Arctic Wolf bündelt Cybersicherheit mit Garantieleistung

Arctic Wolf bündelt Cybersicherheit mit GarantieleistungCyber-Resilienz verbindet Security-Operations, Exposure-Management, Endpunktschutz und Incident-Response in einem Angebot von Arctic Wolf. Eine Garantieleistung von bis zu drei Millionen US-Dollar soll mögliche Angriffsfolgen begrenzen. Offen bleiben Vertragsbedingungen und die Einbindung in bestehende Backup- und Recovery-Prozesse.

Eine Garantieleistung von bis zu drei Millionen US-Dollar bildet den finanziellen Baustein eines Pakets, das Prävention, laufende Security Operations und Incident Response zusammenführt. Arctic Wolf richtet Arctic Wolf Cyber Resilience an Unternehmen, die Schutz, Reaktion und Wiederherstellung über einen Anbieter beziehen wollen. Das Angebot soll ab sofort direkt und über Partner verfügbar sein.

KI beschleunigt die Bedrohungslandschaft

»KI verändert die Bedrohungslandschaft grundlegend. Angreifer können schneller vorgehen, mehr Prozesse automatisieren und Schwachstellen in bisher ungekanntem Tempo und Umfang ausnutzen. Cyber-Resilienz wird dadurch zur geschäftlichen Notwendigkeit«, erklärt Will May, Chief Revenue Officer bei Arctic Wolf. »Führungskräfte und Vorstände sehen, dass KI die Voraussetzungen für Cyberangriffe verändert. Sie suchen nach einem praktikablen Weg, sich darauf vorzubereiten, ohne selbst Lösungen verschiedener Anbieter, Plattformen und Services kombinieren zu müssen. Dafür benötigen sie einen Partner, der Angriffsrisiken reduziert, im Ernstfall konsequent reagiert und eine schnelle Wiederherstellung unterstützt.«

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Fünf Dienste sollen das Angriffsrisiko senken

Für Prävention und Erkennung kombiniert Arctic Wolf fünf Dienste. Aurora Managed Detection and Response (MDR) überwacht die IT-Umgebung auf verdächtige Aktivitäten. Aurora Attack Surface Management (ASM) erfasst von außen erreichbare Systeme und Dienste. Aurora Vulnerability Management (AVM) soll Schwachstellen priorisieren und umfasst Resolve Patch Management für deren Behebung.

Hinzu kommen Aurora Managed Endpoint Defense für den Endpunktschutz und Aurora Managed Security Awareness für Mitarbeiterschulungen. Als technische Grundlage nennt der Anbieter Aurora Exposure Management. Die Lösung soll exponierte Assets kontinuierlich erfassen, Angriffspfade abbilden und relevante Schwachstellen zur Bearbeitung priorisieren.

Incident Response und gestaffelte Garantieleistung

Für den Ernstfall gehört Aurora Incident Response 360 (IR360) zum Angebot. Der Dienst soll Bedrohungen eindämmen und die Wiederherstellung des Betriebs unterstützen. Die Arctic Wolf Security Operations Warranty sieht nach Herstellerangaben finanzielle Leistungen vor, wenn während der Nutzung des Pakets ein abgedeckter Sicherheitsvorfall eintritt.

Für die Warranty weist Arctic Wolf gestaffelte Garantiesummen aus. Die Höhe richtet sich nach dem gebuchten Security-Operations-Paket, der Laufzeit und dem Einsatz von Aurora Managed Endpoint Defense. Den Höchstbetrag von drei Millionen US-Dollar ordnet der Anbieter der Kombination aus »Total«-Paket, dreijähriger Laufzeit und Managed Endpoint Defense zu. Ohne den Endpunktschutz reicht die Staffel laut Garantieübersicht bis 1,5 Millionen US-Dollar.

Die Garantieleistung soll unter anderem Kosten infolge von Ransomware, Business-Email-Compromise, Compliance-Verstößen, rechtlichen Haftungsfällen und Geschäftsausfällen abdecken. Arctic Wolf bezeichnet die Warranty ausdrücklich nicht als Versicherung. Sie kann nach Anbieterangaben unter bestimmten Voraussetzungen auch zur Finanzierung des Selbstbehalts einer Cyberversicherung eingesetzt werden.

Kennzahl für verwertbare Handlungsempfehlungen

Mit »Mean Time to Trusted Action« führt Arctic Wolf eine eigene Kennzahl ein. Sie soll messen, wie viel Zeit zwischen der Erkennung einer Bedrohung und einer verlässlichen, umsetzbaren Handlungsempfehlung vergeht. Damit lässt sich nicht nur die Geschwindigkeit der Erkennung bewerten, sondern auch die Qualität der daraus abgeleiteten Maßnahme.