22.10.2019 (kfr)
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Namensänderung: Virtual Instruments wird zu Virtana

Virtual Instruments benennt sich um und tritt künftig als Virtana auf. In der Langform steht Virtana für Virtual Instruments RealTime Analytics and Automation. Der bisherige Spezialist für Infrastruktur-Performance-Analysen will mit der Namensänderung den strategischen Richtungswechsel und eine neue Marktpositionierung hervorheben. Virtual Instruments stehe für das Monitoring von Speicherinfrastrukturen. Virtana soll als Management-Plattform für unternehmenskritische Workloads, den heutigen hybriden IT-Infrastrukturen gerecht werden.

Vom Produkt-Portfolio her geht der Anbieter in Richtung maschinelles Lernen (ML) und künstliche Intelligenz (KI). Dafür steht unter anderem das neu vorgestellte CloudWisdom.Die SaaS-basierte Cloud-Kostenoptimierungs- und Überwachungsplattform stammt von dem im August übernommenen ML- und KI-Experten, Metricly. Eigenen Angaben zufolge, unterstützt das Tool Kunden bei der Planung, Analyse und Optimierung ihrer Cloud-Workloads, -Dienstleistungen und -Ressourcen im Unternehmen. Zusammen mit dem neuen Namen erweitert der Anbieter sein Geschäftsmodell um Self-Service-SaaS-Lösungen und herunterladbare Testversionen.

»Die Zukunft des IT-Betriebs ist autonom und hybride«, meint Philippe Vincent, CEO von Virtana. »Mit der Bereitstellung einer hybriden Infrastruktur-Management-Plattform der nächsten Generation auf KI-Basis ermöglichen wir einen effizienteren und automatisierteren IT-Betrieb als je zuvor. Unser Ziel ist es, Kunden bei der Modernisierung und der Weiterentwicklung zu unterstützen, indem wir einen neuen Ansatz für Überwachung, Analyse und Automatisierung verfolgen. Weil wir unseren Kunden eine umfassende Infrastrukturtransparenz durch einen applikationszentrierten Echtzeit-Ansatz bieten, liefern wir die Grundlage für eine intelligente Automatisierung.«

Den Namen Virtana hat man im Übrigen nicht exklusiv: Die in der Karibik ansässige Virtana Inc. bietet seit 2017 ihre Dienste in den Bereichen Robotik und Software-Outsourcing an.

Zugegeben, etwas sperrig sprach sich Virtual Instruments schon immer und, ohne jemand zu nahe zu treten, es klang auch ein kleinwenig von gestern. Daher können wir einen Neustart zwar nachvollziehen, doch wie schon bei der Namensänderung von Toshiba zu Kioxia angemerkt, wieso gibt man einen etablierten Markennamen auf?

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