25.08.2016 (eh)
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Brocade ergänzt Analytics-Monitoring-Plattform für SAN-Netzwerke

  • Inhalt dieses Artikels
  • Brocade-Analytics-Monitoring-Plattform ersetzt mehrere Lösungen auf verschiedenen Endgeräten
  • Brocade-Analytics-Monitoring-Plattform versteht sich bestens mit brandneuen Gen-6-Fibre-Channel-SANs

Analytics-Monitoring-Plattform eignet sich besonders für brandneue SAN-Netzwerke (Bilid: Brocade)Analytics-Monitoring-Plattform eignet sich besonders für brandneue SAN-Netzwerke (Bilid: Brocade)Der Storage-Netzwerkespezialist Brocade erweitert seine Analytics-Monitoring-Plattform um etliche neue Funktionen, die Unternehmen durchgängige Transparenz und einen besseren Einblick in die Performance ihrer Applikationen ermöglichen. Brocade umschreibt die neuen Features dahingehen, dass sie einen »nie dagewesenen Einblick« in Speichernetzwerke ermöglichten. Außerdem sollen Anwender die Latenz ihrer Speichernetzwerke um bis zu 70 Prozent senken können. Und auch leistungsbezogene Probleme sollen sich um bis zu 70 Prozent reduzieren lassen, indem Veränderungen im Leistungsverhalten schneller identifiziert und Problemursachen präziseer lokalisiert werden können, noch bevor die Nutzer real betroffen sind.

Die verbesserte Analytics-Monitoring-Plattform richtet sich an Unternehmen, die auf neuartige und moderne Datacenter setzen. Hierbei setzten Unternehmen forciert Virtualisierung, Cloud-Technologien und Automation ein, um Applikationen schneller als je zuvor bereitstellen zu können. Allerdings wird das moderne Datacenter auf Grund der wachsenden Leistungserwartung der Endnutzer immer komplexer. Leider mangelt es vielen Unternehmen an den nötigen Tools und der Übersicht, um sich in dieser Komplexität zurechtzufinden und festzustellen, welche Geräte für leistungsbezogene Probleme verantwortlich sind.

Laut den Marktanalysten von Gartner haben »die Größe von Datenblocks, Read/Write-Ratio, Kompressions- und Deduplikations-Ratios sowie die Virtual-Machine-Density (VM) auf einem Server starken Einfluss auf die Gesamtleistung von Speichergeräten. Diese Parameter unterscheiden sich von Applikation zu Applikation.« Rechenzentrums-Architekten müssten diese Parameter evaluieren und genau aufeinander abstimmen, um die Leistung zu optimieren und die Service-Level-Agreements (SLAs) zu erfüllen. »Diese Maßnahmen müssen zudem durchgehend auf Konfigurationsveränderungen überprüft werden«, heißt es bei Gartner. »Die Investition in Storage-Monitoring-Tools, die helfen, diese Metriken in der gesamten Applikationsumgebung zu aggregieren, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.«

Brocade-Analytics-Monitoring-Plattform ersetzt mehrere Lösungen auf verschiedenen Endgeräten

Die Brocade-Analytics-Monitoring-Plattform ist eine speziell angefertigte SAN-Anwendung, die die I/O-Performance auf Applikations- und Device-Ebene misst, und das Traffic-Verhalten in Brocade-Gen-6- und Gen-5-Fibre-Channel-Netzwerken analysiert. (Gen-6-FC-SANs erreichen erstmals 32 Gbit/s Datenübertragungsleistung.) Die Lösung versorge Administratoren mit dedizierten Informationen, durch die sie die Applikationsleistung verbessern können. Durch die Verwendung der »Brocade Fabric Vision«-Technologie ist die Analytics-Monitoring-Plattform nicht-invasiv und unterbrechungsfrei zu implementieren, und biete End-to-End-Performance-Daten, um den Zeitaufwand für Störungsbehebungen erheblich zu senken.

»Durch die Brocade-Analytics-Monitoring-Plattform ist es nicht länger notwendig, mehrere Lösungen auf verschiedenen Endgeräten zu implementieren. Die Plattform ermöglicht einen genauen Einblick in die Server-, Storage- und Netzwerk-Performance«, sagt Jack Rondoni, Vice President of Storage Networking bei Brocade. »Mit der Plattform haben Unternehmen vollständige Übersicht über ihre Infrastruktur, wodurch sie die Ursachen von Leistungsabfällen identifizieren und entsprechend darauf reagieren können, um ihre Applikations-SLAs zu erfüllen.«

Brocade-Analytics-Monitoring-Plattform versteht sich bestens mit brandneuen Gen-6-Fibre-Channel-SANs

Unternehmen, die die Plattform in Brocade-Gen-6- oder Gen-5-Fibre-Channel-SANs nutzen, sind darüber hinaus in der Lage, die Brocade-Lösung »VM Insight« fürs VM-Monitoring einzusetzen, um einen durchgängigen Einblick in die Applikationsleistung einzelner VMs zu erhalten. Brocade plant, »VM Insight 2017« als Teil der Fabric-Vision-Technologie zu veröffentlichen. VM Insight soll es Nutzern ermöglichen, ihre VM-Leistung und die Verfügbarkeit in virtualisierten Rechenzentren zu verbessern. Dabei verwendet VM Insight standardbasiertes VM-Tagging für das Monitoring von VM-Level-Applikationsleistungsverhalten. Storage-Administratoren sollen mit diesen Informationen einen Grundwert für die Applikationsleistung festlegen und Anomalien identifizieren können, um die Infrastruktur genau einzustellen und Service-Level-Vorgaben zu erfüllen.

»Die Grenzen zwischen operativen und Business-Applikationen verschwimmen immer mehr. Deshalb ist es wichtig, in der Lage zu sein, Tools einzuführen, die es IT-Unternehmen ermöglichen, tiefgreifende Informationen über jeden Aspekt ihres Rechenzentrums zu erhalten«, sagt Lee Caswell, Vice President, Storage & Availability bei VMware. „Wir freuen uns, dass unser Partnernetzwerk Lösungen bietet, um Kunden darin zu unterstützen. Gemeinsam mit Brocades VM Insight erhalten gemeinsame Kunden einen End-to-End-Einblick in die Applikationsleistung einzelner VMs. Das ist eine ideale Ergänzung zu Vmwares Visibilität auf Server- und Storage-Ebene.«

Die neuen Funktionen der Brocade-Plattform werden erstmals von Brocade auf der am 28. August beginnenden »VMworld 2016« in Las Vegas präsentiert. Die allgemeine Verfügbarkeit ist für das vierte Quartal 2016 geplant. Auch VM Insight wird auf der Vmworld 2016 gezeigt.

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