise die Server-Virtualisierung – und das zu einem Preis, der ihn für Konsolidierungsprojekte geradezu prädestiniere.

Fujitsu-Services für die Server

Fujitsu bietet Geschäftskunden mit dem Fujitsu-Global-Delivery-Center-Netzwerk außerdem professionelle Services an, mit deren Hilfe Anwendungen auf den Systemen rund um die Uhr aus der Ferne überwacht und gesteuert werden können.

Die neuen Primequest-Modell können ab sofort bestellt werden; wann sie tatsächlich verfügbar sein, teilte Fujitsu nicht mit. Die Primergy-Server sind dagegen ab sofort weltweit erhältlich. Die Preise variieren je nach Ausstattungsvariante und Land. Die Server werden von Fujitsu direkt sowie von den Fujitsu-Channel-Partnern vertrieben.

Business-Breakfast von Fujitsu über Storage-Referenzinstallation bei DARZ

Wer sich abgesehen von Server auch für Storage interessiert: Am 15. Juli gibt es in Frankfurt ein spezielles Business-Breakfast von Fujitsu, in der die beeindruckende Referenzinstallation des CD10000-Storage-Systems bei DARZ das Thema ist. Das neue Hyperscale-System ist mit den Technologien OpenStack und Ceph ausgelegt für Software-defined Storage und stark skalierende Speicheranforderungen bei Unternehmen.

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