25.11.2014 (eh)
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Fujitsu unterstützt beim Digitalisieren der Geschäftsprozesse

  • Inhalt dieses Artikels
  • Fujitsu gründet Geschäftsbereich »Global Delivery«
  • 60.000 Service-Experten untersützen »Global Delivery«
  • Fujitsu entwickelt »Ende-zu-Ende«-Service-System (e2e)
  • Herausforderung: das Digitalisieren von Geschäftsprozessen

Duncan Tait, Executive Vice President, Head of EMEIA, Fujitsu (Bild: speicherguide.de)Duncan Tait, Executive Vice President, Head of EMEIA, Fujitsu (Bild: speicherguide.de)Die Cloud ist mittlerweile allgegenwärtig, und wird von immer mehr Kunden eingesetzt. Jetzt geht es darum, Cloud-basierter Services forcierter in die Prozesse von Unternehmen und Organisationen jeder Größe zu integrieren. Wobei hierbei der Mensch – trotz der vielen neuen Technik rundherum – im Mittelpunkt stehen soll. Dies war so ziemlich das Hauptthema letzte Woche auf dem »Fujitsu Forum« in München. Fujitsu fasst das ganze unter dem Thema »Human Centric Innovation« zusammen. (Highlights und Impressionen vom »Fujitsu Forum« finden Sie in kurzen von speicherguide.de eingefangenen Videos.)

War noch vor zwei Jahren die Cloud selbst nebst Big Data das Hauptthema auf der Fujitsu-Hausveranstaltung, und damit alles sehr technisch geprägt, so soll nun der Mensch wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. »Wir müssen wieder soziale Werte in dieser hyper-connected Welt schaffen«, betonte Duncan Tait, Executive Vice President, Head of EMEIA, bei Fujitsu, auf der Münchner Veranstaltung. »Denn die traditionelle IT wird zunehmend zum Flaschenhals bei den Unternehmen und ihrer Reise in die digitale Welt.«

Fujitsu gründet Geschäftsbereich »Global Delivery«

Als Teil seiner Vision von einer Gesellschaft, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, hat Fujitsu im April dieses Jahres den Geschäftsbereich »Global Delivery« gegründet. Dieser soll neue Technologien und Lösungen auf den Markt bringen – und diese auch als IKT-Services anbieten. Da die Anwendung Cloud-basierter Services immer gebräuchlicher wird und diese zunehmend in die Prozesse von Unternehmen und Organisationen jeder Größe integriert werden, investiert Fujitsu in entsprechende Lösungen und Services.

Die globale Standardisierung der Service-Angebote von Fujitsu unterstütze Kunden dabei, ihre Unternehmensziele besser und schneller zu erreichen. Gleichzeitig soll Global Delivery ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal werden, das sich in einem zunehmend von Massenangeboten geprägten globalen Dienstleistungsmarkt abhebt. Immerhin will Fujitsu 345 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren in neu gegründeten Unternehmensbereich investieren.

60.000 Service-Experten untersützen »Global Delivery«

Mehr als 60.000 Service-Experten arbeiten für den Bereich Fujitsu Global Delivery, der von Executive Vice President Hidenori Furuta geleitet wird. Die Entwicklung neuer IKT-Dienstleistungen und Lösungen nehmen einen besonderen Stellenwert in ihrer Arbeit ein. Sie ist geprägt von einer Service-orientierten Unternehmenskultur, die auf tiefem Kundenverständnis und gemeinsamer Zielsetzung basieren soll. Um das Unternehmenswachstum voranzutreiben, investiert Fujitsu auch in seine Mitarbeiter und die Förderung neuer Talente weltweit.

Fujitsu erweitert außerdem seine Investitionen in die Entwicklung und Einführung zukünftiger disruptiver Service-Lösungen – zum Beispiel einen Analyse-fokussierten Kundendienst, der Endkunden zur aktiven Teilnahme einlädt und dadurch anfallende Service-Kosten für Organisationen verringere.

Fujitsu entwickelt »Ende-zu-Ende«-Service-System (e2e)

Derzeit wird auch ein neues »Ende-zu-Ende«-Service-System (e2e) entwickelt. Ob Störfallmanagement, Koordination des technischen Außendiensts oder Ersatzteilmanagement: Die »Fujitsu e2e Global Delivery Initiative« soll ein ganzheitliches Set an Tools, Hilfsmitteln und Services bereitstellen. Dabei dient eine ausgefeilte Analysemethode in Verbindung mit Smart-Alerts als Grundlage dazu, das proaktive Service-Management in Einklang mit Service-Level-Agreements zu bringen. Dies zielt laut Fujitsu darauf ab, spürbare Verbesserungen in der operativen Effizienz zu erzielen, die sich bis zum Kunden erstrecken.

»Indem wir erheblich in die Weiterentwicklung und den Ausbau unserer Global Delivery sowie innovative Services investieren, sind wir bestrebt, Fujitsu als den Anbieter der Wahl für Unternehmen zu positionieren, die ihr Geschäft auf das digitale Zeitalter neu ausrichten wollen«, erklärt Furuta. »Unsere Services beruhen dabei vor allem auf Grundpfeilern wie Qualität, Zusammenarbeit und unserem Bestreben, die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen und zu bedienen. Fujitsus Ziel ist es, Unternehmen im Prozess ihrer digitalen Transformation umfassend zu unterstützen und voranzubringen.«

Herausforderung: das Digitalisieren von Geschäftsprozessen

Dr. Joseph Reger, Chief Technology Officer, Fujitsu EMEIA (Bild: speicherguide.de)Dr. Joseph Reger, Chief Technology Officer, Fujitsu EMEIA (Bild: speicherguide.de)Dr. Joseph Reger, Chief Technology Officer bei Fujitsu EMEIA, verwies in seiner Präsentation auf den Umstand, dass Europa eigentlich keine digitalen Anführer hat. Also Unternehmen, die rein in der digitalen Welt ihre Geschäfte machen, wie beispielsweise Google oder Facebook. Aber es gebe viel »Digitized Business«, also Geschäftsvorfälle, die sich rund um harte Produkte digitalisieren ließen.

Dr. Reger führte als Beispiel die Kaffeekette Starbucks an. Deren Kerngeschäft und -produkt werde immer Kaffee sein. Aber Drumherum, von den Lieferketten bis zur Vermarktung und der zunehmend auf digitalen Kanälen erfolgten Kundenansprache gebe es viel »Digitized Business«, also zu digitalisierende Geschäftsprozesse. »Und Fujitsu hilft seinen Kunden, ihr Business zu digitalisieren«, sagte Dr. Reger. »Digitalisierte Prozesse rund um ein physikalisches Produkte« – auch dies sieht der Fujitsu-Technologievordenker als Teil von »Human Centric Innovation«. Sein Fazit deshalb: »Es gibt viele Chancen zum Digitalisieren von Geschäftsprozessen – packen wir’s an.«

Fujitsu scheint übrigens mit seinem Motto des diesjährigen Forums ein Trendthema getroffen zu haben, das auch die Kunden bewegt. Wurden vor der Veranstaltung rund 10.000 Besucher erwartet, so kamen tatsächlich fast 12.000. Es ist damit mit Abstand die größte, von einem einzigen Hersteller veranstaltete IT-Hausmesse in Europa.

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