15.04.2016 (kfr)
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Advertorial: Applikationen und Daten optimal schützen

  • Inhalt dieses Artikels
  • Synchrone Spiegelung und was dazu kommt
  • Ganzheitlicher Replikationsansatz mit CDP
  • Nutzung verschiedener Topologien und Zukunftsorientierung
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Für Firmen ist es von kritischer Bedeutung, Business-Continuity für ihre IT-Operationen bereit zu stellen und Applikationen und Daten optimal zu schützen. Da synchrone Spiegelung oft nicht ausreicht, kombiniert »Zerto Virtual Replication« die Vorteile eines asynchronen Spiegels mit Continuous-Data-Protection.

von Andreas Mayer, Zerto

Zertos ZVR verbindet applikationskonsistent die Vorteile eines asynchronen Spiegels mit Continuous-Data-Protection (Grafik: Zerto).Zertos ZVR verbindet applikationskonsistent die Vorteile eines asynchronen Spiegels mit Continuous-Data-Protection (Grafik: Zerto).Business-kritische Applikationen wie SAP oder Oracle und Daten gehören zu der Lebensader von Unternehmen. Sie bedürfen daher eines besonderen Schutzes und hoher Verfügbarkeit, damit möglichst keine oder möglichst wenige Daten/Informationen verloren gehen und das Business unterbrechungsfrei weiterlaufen kann. Hierzu werden verschiedene Methoden eingesetzt und unter Umständen auch miteinander kombiniert. Neben der Einrichtung von mindestens zwei Lokationen/Rechenzentren ist das Thema Cloud in ihren verschiedenen Ausprägungen ebenfalls präsent sowie mit welchen Technologien die Daten übertragen werden.

Synchrone Spiegelung und was dazu kommt

Für viele Unternehmen gehört die synchrone Spiegelung zur ersten Wahl, wenn es um den Schutz und Verfügbarkeit kritischer Applikationen und Daten geht. Der Vorteil liegt darin, dass auf beiden Seiten immer der gleiche Datenbestand vorliegt und daher im Problemfall mit der anderen Seite weitergearbeitet werden kann. Somit wiegt man sich in Sicherheit – leider kann dies trügerisch sein. Denn der Vorteil kann aber auch gleichzeitig ein Nachteil sein. Ein synchroner Spiegel kann nur gegen physikalische Fehler schützen (z.B. Strom-, Hardwareausfall, Überflutung) und nicht gegen logische Fehler. Jedoch sind logische Fehler laut diversen Studien in 50 Prozent bis zu 70 Prozent die Ursache für Datenverlust (Quellen: NTZ, Forrester, Ponemon). Im Problemfall bei logischen Fehlern heißt dies, dass bei synchroner Spiegelung der logische Fehler sich auf beiden Seiten befindet und man so nicht einfach die Daten der anderen Seite nutzen kann. Tritt diese Problematik auf, muss auf andere Technologien zur Wiederherstellung der Applikationen/Daten zurückgegriffen werden, die einen Datenverlust von Stunden bis hin zu einem Tag mit sich bringen kann. Snapshots sind hier ein Ansatz, welche bei einer begrenzten Häufigkeit zur Wiederherstellung (häufig in ein bis drei Stunden Schritten) auf einen bestimmten Zeitpunkt zurück können. Oder das Backup wird genutzt, was aber bis zu 24 Stunden an Datenverlust bedeuten kann.

Hinzu kommt, dass die Verwendung von mehreren Lösungen erhebliche Komplexität bei der Verwaltung des Schutzes und der Wiederherstellung von Applikationen, wie SAP mit sich bringt und vor allem lässt sie keine konsistente Wiederherstellung des gesamten SAP-Applikationsstacks vom gleichen Checkpoint mit Boot-Reihenfolge zu, um ein funktionsfähiges Recovery zu ermöglichen. Diese verschiedenen Technologien bringen zusätzliche Risiken für die Wiederherstellung von Applikationen wie SAP mit sich. So erfordert der Einsatz von mehreren Lösungen jeweils entsprechendes Know how, was häufig auf verschiedene Mitarbeiter verteilt ist. Am SAP-Beispiel wird der SAP-Schutz oft auf die SAP-Umgebung isoliert, obwohl es wichtige Abhängigkeiten zu anderen Anwendungen außerhalb der SAP-Umgebung gibt, die mit SAP synchronisiert werden müssen. Zudem erfordern Protokollversand und Datenbankspiegelung Datenbankadministratoren, um den Schutz kontinuierlich zu verwalten und aufrecht zu erhalten. Die Komplexität wird zudem erhöht, da häufig keine Transparenz und Integration der virtualisierten Umgebung vorliegt. Dazu kommen manuelle Wiederherstellungsoperationen, welche zu stundenlangen Wiederherstellungszeiten (RTO) führen. Recovery Tests von SAP sind dazu komplex und zeitintensiv, so dass diese selten durchgeführt werden.

Ein weiterer Aspekt ist, dass beim Schutz von Oracle oder SQL-Datenbankservern die Anwendungen, die die Datenbanken verwenden, oft übersehen werden und somit nicht in der gleichen Sicherungsmechanik oder dem gleichen Recovery-Plan enthalten sind. Dies führt zu Komplikationen bei der Wiederherstellung, mangelnder Transparenz des Schutzstatus des gesamten SAP-Applikationsstacks und kann zu unvollständigen Disaster-Recovery-Tests führen, da der gesamte Stack nicht zusammen getestet wird und letztendlich auch zu einem erhöhten Risiko beim Recovery.

Ganzheitlicher Replikationsansatz mit CDP

Die »Zerto Virtual Replication«-Lösung (ZVR) geht den ganzheitlichen Ansatz. Hier werden die Vorteile einer asynchronen Spiegelung (z.B. Entfernungsunabhängigkeit) in Verbindung mit Continuous-Data-Protection (CDP) gebracht und das auch noch applikationskonsistent. Die Daten werden kontinuierlich mit nur einem kleinen Zeitversatz im Sekundenbereich repliziert (ohne Snapshots). Die produktive Applikation wird überhaupt nicht beeinträchtigt, da dies asynchron geschieht. Durch die permanente Replikation sind RPOs (Recovery-Point-Objectives) im Sekundenbereich möglich. Die Daten werden bei der Übertragung zusätzlich komprimiert, so dass die Netzwerkbelastung klein gehalten werden kann. Dazu kann ein Throtteling eingeschaltet werden, um eventuelle Bandbreitenrestriktionen abzufedern.

Zudem wird die ganze Applikation miteinbezogen. Am Beispiel von SAP heißt dies, dass der gesamte SAP-Applikationsstack von einem konsistenten Checkpoint für die Anwendung und von jedem Zeitpunkt in Sekundenschritten bis zu 14 Tage rückwirkend wiederhergestellt werden kann. Dies wird ermöglicht, indem Virtual-Protection-Groups (VPGs) gebildet werden, welche konsistenten Schutz und Recovery des gesamten Applikationsstacks und der gesamten SAP-Module mit Hypervisor-basierter Replikation realisieren.

ZVR nutzt die VPG-Technologie, um die Konsistenz zwischen allen Datenträgern innerhalb jeder VM und zwischen allen Datenträgern in allen VMs in der VPG zu erhalten. Somit ist gewährleistet, dass der Applikationsstack und ähnliche Systeme außerhalb von SAP zusammen von genau dem gleichen Zeitpunkt wiederhergestellt werden. Dies garantiert eine konsistente und funktionstüchtige Wiederherstellung mit RPOs in Sekundenschritten ohne manuelle Nachkonfiguration der Applikation.

Nutzung verschiedener Topologien und Zukunftsorientierung

Die ZVR-Lösung repliziert und schützt Applikationen in mehreren unterschiedlichen Umgebungen und Konfigurationen in Abhängigkeit von den Anforderungen des Recovery. So kann diese Lösung auch mit synchronem Spiegel kombiniert werden, so dass eine maximale Betriebszeit für die Applikation mit hoher Verfügbarkeit, kontinuierlichem Datenschutz und Disaster-Recovery für den gesamten Applikationsstack erreicht wird.

Zudem funktioniert ZVR Hypervisor-übergreifend. Das heißt, dass Applikationen, die unter VMware repliziert wurden, nach »Hyper-V« migriert werden können und umgekehrt. Dies alles geschieht Storage-unabhängig. Somit können an den verschiedenen Lokationen unterschiedliche Storage-Systeme eingesetzt werden und es muss nicht in jeder Lokation der teuerste Tier-1-Storage von einem Hersteller vorgehalten werden. Dies kann ebenso bei einer Migration auf ein neues oder anderes Storage-System genutzt werden und stellt somit eine sehr effektive und einfache Migrationslösung dar.

Der Einsatz der ZVR-Lösung hört nicht im Rechenzentrum auf. Applikationen und Daten können, je nach Bedarf, in die verschiedenen Cloud-Formen (Private-, Hybrid- und Public-Cloud) migriert werden und dies schafft so den Unternehmen eine weitere Freiheit und Zukunftsausrichtung in der Flexibilität der Auswahl an Cloudmöglichkeiten – quasi eine Befreiung vom Cloud-Lock-in. Die ZVR-Lösung liefert Business-Continuity, Disaster-Recovery und CDP über die Rechenzentren hinweg bis in die Cloud und ist Hypervisor- und Storage-agnostisch. Das Journal-File-Level-Recovery ermöglicht die Wiederherstellung beliebiger Dateien ab einem Zeitpunkt nur wenige Sekunden vor einer Datenbeschädigung, einer Löschung, eines Virusbefalls oder sogar der systemweiten Datenstörung infolge von Ransomware oder System-Upgrade-Fehlern. Zerto stellt eine zeitgerechte, flexible, skalierbare und zukunftsorientierte Lösung für kritische Applikationen in virtuellen Umgebungen mit RPOs in Sekunden sowie RTOs in Minuten bereit.

Weitere Informationen

Zerto
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RG2 6UB
Tel. +44 (0)203/608 60 00