22.03.2016 (eh)

Storagecraft will in EMEA wieder durchstarten

  • Inhalt dieses Artikels
  • Storagecraft sucht derzeit 25 Mitarbeiter europaweit
  • Storagecraft-Cloud-Services sollen besonders für Partner interessant sein

Matt Medeiros, Chairman und CEO, Storagecraft TechnologyMatt Medeiros, Chairman und CEO, Storagecraft TechnologyNachdem 2014 etliche Mitarbeiter zum Konkurrenten NetJapan abwanderten, war es etwas ruhig um das Backup- und Recovery-Softwarehaus StorageCraft Technology geworden. In den USA hatte man zudem noch einen CEO-Wechsel zu verkraften. Also alles Zutaten, dass man eine Weile mit sich selbst beschäftigt war.

Aber jetzt soll es wieder richtig vorangehen. Der neue Chairman und CEO, Matt Medeiros, hat die Zügel nun in der Hand; Medeiros war vorher CEO und Chairman von SonicWall, bevor das Unternehmen von Dell akquiriert wurde. Und mit TA Associates hat man seit Januar auch einen neuen strategischen Investor an Board, der mal soeben satte 187 Millionen US-Dollar in das Unternehmen pumpt.

Storagecraft sucht derzeit 25 Mitarbeiter europaweit

Und damit soll nun auch wieder Europa zurückerobert werden, erläuterte Ellen Marie Hickey, Marketing Director Europe von Storagecraft, im Gespräch mit speicherguide.de auf der CeBIT letzte Woche: »Wir suchen derzeit rund 25 Mitarbeiter europaweit.« Der DACH-Markt sei dabei ein Schlüsselmarkt.

Dadurch, dass man etwas mehr als ein Jahr keine größeren Aktivitäten auf dem europäischen Markt zeigte, »haben wir etwas die Verbindungen mit den Partnern verloren«, räumte die Managerin ein. Deshalb sei es ein starkes Bestreben, das Partnernetzwerk wieder zu intensivieren. Aktuell arbeite man nur mit Extra Computer als Distributor zusammen, weitere sollen indes folgen. Aktuell blicke man immer noch laut Hickey auf 300 bis 400 Partner im DACH-Bereich.

Für Mitte April ist dann der Start der neuen Cloud-Services angesagt. »Die Cloud ist einfach eine zusätzliche Möglichkeit für ein noch besseres Recovery«, betont Hickey. »Und vor allem eine starke Bastion, wenn im Rechenzentrum eines Anwenders mal wirklich ein großer Desaster-Fall eintreten sollte.«

Storagecraft-Cloud-Services sollen besonders für Partner interessant sein

Ivonne Ehle, Sales Engineer, Storagecraft TechnologyIvonne Ehle, Sales Engineer, Storagecraft Technology (Bild: speicherguide.de)Die Cloud-Services werden als Portal zur Verfügung gestellt. »Das ist für Partner besonders interessant, da sie dadurch sehr einfach ihren Kunden Managed-Services anbieten können«, erläutert Hickey. Für die Cloud-Services werde es zwei Rechenzentren in Europa geben: eins in Irland, und eins in Frankfurt, um europäischen bzw. deutschen Datenschutzrichtlinien entsprechen zu können.

Besonders hebt die Storagecraft-Managerin auf den Recovery-Fähigkeiten ihrer Lösungen ab. Ein Restore-Test sei für Administratoren mit nur vier Klicks durchführbar. Ivonne Ehle, Vertriebsmitarbeiterin von Storagecraft, demonstrierte uns noch auf der CeBIT, wie einfach sich Backups testen lassen.

Für das »Virtual Boot«-Feature hat Storagecraft die »Virtual Box«-Technologie von Oracle lizenziert. Hickey positioniert Storagecraft denn auch nicht nur als Backup-Spezialist, sondern als Lösungsanbieter für Notfallwiederherstellung für physische, virtuelle und hybride Umgebungen. Kürzlich hat Storagecraft von ihrem Kernprodukt »ShadowProtect SPX« eine Linux-Version vorgestellt.

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