26.02.2018 (kfr)
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Arcserve UDP Cloud Direct verspricht schnellen Restore

Arcserve UDP Cloud Direct soll sich auch von Anwendern bedienen lassen.Arcserve UDP Cloud Direct soll sich auch von Anwendern bedienen lassen.Eine komplett Cloud-basierte Backup-Recovery-Lösung stellt ARCserve mit UDP Cloud Direct vor. Sie ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) sowie Firmen mit Niederlassungen gedacht, die eine schnelle Sicherung in der Cloud wollen, ohne neue Appliances anschaffen zu müssen. Da Ausfallzeiten heutzutage kaum noch tolerierbar seien, will der Hersteller diese mit seinen DRaaS- (Direct-to-Cloud Disaster-Recovery-as-a-Service) und BaaS-Lösungen (Backup-as-a-Service) nahezu eliminieren.

Der Dienst soll Netzwerkmanagement und Replikation vereinen und ein Restore im Bedarfsfall nur Minuten dauern. Ebenso lassen sich Wiederherstellungspunkte von vor wenigen Minuten abrufen. Der Hersteller strapaziert hier den Begriff »Near Zero Disaster Recovery«.

Als für die Cloud entwickelte Backup-to-Failback-Lösung benötigt UDP Cloud Direct keine On-Premise-Hardware. Stattdessen überträgt es Daten direkt in, aus und zwischen Cloud-Sicherungsorten. Dies soll die Einrichtung beschleunigen, die Komplexität senken und verspricht flexiblere Service-Level-Agreements.

Mit einem Speicherplatz von einem TByte beläuft sich der Jahresbeitrag von Arcserve UDP Cloud Direct auf rund 1.721 Euro netto.

Schnelles Recovery ein Muss für Unternehmen

Tom Signorello, ArcserveTom Signorello, ArcserveLaut Arcserve-CEO Tom Signorello besitzen die meisten Unternehmen keinen Schutz vor signifikanten Umsatzeinbußen durch Ausfallzeiten oder Unterbrechungen: »Das ist die ungeschminkte Wahrheit. Die schnelle Wiederherstellung von Systemen ist ein erster großer Schritt in die richtige Richtung. Unternehmen müssen dies aber auch mit der Wiederherstellung der Stunden oder Tage alten Daten aus Systemen und Anwendungen in Einklang bringen.«

»Es gibt große Unterschiede zwischen den Erwartungen des Managements und dem, was viele IT-Teams realistisch bereitstellen können, insbesondere in mittelgroßen und dezentral organisierten Unternehmen«, ergänzt Edwin Yuen, Data Protection Analyst bei ESG. »Die Herausforderung besteht nicht so sehr darin, die Systeme nach Ausfallzeiten oder Unterbrechungen schnell wieder in Betrieb zu nehmen, sondern den Verlust von Geschäftsmöglichkeiten durch den Zugriff auf aktuelle Informationen zu vermeiden.«

Funktionen von UDP-Cloud-Direct-DRaaS:

  • Near-Zero-Wiederherstellungspunkte für alle Bereiche. Daten, Systeme und Applikationen sollen binnen Minuten wieder verfügbar sein. RTOs von unter fünf Minuten und Cloud-RPOs von unter 15 Minuten sind laut Hersteller Realität.
  • Wiederholte, automatisierte Überprüfungen der Backups gewährleisten die vollständige, fehlerfreie Wiederherstellbarkeit der Daten, Systeme und Anwendungen aus der Replikation.
  • Unterstützung aller Plattformen für den Mittelstand, von Hypervisoren sowie Cloud- und On-Premise-Systemen.
  • Bedienung durch den Anwender selbst: Die Installation und Konfiguration dauert nur Minuten, unabhängig von der Komplexität der Netzwerke. Alle Backups können von einer einzigen web-basierten Konsole gewartet werden.
  • Orchestrierter Failback: Die Wiederherstellung startet nach dem Eintreten zahlreicher vordefinierter Ereignisse. Ein inkrementeller Failback erlaubt es, Systeme in der Cloud weiter zu betreiben, während ein sequentieller Failback im Hintergrund abläuft. Das Umschalten zwischen Cloud und lokaler Umgebung soll innerhalb weniger Minuten erfolgen.

Inwieweit sich der Cloud-Dienst hierzulande durchsetzt, muss sich zeigen. In Deutschland überwiegt nach wie vor die Skepsis. Es spricht einiges für ein Cloud-Backup, vor allem als Offsite-Sicherung, allerdings halten sich die Vor- und Nachteile die Waage.

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