22.11.2016 (eh)
4.2 von 5, (5 Bewertungen)

»Suse Enterprise Storage 4« basiert komplett auf Ceph-Technik

  • Inhalt dieses Artikels
  • »Suse Enterprise Storage 4« unterstützt nun auch 64-bit-ARM-Prozessoren
  • Video-Interview Michael Stanscheck von Suse

Ceph ist die Basis des neuen »Suse Enterprise Storage 4« (Bild: Suse)Ceph ist die Basis des neuen »Suse Enterprise Storage 4« (Bild: Suse)Block-, Objekt- und Dateispeicher sind bei »Suse Enterprise Storage 4« (SES) in einer intelligenten Software-basierten Storage-Lösung vereint. Die Suse-Storage-Lösung ist sowohl für Massenspeicher als auch für Archive und Large-Data-Storage geeignet. Sie ist laut Suse die erste auf CephFS (Ceph File System) basierende Lösung, und dadurch hochgradig skalierbar und belastbar.

SES 4 basiert auf der Ceph-Version »Jewel«. Kunden sind laut Suse bei der Nutzung nicht eingeschränkt: sie können Daten aller Art skalierbar speichern, etwa Videoüberwachung, CCTV und Web-Streaming, medizinische Daten wie Röntgenbilder, CT- oder MRI-Scans, Genom-Sequenzierungen, seismische Auswertungen, CAD-Daten, virtuelle Maschinen-Speicher oder Backup-Datensätze.

»Suse Enterprise Storage 4« unterstützt nun auch 64-bit-ARM-Prozessoren

Beispiele für den Einsatz von »Suse Enterprise Storage« (Bild: Suse)Beispiele für den Einsatz von »Suse Enterprise Storage« (Bild: Suse)»Aktuell erleben wir ein rasches Wachstum von Datenmengen, Archiven und Large-Data – etwa im Medizinbereich oder durch Sensordaten. Kunden benötigen daher flexible Speicherlösungen, die individuelle Ansprüche erfüllen, ohne das Budget zu sprengen«, sagt Dr. Gerald Pfeifer, Vice President Products and Technology Programs bei Suse. »IT-Abteilungen müssen heute rapide wachsende unstrukturierte Datenmassen speichern, gleichzeitig aber Innovation vorantreiben und Kosten reduzieren. Genau dabei hilft ihnen Suse Enterprise Storage – mit Open-Source-Technologie.«

Da es eine Open-Source-Lösung ist, unterstützt sie eine breite Hardware-Auswahl für Unternehmens- und Großkunden, neu auch 64-bit-ARM-Prozessoren. Durch die kürzliche Übernahme der »openATTIC«-Open-Source-Storage-Management-Lösung von it-novum gibt es auch ein verbessertes grafisches Interface, und dadurch ein leichteres Management.

Weitere Features sind ein besserer Datenschutz und verbessertes Disaster-Recovery durch Fernreplikation von Blockspeicher und Multisite-Objektspeicher-Replikation. Verbessert wurde auch die Cluster-Orchestrierung mit »Salt«. Neu ist ein Preview-Zugang zu NFS-Ganesha-Support und NFS-Zugang zu S3-Buckets.

Video-Interview Michael Stanscheck von Suse

Michael Stanscheck (li), Enterprise Storage Sales Executive bei Suse, im Gespräch mit Engelbert Hörmannsdorfer von speicherguide.de (Bild: speicherguide.de)Michael Stanscheck (li), Enterprise Storage Sales Executive bei Suse, im Gespräch mit Engelbert Hörmannsdorfer von speicherguide.de (Bild: speicherguide.de)Suse Enterprise Storage 4 war natürlich auch das Highlight am Suse-Stand letzte Woche auf dem »Fujitsu Forum«. Wir sprachen auf der Veranstaltung im Rahmen eines Video-Interviews mit Michael Stanscheck, Enterprise Storage Sales Executive bei Suse, zum einen generell über die neue Version mit ihren vielen neuen Funktionen, und zum anderen warum Object-Storage die Zukunft in den Rechenzentren gehört. Denn das Ceph-basierte Suse Enterprise Storage 4 markiert auch den Einstieg von Suse in das Objektspeicher-Segment.

Suse Enterprise Storage 4 soll ab Dezember 2016 im Handel verfügbar sein.


Video-Interview Michael Stanscheck, Enterprise Storage Sales Executive bei Suse, über die neue »Suse Enterprise Storage 4«-Version

.

powered by
Boston Server & Storage Solutions Datacore Software
Fujitsu Technology Solutions GmbH Seagate Technology
N-TEC GmbH FAST LTA AG