08.06.2017 (eh)
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Acronis ergänzt neueste Backup-Version um Ransomware-Schutz

  • Inhalt dieses Artikels
  • Rund 170 Verbesserungen in »Acronis Backup 12.5«
  • Ransomware-Schutz gegen Cyberangriffe wie von WannaCry

Die Preise der verschiedenen Editionen von »Acronis Backup 12.5« (Bild: Acronis)Die Preise der verschiedenen Editionen von »Acronis Backup 12.5« (Bild: Acronis)Die brandneue Advanced-Edition von »Acronis Backup 12.5« wird von Acronis als eine neue Software-Generation positioniert, die Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Performance sowie automatischen Ransomware-Schutz bietet. Acronis ist sich sicher, dass sich traditionelle Backup-Lösungen damit ablösen lassen. Besonderheit ist unter anderem eine neue zentrale Management-Konsole, die den Aufwand für Backups, Management und Recoverys deutlicher reduzieren soll.

Die Software ist in zwei Editionen erhältlich: Standard und die jetzt vorgestellte Advanced mit einer einfachen Upgrade-Option. Die Standard-Version ermöglicht es Unternehmen, im kleinen Rahmen zu beginnen und dann mit der Advanced-Edition entsprechend der wachsenden Infrastruktur zu skalieren, und dies einfach nur mit einem anderen Lizenzschlüssel. Das dürfte auch für Partner interessant sein, da sie die Anforderungen sowohl von kleinen und mittelständischen als auch von großen Unternehmen mit nur einem Produkt zu bedienen können. Die seit Juli 2016 erhältliche »Acronis Backup 12 Standard«-Version seien inzwischen von mehr als 50.000 Anwender installiert worden.

Beeindruckend ist, dass die Lösung mittlerweile mehr als 20 Plattformen unterstützt. Dazu gehören Windows, Office 365, Azure, Linux, Mac OS X, Oracle, VMware, Hyper-V, Red Hat Virtualization, Linux KVM, Citrix XenServer, iOS und Android.

Rund 170 Verbesserungen in »Acronis Backup 12.5«

Acronis betont, dass rund 170 Verbesserungen in die beiden Editionen eingeflossen sind. Die Software adressiert vor allem die heutigen hybriden Cloud-Umgebungen. Zu den wichtigsten Funktionen zählen unter anderem:
► Einheitliches Web-Interface für die gesamte Infrastruktur,
► Individualisierbares Dashboard für schnelle Einsicht in die Backup-Infrastruktur,
► Admin-Roles und Delegation für verteilte Infrastrukturen,
► Support für sechs Hypervisoren, um Optionen für Plattform-Migration zu bieten,
► Automatisierte Bare-Metal-Recoverys und fernbedienbare Boot-Medien, um die RTO von Recoverys externer Standorte zu senken,
► Backup von Amazon EC2 Instanzen, Microsoft Azure VMs und Office-365-Mailboxen,
► SAN-Storage-Snapshots, um die Ressourcenauslastung zu verringern,
Oracle-Backup und granulare Wiederherstellung,
► Verbesserter Tape-Support für optimierte Granularität und vereinfachtes Management,
► Optimiertes Reporting für detaillierten Überblick und Unternehmens-Compliance
► Disaster-Recovery für Notfallwiederherstellungen, lokal und in der Cloud,
► Backup-Validierung ist ein Prozess, der Wiederherstellbarkeit sicherstellt,
► »Acronis Notary« sorgt dafür, die Datenauthentizität zu gewährleisten,
► Acronis-Active-Protection, um Ransomware-Attacken abzuwehren,
► Acronis-Instant-Restore für RTOs von 15 Sekunden,
► Acronis vmFlashback für schnelle, inkrementelle Wiederherstellungen virtueller Maschinen.

Mit dieser Monsterliste – die sogar nur ein Auszug ist – sieht sich das Softwarehaus zusammen mit seinen Partner nun gut positioniert, um gegen Konkurrenten wie beispielsweise ArcServe, Barracuda, Code42, Commvault, Ctera, Druva, Novastor, Rubrik, Veritas oder Unitrends zu bestehen.

Ransomware-Schutz gegen Cyberangriffe wie von WannaCry

Generell betont Acronis, dass man unter anderem mehr Support für Private- und Public-Clouds hinzu, um Backups und Migrationen von Workloads sowie zuverlässigen Cloud-Storage zu gewährleisten. Die Software verfügt überdies branchenweit über die erste Data-Protection gegen Ransomware mit automatischem Recovery beschädigter Daten. (Den neuen Ransomware-Schutz hat Acronis erstmals im Januar bei der Consumer-Version »True Image 2017« eingeführt.) Cyberangriffe wie von WannaCry kann dadurch mit sofortiger Wiederherstellung kompromittierter Daten begegnet werden. Acronis Backup 12.5 nutzt zudem eine neue Technologie (Blockchain), die es Anwendern ermöglicht, die Backup-Integrität noch vor einer Wiederherstellung zu verifizieren. Somit lässt sich die Compliance und Datenintegrität optimieren.

»Die neue Version transformiert IT«, urteilt Jason Buffington, Senior Analyst der Enterprise Strategy Group (ESG). »Acronis Backup 12.5 Advanced ist die weltweit erste Data-Protection-Lösung der Enterprise-Klasse mit einem mehr als einfach zu nutzendem Interface. Dadurch wird der komplexe Prozess der Data-Protection für Administratoren oder Geschäftsführer extrem vereinfacht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen oder tausend Computer handelt, physische oder virtuelle Server, am lokalen Standort oder in der Cloud.«

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