Fsas Primergy RX4770 M8: Vier-Sockel-Server für Backends
Mit dem Primergy RX4770 M8 zielt Fsas Technologies auf Rechenzentren, die große ERP-, CRM- und In-Memory-Workloads konsolidieren wollen. Der Vier-Sockel-Server soll viele Instanzen auf weniger Systeme bringen, Antwortzeiten stabil halten und Reserven für Wachstum schaffen. Laut Fsas reduziert dies auch Betriebs- und Lizenzkosten.
Fsas Technologies positioniert den PRIMERGY RX4770 M8 als Plattform für geschäftskritische Backend-Systeme. Im Fokus stehen typische Rollen wie ERP und CRM, In-Memory-Datenbanken sowie hochdichte Virtualisierung, also Szenarien mit vielen gleichzeitigen Transaktionen und hohem Konsolidierungsdruck.
Das System ist als Quad-Socket-Rack-Server ausgelegt und unterstützt Intel Xeon-Prozessoren der 6700P-Serie. Für Speicherintensive Workloads nennt Fsas einen Ausbau bis 16 TByte DDR5-RAM. Ergänzend werden RAS-Funktionen wie ECC, Memory-Scrubbing sowie Mechanismen wie SDDC und ADDDC unterstützt, optional auch Memory-Mirroring. Ziel ist, Speicherfehler abzufangen und die Plattform im Dauerbetrieb stabil zu halten.
Auf der I/O-Seite kombiniert der Server unterschiedliche Storage-Optionen in 2,5-Zoll-Bays (SAS, SATA, NVMe) und setzt bei Erweiterungskarten auf PCIe 5.0. Netzwerkseitig sind Konfigurationen von 1 bis 100 Gbit/s möglich, je nach Adapter.
Für den Betrieb im Rechenzentrum bringt der Primergy-Server ein integriertes Remote-Management (iRMC) mit eigenem Management-Port mit. Optional ist TPM 2.0 vorgesehen. Für die Verwaltung nennt der Anbieter die ServerView-Werkzeuge und den Infrastructure Manager in unterschiedlichen Ausbaustufen.
Der RX4770 M8 richtet sich an mittlere bis große Umgebungen, die viele Workloads auf wenige, sehr leistungsfähige Systeme verdichten wollen, etwa bei SAP-S/4HANA, datenbanklastigen Anwendungen oder Virtualisierung mit hoher VM-Dichte. In kleineren Installationen kann ein Vier-Sockel-System wirtschaftlich schnell überdimensioniert sein, selbst wenn es technisch überzeugt.