06.03.2019 (kfr)
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Iron Mountain verwaltet und archiviert ältere Tapes

Iron Mountain hilft bei der Archivierung und Verwaltung von Tapes und sogenannten Altdaten. Dafür eröffnet der Dienstleister im nordrhein-westfälischen Hilden eine Restoration Assurance Lab. Dieses soll Firmen bei Instandhaltungs- und Backup-Prozessen für ihre Unternehmensdaten unterstützen. Der Archivierungsspezialist setzt dabei auf eine speziell entwickelte Technologie, die gegenüber herkömmlichen Katalogisierungs-, Restorations-, und Processing-Ansätzen für eine effizientere und rasch umsetzbare Instandhaltung oder Wiederherstellung sorgen soll. Alle Medien werden in sicheren Einrichtungen mit speziell entwickelter Struktur aufbewahrt, die die Lebensdauer der Archivbänder maximiert und in denen sie gemäß Aufbewahrungsfristen verwaltet werden.

Iron Mountain Restoration Assurance Lab verwaltet und archiviert ältere TapesIron Mountain Restoration Assurance Lab verwaltet und archiviert ältere Tapes

»In Zeiten strenger Regulierung ist Compliance für alle Unternehmen ein entscheidendes Thema«, meint John Wegman, Managing Director DACH bei Iron Mountain. »Der rechtskonforme Umgang mit (Alt)daten und der unkomplizierte Zugriff auf diese – beispielsweise zur Beweisführung in Rechtsstreitigkeiten oder bei Audits – können ausschlaggebend für den Unternehmenserfolg sein. Mit dem Restoration-Assurance-Programm, einem Service zur Wiederherstellung von Daten aus unterschiedlichen Altsystemen und Tapes, entlasten wir die IT-Abteilungen in Unternehmen von rückwärtsgerichteten Administrations-, Migrations- und Analyseaufgaben und unterstützen sie dabei, ihre Kapazitäten zukunftsorientiert einzusetzen.«

Iron Mountain Restoration Assurance Lab für elektronische Altdaten

John Wegman, Iron MountainJohn Wegman, Iron MountainDas neue Restoration Assurance Lab setzt auf die TDS-Technologie, einem Anbieter, der sich auf das Management von elektronischen Altdaten (Tapes, E-Mail, Stimme) spezialisiert hat. Durch die seit über 30 Jahren weltweit bestehende Zusammenarbeit der beiden Archivierungs- und Informationsmanagement-Experten können Kunden auf ein globales Netzwerk zurückgreifen. Dies sei laut Iron Mountain vor allem für Unternehmen in stark regulierten Branchen wie Finanzen, Medizin oder Pharma von Vorteil.

Die Medien werden in einer Projektdatenbank protokolliert, um sicherzustellen, dass die physischen Attribute jedes Archivbandpakets – zum Beispiel Name der Tapes, Anzahl der Tapes nach Medientyp, Barcode-Etiketten, handschriftliche Etikettendetails und Behälterdetails – vollständig erfasst und aufgezeichnet werden. Am Ende jedes Restoration-Projekts werden die angeforderten Dateien entweder über ein verschlüsseltes USB-Laufwerk oder eine DVD an den Kunden übergeben, zusammen mit einem vollständigen Bericht über die Kontrollkette sowie dem ursprünglichen Quellmedium.

»Mit unserem Restoration-Assurance-Programm eliminieren Unternehmen den finanziellen und personellen Aufwand, der beispielsweise bei Fusionen oder Übernahmen aus Archivierung und unterschiedlichen Backup-Lösungen entsteht«, meint Wegman. »Dennoch können die Daten zukunftssicher vorgehalten werden. Durch die systematische Katalogisierung und Verschlagwortung der Daten sind diese schnell auffindbar.« Über die anfallenden Kosten bzw. nach welchen Kriterien der Service berechnet wird, macht das Unternehmen allerdings keine Angaben.

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