22.03.2018 (kfr)
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Drei neue Rechenzentrums-SSDs von Toshiba

  • Inhalt dieses Artikels
  • CD5, XD5, HK6-DC: SSDs für das Rechenzentrum
  • Flash im Datacenter entwickelt sich schnell

Toshiba kündigt mit der CD5, XD5 und HK6-DC drei neue SSD-Serien für den Rechenzentrums-Einsatz an.Toshiba kündigt mit der CD5, XD5 und HK6-DC drei neue SSD-Serien für den Rechenzentrums-Einsatz an.Mit drei neuen SSDs erweitert Toshiba Memory Europe seine SSD-Familie für Rechenzentren. In den CD5, XD5 und HK6-DC kommen BiCS-FLASH-3D-Flash-Speicher zum Einsatz, mit 64-Layer-Architektur sowie TLC-Technologie (Triple-Level-Cell). Die neuen Datacenter-SSDs bieten Power-Loss-Protection, eine AES-256-Bit-Verschlüsselung und unterstützen kryptografisches Löschen für eine sichere Datenentfernung.

Toshiba wird für die neuen SSDs eine beschränkte 5-Jahres-Garantie gewähren. Über Preise und die genaue Markteinführung schweigt der Hersteller noch. Muster der CD5-, XD5- und HK6-DC-SSDs sollen ausgewählten Kunden im zweiten Quartal 2018 bereitgestellt werden.

CD5, XD5, HK6-DC: SSDs für das Rechenzentrum

Mit den neuen PCIe-NVMe-SSDs lassen sich unterschiedlichste Workload-Anforderungen abgedecken. Die CD5-Serie bietet Speicherkapazitäten von 960 bis 7.680 GByte in einem U.2-Formfaktor, 500.000 Random-Read und 35.000 Random-Write IOPS sowie eine sequenzielle Lese-/Schreib-Performance von bis zu 3.140 bzw. 1.980 MByte/s. Die Leistungsaufnahme liegt laut Toshiba zwischen neun und 14 Watt.

Die XD5-Modelle in einem kleinen M.2-22110-Formfaktor enthält SSDs mit bis zu 3,84 TByte und bietet eine sequenzielle Lese-/Schreibgeschwindigkeit von bis zu 2.600 bzw. 890 MByte/s bei einer Leistungsaufnahme von sieben Watt. Die SSDs sollen für leseintensive Workloads optimiert sein, mit einer niedrigen Latenz und Performance-Konsistenz. Der Hersteller adressiert damit die Anforderungen von OCP-Umgebungen (Open-Compute-Platform) sowie Hyperscale- oder Cloud-Applikationen.

Die SATA-SSDs der HK6-DC-Reihe kommen mit Speicherkapazitäten von 960 GByte, 1,92 und 3,84 TByte. Die lese- und Latenz-optimierten SSDs sollen bis zu 85.000 Random-Read IOPS und bis zu 550 MByte/s sequenzielle Lese-Performance erreichen. Laut Toshiba übertreffen diese Leistungswerte HDDs mit 15.000 U/min um mehr als das 400-Fache.

Flash im Datacenter entwickelt sich schnell

»Die Nachfrage nach Flashspeicher in Rechenzentren nimmt rapide zu – die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Marktes bis 2021 wird erwartungsgemäß bei 58 Prozent liegen«, erklärt Jeff Janukowicz, Research Vice President Solid State Drives and Enabling Technologies bei IDC. »Um Entwicklungen wie Hyperscale, Virtualisierung, Automation und Orchestrierung sowie Software-defined-Storage-Applikationen voranzutreiben, müssen Cloud-Rechenzentren spezifische Workload-Anforderungen erfüllen. Die aktuellen Rechenzentrums-SSDs von Toshiba unterstützen Anwender, diese Herausforderungen zu meistern und den größtmöglichen Nutzen aus Flash-Storage zu ziehen.«


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