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Das Virtualisierungs-Karussel dreht sich weiter

Vmware bringt mit Vsphere 5 die fünfte Version seiner Hypervisor-Plattform und Microsoft gibt bereits erste Einblick in die dritte Generation des Hyper-V. Diese Details basieren auf einer ersten Preview des Windows Server 8 – noch recht wackelig – aber sie verdeutlichen ganz klar, wohin die Reise geht: Der Hyper-V soll zum einen als Virtualisierungs-Plattform für die kleinen und mittelständischen Unternehmen zur ersten Wahl werden. Dazu wollen die Redmonder die Speicheranbindung weitaus flexibler gestalten, selbst der Einsatz von JBODs soll als Basis für den gemeinsamen Speicher für Hyper-V-Cluster ausreichen.

Doch das allein reicht nicht. Denn der Marktführer im Bereich der Servervirtualisierung, Vmware, verdeutlicht einen wichtigen Trend: Wer heute Server-Virtualisierung betreibt, der will morgen schon die passenden IT-Bestandteile in eine Cloud auslagern. Das wird zunächst eine Private Cloud sein, und so ergibt sich eine weitere Herausforderung: Die Verwaltung der IT-Landschaft muss über alle  Grenzen funktionieren – ganz egal, ob die Komponenten im eigenen Haus auf den traditionellen Systemen laufen, oder ob sie zu einem Cloud-Anbieter ausgelagert wurden.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage für die Anwender, welche Plattform sie verwende sollen. Daher bringen wir in dieser Ausgabe ab Seite 5 auch einen Vergleich der Konzepte von Hyper-V und Vsphere 4/5. Doch dabei handelt es sich nur um einen »Snapshot« – die nächsten Runden des Hypervisor-Karussels sind bereits gestartet. Daher meine Empfehlung: Bleiben sie uns treu – die nächsten Monate werden wieder interessant…
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Rainer Huttenloher
Chefredakteur virtualisierungs-guide.de