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S3-to-Tape: sicher – günstig – skalierbar

S3-to-Tape: sicherer, kosteneffizienter, skalierbarer archivierenCloud-Repatriation und Datensouveränität treffen auf Tape-Ökonomie: »PoINT Archival Gateway« setzt auf eine native S3-to-Tape-Architektur ohne Disk-Zwischenstufe, schreibt Objekte direkt auf LTO und schützt sie per Replikation oder Erasure-Coding. Skalierbar bis zur Geo-Redundanz, »Software made in Germany« mit lokalem Support.

Eine Tape-basierte S3 Objektspeicherlösung verbindet S3-Komfort mit Tape-Ökonomie. Sie ist die Antwort auf wachsende Datenmengen und steigende Sicherheitsanforderungen bei hoher Wirtschaftlichkeit. Die Bedeutung lokaler Speicherlösungen wächst auch mit Blick auf die Datensouveränität. S3-to-Tape ist der Game-Changer in der Speicherinfrastruktur.

Datensouveränität & Cloud Repatriation mit »Software made in Germany«

Das »PoINT Archival Gateway« schreibt Daten direkt auf Tape-Medien. Eine Zwischenspeicherung auf Festplatten ist nicht notwendig. (Grafik: Point Software & Systems)Das »PoINT Archival Gateway« schreibt Daten direkt auf Tape-Medien. Eine Zwischenspeicherung auf Festplatten ist nicht notwendig. (Grafik: Point Software & Systems)Die aktuelle geopolitische Situation zwingt Unternehmen dazu, ihre Datenspeicherstrategie zu überdenken. Auch wirtschaftliche Gründe spielen eine Rolle dabei, die Datenspeicherung bei Cloud-Anbietern zu hinterfragen und alternative Lösungen zu suchen.

Das Stichwort Datenhoheit rückt immer mehr in den Vordergrund. Im Rahmen von Cloud Repatriation Projekten überführen Unternehmen ihre Daten aus der Cloud zurück ins eigene Rechenzentrum, um sie u.a. der Zugriffsgewalt des US Cloud Act zu entziehen. Eine S3-to-Tape Lösung erfüllt die Anforderungen an eine sichere Migration und die wirtschaftliche Speicherung großer Datenmengen in der unternehmenseigenen Infrastruktur.

In diesem Zusammenhang stärkt eine »Software made in Germany« die digitale Souveränität, indem sie die volle Kontrolle über die kritische Infrastruktur im eigenen Land belässt. Ein weiterer Vorteil einer deutschen Lösung ist der lokale Support.

Nativer Objektspeicher

Eine S3-to-Tape Lösung bietet höchste Effizienz in Bezug auf Datensicherheit, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit. Entscheidend dafür ist der zugrundeliegende Software-Ansatz: Die Objektspeicher-Architektur der Lösung muss speziell für Tape konzipiert sein.

Architekturen, bei denen ein S3-Service auf ein Datei- oder HSM-System aufgesetzt wird, sind ungeeignet:

  • Es wäre dabei eine Zwischenspeicherung auf Festplatten notwendig. Dies würde zusätzliche Hardware erfordern.
  • Die zusätzliche Dateisystem-Schicht würde die Komplexität unnötig erhöhen.

PoINT Archival Gateway ist ein Objektspeicher, der speziell für Tape Loader und Librarys konzipiert wurde. Die Lösung schreibt Daten direkt auf Tape-Medien. Eine Zwischenspeicherung auf Festplatten ist nicht notwendig.

Ein Caching auf Disk und eine S3 kompatible Disk-Speicherklasse sind optional möglich.

Erasure-Coding

Die Kapazitäten von Tape-Medien erhöhen sich kontinuierlich. LTO-10 Medien speichern bereits 40 TByte nativ, und ca. 100 TByte komprimiert. Mit den höheren Kapazitäten erhöht sich jedoch gleichzeitig das Risiko, dass durch nur ein defektes Band ein enormer Datenverlust entsteht.

Der traditionelle Ansatz, um solchen Datenverlusten vorzubeugen, erzeugt Redundanz durch einfache Replikation. Solange die einzelnen Medien überschaubare Datenmengen speichern, funktioniert diese Vorgehensweise gut. Bei den Kapazitäten aber, die die aktuellen Medien zur Verfügung stellen, kommt sie an ihre Grenzen.

Erasure-Coding ist eine moderne Methode zur Erzeugung von Redundanz, die über die reine Replikation hinausgeht:

  • Erasure-Coding löst das Problem, indem es Daten in Blöcke mit integrierter Redundanz zerlegt, die dann auf verschiedenen Medien gespeichert werden.
  • Sollten aufgrund defekter Medien Blöcke fehlen, so können sie aus den verbleibenden Teilen rekonstruiert werden.
  • Abhängig von der Erasure-Coding Rate kann so der Verlust eines oder mehrerer Tapes kompensiert werden.

PoINT Archival Gateway unterstützt die einfache Replikation und auch Erasure-Coding mit den Code-Raten 2/3, 2/4 und 3/4.

Da beim Erasure-Coding die Daten auf mehrere Medien verteilt werden, die gleichzeitig beschrieben werden, erhöht sich auch der Durchsatz signifikant. Mit der Erasure-Coding Rate 3/4 beispielsweise werden Daten auf 4 Tapes verteilt und gleichzeitig geschrieben. Von diesen vier Tapes kann ein beliebiges Tape ausfallen, ohne dass es zu einem Datenverlust kommt. Der Tape Overhead liegt also bei nur 1,33. Gleichzeitig wird eine Performance-Steigerung auf 300% im Vergleich zum Schreiben auf nur ein Medium erreicht.

Beim Erasure Coding werden die Daten auf mehrere Medien gleichzeitig verteilt und beschrieben, was den Datendurchsatz spürbar beschleunigt. (Grafik: Point Software & Systems)Beim Erasure Coding werden die Daten auf mehrere Medien gleichzeitig verteilt und beschrieben, was den Datendurchsatz spürbar beschleunigt. (Grafik: Point Software & Systems)

Skalierbarkeit und Georedundanz

PoINT Archival Gateway ist hochskalierbar und kann auch verteilt über mehrere Standorte installiert werden. Durch ein Hinzufügen weiterer Server-Knoten lässt sich sowohl die Performance als auch die Redundanz der Lösung erhöhen.

  • Mit Durchsatzraten von über 100 GByte/s und mehr als 50 Milliarden Objekten pro Bucket bei mehr als 10.000 Buckets erfüllt die Software höchste Anforderungen.
  • Die Lösung bietet die Möglichkeit der räumlich verteilten Konfiguration, um zum Beispiel Ausfälle einer kompletten Site zu kompensieren.

Ein wichtiges Feature des Produkts ist dabei das Handling der WAN Latenzen mit bis zu 100 ms zwischen den Standorten.

  • Die Redundanz wird durch die automatische Synchronisation und das standortübergreifende Erasure-Coding sichergestellt.
  • Im Falle einer Störung sorgt der automatische Site Failover für einen reibungslosen Weiterbetrieb.
  • Die anschließende automatische Resynchronisation nach Behebung des Fehlers stellt sicher, dass alle Standorte schnellstmöglich wieder auf dem aktuellen Stand sind.

»PoINT Archival Gateway« ist hochskalierbar und lässt sich auch verteilt über mehrere Standorte betreiben. (Grafik: Point Software & Systems)»PoINT Archival Gateway« ist hochskalierbar und lässt sich auch verteilt über mehrere Standorte betreiben. (Grafik: Point Software & Systems)

Use Cases

Die S3 Schnittstelle hat sich als Industriestandard etabliert und wird von vielen Anwendungen unterstützt. PoINT Archival Gateway ist mit vielen dieser Produkte zertifiziert und beispielsweise validiert mit Veeam Backup & Replication.

»PoINT Archival Gateway« ist mit fast allen gängigen Programmen kompatibel und zertifiziert. (Grafik: Point Software & Systems)»PoINT Archival Gateway« ist mit fast allen gängigen Programmen kompatibel und zertifiziert. (Grafik: Point Software & Systems)

Fazit

Die S3-to-Tape Lösung PoINT Archival Gateway ist die ideale Antwort auf die aktuellen Herausforderungen von Datenspeicherstrategien. Ihre moderne Architektur liefert hohe Performance, Wirtschaftlichkeit und Ausfallsicherheit. Als »Software made in Germany« bietet sie Unternehmen zudem volle Datenhoheit und Unabhängigkeit für eine zukunftssichere Infrastruktur, die Sicherheit, Skalierbarkeit und digitale Souveränität ohne Kompromisse vereint.

Weitere Informationen:
PoINT Software & Systems GmbH
Eiserfelder Str. 316
57080 Siegen
Telefon +49 (0) 271 – 3841-0
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