16.07.2015 (eh)
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Deutschland & Österreich: Concat führt Scale-out-NAS RozoFS ein

  • Inhalt dieses Artikels
  • Anwendungsgebiete für RozoFS
  • RozoFS ist »Storage made in Europe«

Architektur von RozoFS: Anbindung an Standard-Dateidienste wie NFS, SMB, FTP, AFP, S3 und REST-API möglich (Bild: Concat)Architektur von RozoFS: Anbindung an Standard-Dateidienste wie NFS, SMB, FTP, AFP, S3 und REST-API möglich (Bild: Concat)Als Spin-Off der Technischen Universität Nantes gegründet, hat das französische Unternehmen Rozo Systems SAS ein komplett neuartiges Scale-out-POSIX-Dateisystem namens »RozoFS« entwickelt. RozoFS wird als Scale-out-NAS positioniert. Unternehmen sollen damit bis zu 40 Prozent Speicherplatz im Vergleich zu herkömmlichen RAID-6-Systemen und bis zu 70 Prozent der Ausgaben für neue Speichersysteme sparen. Der Bensheimer Systemintegrator Concat hat es geschafft, als exklusiver Partner von Rozo Systems SAS für den Markteintritt in Deutschland und Österreich zu agieren.

Das neuartige Scale-out-POSIX-Dateisystem wurde auf Basis der Mojette-Transformation entwickelt. Einsparungen soll es vor allem deshalb geben, weil Standard-Linux-Server verwendet werden können.

Anwendungsgebiete für RozoFS

RozoFS soll sich laut Concat besonders für drei Anwendungsgebiete eignen:
► Verwaltung sehr großer Datenmengen, mittelfristig mehr als 500 TByte, die kostengünstig gespeichert und effizient zurückgeholt werden müssen,
► Speichern und Verwalten vieler kleiner Files mit hohen Performance-Anforderungen (zum Beispiel High-Performance-Computing) sowie von Filedaten mit hohen Random-IO-Anforderungen,
► Video-Post-Production und Bildverarbeitung.

Mit RozoFS erscheint ein Server-Pool wie eine einzige Speicherressource, die sich durch weitere Server erweitern lässt. Da es sich um eine Software-Defined-Storage-Lösung handelt, können IT-Entscheider frei wählen, welche Server und Platten sie damit betreiben wollen, und so Performance und Kapazität selbst definieren. Eine Anbindung von RozoFS an Standard-Dateidienste wie NFS, SMB, FTP, AFP, S3 und REST API sei problemlos möglich.

RozoFS ist »Storage made in Europe«

IT-Leiter sollen mit der Software über eine Vielzahl an Benutzern, Standorten und Applikationen hinweg große Speicherapplikationen aufbauen können. Es seien keine RAID- oder Replikationstechniken erforderlich. Moderne Verteilungsalgorithmen (Erasure-Coding auf Basis der Mojette-Transformation) sorgen für hohe Verfügbarkeit der Daten bei geringem Verschnitt und linearem Leistungszuwachs. Das bedeutet: Keine Bindung an einen Hardwarehersteller und völlige Freiheit hinsichtlich der Ausstattung der Hardware.

RozoFS ist »Storage made in Europe«, betont Concat: Kunden profitieren bei der Projektplanung und bei Supportfällen von der räumlichen Nähe zum Entwicklungszentrum. Der Kernel der Software-Defined-Storage-Lösung ist Open-Source. Eine Testversion ist verfügbar.

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