13.09.2021 (kfr)
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Amazon FSx für Netapp Ontap verfügbar

Neu auf AWS: Amazon FSx für Netapp Ontap (Bild: AWS)Neu auf AWS: Amazon FSx für Netapp OntapDer Managed-Service Amazon FSx ist ab sofort auch für NetApps ONTAP verfügbar. Damit soll sich das Dateisystem in der Cloud betreiben und verwalten lassen. Herstellerangaben zufolge können Kunden ihre Applikationen, die auf NAS-Appliances angewiesen sind, auf AWS migrieren, ohne ihre Applikationen, Tools, Prozesse oder Workflows ändern zu müssen. Außerdem lassen sich Anwendungen wie SAP, Datenbanken und virtuelle Maschinen zu AWS migrieren. Hinzukommen Cloud-Datenservices, die bei der Sicherung, Replikation, beim Schutz und Zwischenspeichern von Daten unter Einhaltung der Compliance unterstützen sollen.

Amazon FSx für Ontap unterstützt den Multiprotokoll-Zugriff auf dieselben Daten per NFS, SMB, oder iSCSI und bietet darüber hinaus Funktionen zur Speicherung wie Thin-Provisioning, Deduplizierung und Komprimierung. Zudem bietet der neue Service mehrere Optionen zum Schutz von Cloud- sowie On-Prem-Daten. Dies soll mittels Backup- und Restore-Funktionen gelingen, sodass bei Datenverlust oder Ransomware unmittelbar Datenkopien repliziert werden können.

Funktionsweise von Amazon FSx für Netapp Ontap (Quelle: AWS)Funktionsweise von Amazon FSx für Netapp Ontap (Quelle: AWS)

Der neue Ontap-Dienst ist neben Amazon FSx für Windows File Server und Amazon FSx für Lustre das neueste Dateisystem, das von Amazon FSx angeboten wird. Die Suite bietet Dateispeicher-Services, die das Starten und Ausführen von Dateisystemen ermöglichen, die vollständig von AWS verwaltet werden. Zur Inbetriebnahme wird das Dateisystem über die AWS Management Console, die AWS-Befehlszeilenschnittstelle (AWS CLI), die Amazon FSx-API oder den Cloud Manager von NetApp gestartet. Sobald ein Dateisystem erstellt ist, können Kunden von Linux-, MacOS- oder Windows-Clients über die NFS, SMB oder iSCSI auf ihre Daten zugreifen. Der Managed-Service verwaltet unter anderem die Bereitstellung von Dateiservern und Storage-Volumes, die Replikation von Daten, die Installation von Dateiserver-Software-Updates und -Patches sowie die Verwaltung von Hochverfügbarkeits-Funktionen.

»Durch die Zusammenarbeit mit Netapp bieten wir Kunden den einzigen vollständigen Cloud-Service, der auf Ontap aufbaut und dessen beliebteste Funktionen und Möglichkeiten bietet«, sagt Wayne Duso, Vice President of File, Edge und Data Services bei AWS. »Amazon FSx für Netapp Ontap macht es für Kunden jetzt noch einfacher, Applikationen zu migrieren und auf AWS auszuführen, indem sie dieselben vertrauten File-Storage-Workflows und Datenmanagement-Funktionen nutzen, die sie heute vor Ort verwenden.«

»Ontap und seine Datenmanagement-Funktionen sind für viele geschäftskritische Workloads unerlässlich«, ergänzt sagt Anthony Lye, Executive Vice President und General Manager, Public Cloud Services bei Netapp. »Mit Amazon FSx für Netapp Ontap haben wir unsere bewährten File-Storage- und Datenmanagement-Funktionen in die AWS-Cloud gebracht. Durch die Bereitstellung eines vollständig gemanagten Service, der von AWS unterstützt, ausgeführt und verkauft wird, machen wir es Kunden einfach, die Leistung von Ontap für praktisch jede Applikation zu nutzen.«

Abgerechnet wird nach dem monatlichen Verbrauch: Der Standard-Storage-Pool beläuft sich mit Kompression und Deduplikation auf 0,0326 US-Dollar pro GByte/Monat (Multi-AZ Systems). SSD-Speicher kostet 0,1043 US-Dollar pro GByte/Monat. Hinzukommt der verursachte Datendurchsatz, der sich aus der Kapazität, IOPS und Schreib-/Lese-Zugriffe berechnet. Zur Reduzierung der Speicherkosten verspricht Amazon ein automatisches Tiering von 80 Prozent im Capacity-Pool und 20 Prozent im schnellen SSD-Speicher. Ein Preisbeispiel findet sich auf Amazon-FSx-Webseite. Hier verursachen ein Datenvolumen von 100 TByte, inklusive Backup, Kosten von rund 7.325 US-Dollar pro Monat (in USA). Daten, die aus der Amazon-Cloud transferiert werden, schlagen zusätzlich mit 0,02 US-Dollar pro GByte zu Buche.



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