21.07.2017 (eh)

HDS betont: Hitachi Content Platform günstiger als Public-Cloud

  • Inhalt dieses Artikels
  • 55 Prozent mehr Objekte pro Node und eine vereinfachte Software-Lizenzierung für HCP-Lösungen
  • HCP erhält dedizierten Management-Port für Verwaltung und Überwachung

Die technischen Daten der verschiedenen HCP-Versionen (Bild: HDS)Die technischen Daten der verschiedenen HCP-Versionen (Bild: HDS)Immer mehr Storage-Anbieter betonen, dass ihre Lösungen teilweise deutlich günstiger sind als die Public-Cloud. Mit der richtigen Software würden sich im eigenen Unternehmens-Datacenter Cloud-Umgebungen installieren lassen, die problemlos mit den Preisen von Public-Cloud-Anbietern mithalten können. In diese Kerbe schlägt jetzt auch Hitachi Data Systems (HDS), die mehrere Aktualisierungen für ihr »Hitachi Content Platform«-Objektspeicher-Portfolio (HCP) angekündigt hat.

Unternehmen sollen damit den Weg zur digitalen Transformation ebnen und gleichzeitig gegenüber der Public-Cloud erhebliche Kosten einsparen können. Laut HDS seien diese Umgebungen rund 60 Prozent günstiger als die Public-Cloud. Das integrierte Portfolio gibt ihnen durch Cloud-Ökonomie und angewandte Analysen Möglichkeiten an die Hand, ihre Profitabilität und Produktivität zu steigern. Gleichzeitig senke es Risiken durch Verbesserungen bei Sicherheit, Verfügbarkeit und Datenschutz.

55 Prozent mehr Objekte pro Node und eine vereinfachte Software-Lizenzierung für HCP-Lösungen

Als durchgehende (»end-to-end«) Lösung soll das HCP-Portfolio Silos eliminieren, die Kollaboration verbessern, sensible Daten schützen, die Verwaltung von Private-, Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen vereinfachen und durch intelligente Suche und Analyse wichtige Informationen zutage fördern. Das HCP-Portfolio beinhaltet die »Hitachi Content Platform« für Software definierten Objektspeicher, »HCP Anywhere« für das Synchronisieren und Teilen von Dateien mit Funktionen zum Datenschutz, den »Hitachi Data Ingestor« (HDI) als flexibel skalierbares Cloud-Gateway und »Hitachi Content Intelligence«, womit sich schnell Informationen aus Daten ableiten lassen.

In der neuen HCP-Version wächst der nutzbare Speicher pro Cluster um 400 Prozent. Durch Laufwerke mit 10 TByte nimmt die Speicherkapazität pro Node um 67 Prozent zu. 55 Prozent mehr Objekte pro Node und eine vereinfachte Software-Lizenzierung ermöglichen es Kunden, gegenüber Public-Clouds fünfmal geringere Speicherkosten zu erzielen.

HCP erhält dedizierten Management-Port für Verwaltung und Überwachung

Ein weiterer Vorteil für Kunden sind laut HDS verbesserte Multipart-Dateitransfers, mit denen sich Uploads großer Dateien, Downloads und Lesebereiche für Amazon-Cloud-Speicheranwendungen beschleunigen lassen. Außerdem wurden APIs verbessert, um Organisationen höhere Transparenz bei der Analyse der Leistung und des Zustands ihrer Infrastruktur zu ermöglichen. Weitere Änderungen betreffen unter anderem Funktionen zur Verwaltung und Überwachung. Für mehr Sicherheit bietet HCP jetzt einen dedizierten Management-Port, der den Netzwerkverkehr von Anwendern und Administratoren voneinander abschirmt.

»HCP ist das ideale Ökosystem, um gleichzeitig bestehende Kundenanwendungen für Inhalte und neuere Cloud-Anwendungsfälle und -Workloads zu unterstützen«, kommentiert Peter Sjoberg, Chief Technology Officer, Cloud and Mobility, bei HDS. »Es zeigt Kunden einen zentralen Weg, hybride Cloud-Speicher sicher und nach eigenen Vorstellungen einzubeziehen, um so schneller auf Veränderungen reagieren und Kosten optimieren zu können.«

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