17.06.2020 (Michael Baumann)
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IBM erneuert Teile der Spectrum-Protect-Reihe

  • Inhalt dieses Artikels
  • Spectrum Protect Plus für Hybrid Clouds
  • Spectrum Protect-Sicherungs-Software
  • Flexibleres Copy-Data-Management
  • IBM tritt der Active Archive Alliance bei

Grafik: IBMGrafik: IBMIBM Spectrum Protect 8.1.10 und Spectrum Protect Plus 10.1.6 (SPP) bieten jetzt erweiterte Unterstützung für hybride Multicloud-Umgebungen mit Funktionen für Amazon Web Services (AWS), Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) und Elastic Block Store-Snapshots (EBS). Des Weiteren verspricht der Hersteller erweiterte Container-Unterstützung und File System Protection in Windows-Umgebungen.

Spectrum Protect Plus für Hybrid Clouds

In Hybrid-Clouds können Unternehmen IBM Spectrum Protect Plus vor Ort bereitstellen, um AWS-EC2-EBS-Snapshots zu verwalten oder aber in AWS »All-in-the-Cloud« bereitstellen. Die erweiterte AWS-Workload-Unterstützung umfasst EC2-Instanzen, virtuelle VMware-Maschinen, Datenbanken und Microsoft Exchange.

Entwickler können nun Richtlinien festlegen, um über Kubernetes permanente Volume-Snapshots, die Replikation auf sekundäre Standorte und das Kopieren von Daten in den Objektspeicher oder IBM Spectrum Protect für eine langfristige Datenaufbewahrung zu planen.

Dabei können logisch persistente Datenträgergruppierungen mithilfe von Kubernetes-Namespaces gesichert und wiederhergestellt werden. Anwendungen, die mit Containern erstellt wurden, sind logische Gruppen mehrerer Komponenten. Basiert eine Anwendung etwa auf einem Mongo DB-, einem Webdienst- und einem Middleware-Container, können diese über die Kubernetes-Beschriftungsfunktion zu einer logischen Anwendungsgruppierung zusammengefasst werden, anstatt einzelne persistente Volumes zu verwalten.

Darüber hinaus lassen sich mit Spectrum Protect Plus Daten in Windows-Dateisystemen agentenlos sichern, einschließlich der Sicherung und Wiederherstellung von Dateisystemen auf Dateiebene auf physischen oder virtualisierten Servern.

Spectrum Protect-Sicherungs-Software

IBM Spectrum Protect ist ein Nachfahre des ehemaligen Tivoli-Produkts. Die Software sichert physische und virtuelle Server sowie öffentliche Cloud-Workloads. Die neueste Version enthält Aufbewahrungssätze auf Band. Mit Spectrum Protect können Benutzer die Spectrum Protect-Datenbank direkt im Objektspeicher sichern, einschließlich IBM Cloud Object Storage, AWS S3, Microsoft Azure und anderen unterstützten S3-Zielen.

Für die Spectrum-Protect-Suite gibt es zudem eine neue Lizenzoption: die Committed Term License. Diese kaufen Kunden für mindestens zwölf Monate und bis zu fünf Jahren. Laut IBM bietet die neue Preisgestaltung eine Option mit niedrigeren Einstiegskosten, einen Pauschalpreis pro TByte und eine erhöhte Flexibilität ohne Lieferantenbindung.

Flexibleres Copy-Data-Management

Die Starter-Edition von Spectrum Copy Data Management, die Teil des Spectrum-Protect-Portfolios ist, kann jetzt zusammen mit dem IBM FlashSystem-Speicher bestellt werden, anscheinend zu günstigeren Preisen.

Mit der neuen Version von Spectrum Copy Data Management können Benutzer unter anderem die PIT-Wiederherstellung (SAP HANA Point in Time) mit nativen Protokollsicherungen verbessern. Dies erlaubt IT-Managern eine wesentlich granularere Wiederherstellung, als dies bisher mit stündlichen Snapshots möglich war.

IBM tritt der Active Archive Alliance bei

Herausforderungen des Data-Lifecycle-Management – der Zugriff auf und die Verwaltung von Daten während ihres gesamten Lebenszyklus angesichts exponentiellen Datenwachstums – will die Industrievereinigung angehen. Aktive Archive sollen mit Flash-, Festplatten-, Band- oder Cloud-Block- oder Objektspeichersystemen (öffentlich oder privat) kompatibel sein. Dazu passt IBMs Archivierungsangebot Cloud Object Storage bzw. generell die IBM-Cloud.

Mitglieder bzw. Sponsoren sind unter anderem Atempo SAS, Fujifilm Corporation, Harmony Healthcare IT, Iron Mountain, Komprise, MediQuant, Quantum, Qumulo, QStar Technologies, Spectra Logic, StrongBox Data Solutions sowie Western Digital. Neu hinzugetreten ist nun IBM.

»Viele Unternehmen suchen nach einer Archivierungslösung, mit der ihre Benutzer sofort auf ihre Daten zugreifen können«, kommentiert Chris Dittmer, VP, IBM High-End-Speicher. »Unsere Archivspeicherlösungen kombinieren EByte-Speicher mit geodisperser Technologie und integrierter Verschlüsselung für Datenintegrität und Vertraulichkeit. Wir freuen uns, der Active Archive Alliance beizutreten und Lösungen zu fördern, die eine schnelle Suche, Abfrage und Analyse von Daten ermöglichen.«


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