25.02.2014 (eh)
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 CeBIT:  Trend Micro überrascht mit virtuellem Android

  • Inhalt dieses Artikels
  • Idee der »Virtual Desktop Infrastructure« (VDI) für den mobilen Arbeitsplatz
  • Neue Lösung des Sicherheitsproblems durch BYOD
Prinzipielle Funktion von »Safe Mobile Workforce« (Bild: Trend Micro)
Prinzipielle Funktion von »Safe Mobile Workforce« (Bild: Trend Micro)
Das diesjährige CeBIT-Thema »Datability« wird Trend Micro mit einer vollkommen neuartigen Lösung besetzen: »Safe Mobile Workforce« bietet Mitarbeitern einen virtuellen mobilen Arbeitsplatz mit vollem Bedienkomfort des verwendeten mobilen Endgeräts, während Daten und Anwendungen ausschließlich auf den Unternehmensservern bleiben. Eine Art Pre-Beta-Version gibt es auf der derzeit in Barcelona tagenden »Mobile World Congress« (MWC) zu sehen. Auf der kommenden CeBIT (10. bis 14. März 2014) soll es schließlich eine fertige Beta geben. Im deutschsprachigen Raum soll die neue Lösung im Laufe des zweiten Quartals und zuerst in der DACH-Region verfügbar sein.

Mit Safe-Mobile-Workforce kombiniert Trend Micro die Sicherheits- und Compliance-Vorteile eines virtualisierten Arbeitsplatzes mit denen des Bedienkomforts mobiler Endgeräte. Kern der Lösung ist eine virtuelle mobile Infrastruktur auf Basis einer von Trend Micro entwickelten Android-Variante, die ausschließlich auf den Servern der Unternehmen betrieben wird und jedem Mitarbeiter eine eigene virtuelle Android-Instanz zuweist.

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Idee der »Virtual Desktop Infrastructure« (VDI) für den mobilen Arbeitsplatz

Apple-Jüngern wird’s nicht gefallen, aber es ist technisch möglich: virtualisiertes Android auf iPhone (Bild: Trend Micro)
Apple-Jüngern wird’s nicht gefallen, aber es ist technisch möglich: virtualisiertes Android auf iPhone (Bild: Trend Micro)
Diese »Virtual Mobile Infrastructure« (VMI) ist sozusagen die Idee der »Virtual Desktop Infrastructure« (VDI) auf einem mobilen Arbeitsplatz. Installiert wird dazu auf einem Android-Gerät lediglich eine dazugehörige App, die die Unternehmensdaten nur darstellt, aber keine expliziten Dateien auf das Mobilgerät herunterlädt. »Das Mobil-Betriebssystem Android wird auf einem zentralen Unternehmensserver virtualisiert, und nur die visuelle Darstellung erfolgt auf dem mobilen Gerät«, erläuterte Udo Schneider, Senior Manager PR Communications DACH bei Trend Micro, gegenüber speicherguide.de kürzlich auf der CeBIT-Preview-Veranstaltung.

Die Arbeitsumgebung mit den Anwendungen und den Firmendaten wird auf dem jeweils verwendeten mobilen Endgerät nur dargestellt, das als reiner Ein- und Ausgabeterminal fungiert. Die Mitarbeiter können wählen, ob sie Android- oder iOS-Geräte verwenden. »Die virtuelle Arbeitsumgebung kann nur temporär, zum Beispiel für Freelancer, vergeben werden«, sagt Schneider.

Neue Lösung des Sicherheitsproblems durch BYOD

Der Trend-Micro-Manager ist sich sicher, dass die neue Lösung über alle bisher verfügbaren Ansätze zur Lösung des Sicherheitsproblems von Bring-Your-Own-Device (BYOD) hinausgeht. »Wir sind bereits in Gesprächen mit einigen größeren Banken, die diese Lösung beispielsweise für Home-Banking einsetzen wollen.«

Weiterhin neu wird in Hannover von Trend Micro auch die Lösung »Application Control« vorgestellt, die Unternehmen dabei unterstützen soll, gesetzliche Richtlinien (Compliance) einzuhalten.

Trend Micro auf der CeBIT 2014:
Halle 12, Stand C51 (CeBIT Security Plaza)

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