25.07.2014 (ubr)
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EMC aktualisiert Scale-Out-NAS Isilon

IT-Riese EMC rüstet bei seiner Scale-Out-NAS-Linie kräftig auf. Die aufgefrischten System »Isilon S210« und »Isilon X410« bieten nun die zweifache Performance (pro Knoten) der Vorgängermodelle, Skalierbarkeit auf 5 PByte und eine maximalen Leistung von 3,75 Millionen IOPS pro Cluster.

Der Hersteller positioniert die neuen Systeme als »Data Lakes«, die sowohl traditionelle Workloads als auch neue Anforderungen wie Hadoop-Analytics, Mobile- und Cloud-Anwendungen konsolidieren soll.  Hierbei geht es darum, Daten ohne vorhergehende Kategorisierung konsolidiert abzuspeichern und zu verwalten – unabhängig von ihrer späteren Verwendung und ihrem Ursprung. Zum Update gehören zusätzlich zu den neuen Systemen eine aktuelle Version des Betriebssystems »OneFS« (7.1.1) sowie eine neue Big-Data-Analytics-Lösung mit integrierter Unterstützung für HDFS (Hadoop Distributed File System).

Neue Software-Lösungen und Plattformen

Das neue Betriebssystem OneFS 7.7.1 verfügt über »SmartFlash«, einen neuen flash-basierten Speicher mit Option zur Skalierung auf fünf PByte pro Cluster. Weitere Vorteile sollen auch die neuen Isilon-Plattformen S210 und X410 offerieren. Die Isilon S210 kann bis zu 3,75 Millionen IOPS pro Cluster bearbeiten. Sie erlaubt laut Hersteller ein flexibles Konfigurations- und Einrichtungsmanagement, das sich vor allem für Transaktions-Workloads in der Unterhaltungs- und Finanzbranche eignet. Die X410 ermöglicht eine Durchsatzsteigerung um 70 Prozent bei einer Kostenreduzierung um 33 Prozent je Mbit/s. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit kann die Plattform für Hadoop-Analytics, High Performance Computing und unternehmensinterne Datenanwendungen eingesetzt werden.

In der S210 steckt zwei 6-Core »Ivy Bridge«-Prozessoren und RAM-Speichervon mindestens 32 GByte bis maximal 256 GByte. Für Medien bietet das System 24 2,5-Zoll Einschübe, in denen entweder SAS-Platten mit 300 GByte bis 1,2 TByte oder bis zu sechs SSDs mit 200 bis 800 GByte zum Einsatz kommen können. Optional sind diese selbstverschlüsselnd. Fürs Frontend gibt es je zwei 1- und 10-Gbit/s-Ethernet-Anschlüsse, fürs Backend steht Infiniband bereit. Die Interfaces und die RAM-Größe sind identisch mit denen der X410, allerdings arbeitet dieses Array mit zwei 8-Core-CPUs und bietet Platz für 36 Medien.

Die Isilon-Data-Lake-Speicherumgebung unterstützt eine Reihe an Speicherprotokollen wie NFS, SMB, NDMP, HDFS, OBJECT über »ViPR« sowie »OpenStack SWIFT« native Object. Ebenso lassen sich traditionelle Workloads wie File-Sharing oder Benutzerverzeichnisse, aber auch Workloads der nächsten Generation wie Hadoop Analytics, Cloud-Anwendungen sowie mobile Datenaustausch- und Synchronisierungsaktivitäten umsetzen. Die Unterstützung für HDFS sowie OpenStack SWIFT Object Protokolle wird erst Ende 2014 zur Verfügung stehen.




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