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iSCSI-Target für Windows Server 2008 Release 2

Bereits seit einigen Jahren gibt es von Microsoft ein iSCSI-Target für den »Windows Storage Server 2008«. Mittlerweile ist die Software als ein kostenloser Download verfügbar und unterstützt auch die Version »Windows Server 2008 Release 2« (R2).

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Von John Savill

Bild 1. Fehlermeldung wegen der IQN-Bezeichnung, Quelle: Savill
Bild 1. Fehlermeldung wegen der IQN-Bezeichnung, Quelle: Savill
Wer iSCSI in seinem Speichernetzwerk einsetzen möchte, der braucht die passende »iSCSI Target Software« für seine Systeme. Von Microsoft gibt es diese Software als kostenlosen Download für den »Windows Storage Server« (WSS) bereits seit einigen Jahren.

Wie man den WSS 2008 Release 2 zusammen mit iSCSI betreibt, zeigt ein zweiteiliger Beitrag in der Print-Ausgabe von NT4ADMINS (Teil 1 in April 2011 und Teil 2 in Mai 2011; beide Ausgaben können kostenlos als PDF bestellt werden. Dazu nur eine Mail an rhh@oberland.net, Betreff »iSCSI beim Storage Server 2008«).
Nachdem man sich die Software von Microsoft via Download bezogen hat, muss man sie aufrufen, um die Installationsdateien expandiert zu bekommen. Danach ist die Software zu installieren. Nach dieser Aktion kann der Administrator die Anwendung (iSCSI Software Target) aufrufen und die iSCSI-Targets anlegen.
Bei der Namensgebung für die iSCSI-Targets zeigt sich Windows sehr freizügig. Derzeit muss man sich nicht an das vorgegebene Format halten, es funktionieren auch Namen wie »virtuelleLUN1« und »virtuelleLUN2«. Doch aus Gründen der Kompatibilität sollte man sich dabei nicht verleiten lassen. Die saubere Variante ist es allemal, einen Namen zu wählen der dem Format IQN (iSCSI Qualified Name) entspricht. In Abbildung 1 ist eine Fehlermeldung zu sehen, die erscheint, wenn man den Namen nicht passend wählt.
Für das Erzeugen von iSCSI-Targets sind die folgenden Schritte nötig:

1.    Der Administrator muss einen rechten Mausklick auf die iSCSI-Targets ausführen und dann den Assistenten (»Create iSCSI Target«) starten.

2.    Auf der Einführungsseite des Assistenten ist auf Next zu klicken, und dann im ersten Dialog sind die der Name und die Beschreibung für das gewünschte Target anzugeben (siehe Abbildung 2). Hier wurde der komplette IQN-Name eingetragen. Es besteht aber auch die Option, hier einen kürzeren Namen einzutragen (wie etwa vhdquorum1). Dann wird die IQN-Bezeichnung im nächsten Schritt automatisch erzeugt.

Bild 2. Bezeichnung des iSCSI-Targets, Quelle: Savill
Bild 2. Bezeichnung des iSCSI-Targets, Quelle: Savill
3.    Dann ist der IQN für das Target anzugeben (beziehungsweise erzeugen zulassen) und danach Finish anzugeben.

4.    Mit einem rechten Mausklick auf den Punkt Devices muss der Administrator dann aus dem Kontextmenü »Create Virtual Disk« aufrufen.

5.    Dann startet ein Assistent, der den Pfadnamen für die neue VHD benötigt, mit dem die Verknüpfung vom neuen iSCSI-Target erfolgt. Dann geht es zum nächsten Dialog.

6.    Hier ist die Größe für die neue VHD (in MByte) einzutragen und dann auf Next zu klicken.

7.    Im folgenden Dialog ist eine Beschreibung einzutragen und dann auf Next zu klicken.

8.    Danach wird ein Bildschirm dargestellt, der die Verknüpfungen zu den iSCSI-Targets auflistet. Mit einem Klick auf den Button »Add« kann man den angelegten Target-Namen auswählen und muss dann nur mehr auf Finish klicken. Danach ist die Verbindung mit dem iSCSI-Target machbar.