15.10.2013 (eh)
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 SNW Europe:  Datacore erweitert »SANsymphony-V«

  • Inhalt dieses Artikels
  • »SANsymphony-V« skaliert jetzt auf bis zu 16 Knoten
  • Zwei Datacore-Vorträge auf der SNW Europe 2013
  • »Datacore VDS« (Virtual Desktop Server) ist ebenfalls ein Thema

Der Spezialist für Speichervirtualisierungs-Software DataCore Software kündigt etliche Erweiterungen für seinen Storage-Hypervisor »SANsymphony-V« an, die auf der »SNW Europe« in Frankfurt (30. und 31. Oktober 2013) vorgestellt werden. Es geht um Weiterentwicklungen für noch höhere Skalierbarkeit, beschleunigte Replikations- und Data-Recovery-Optionen, auto-optimierendes Speichermanagement sowie erweiterte Plattformintegration mit Microsoft ODX und VMware VAAI.

Kurz, was SANsymphony-V ist: Hierbei handelt es sich um eine Hardware-unabhängige, Software-definierte Speicherplattform für Hochverfügbarkeits- und Performance-Anforderungen in virtuellen Infrastrukturen. Die Hardware-agnostische Speichervirtualisierungs-Software integriert dabei Festplatten- und Flash-Speicher aus externen oder in den Server integrierten Ressourcen. SANsymphony-V bietet darüber hinaus auto-optimierendes Caching, automatisches Storage-Tiering, rechenzentrumsübergreifende synchrone Spiegelung sowie Replikation für Disaster-Recovery und Remote-Site-Wiederherstellung.

»SANsymphony-V« skaliert jetzt auf bis zu 16 Knoten

Das aktualisierte Vmware-vCenter-Plug-in ermöglicht es den Anwendern, Speicherkapazität unterbrechungsfrei für physische und virtuelle Maschinen bereitzustellen, zu klonen, zu replizieren und zu erweitern. Die Software-Defined-Storage-Plattform eignet sich dadurch laut Datacore optimal, um die Hochverfügbarkeits- und Performance-Anforderungen in virtuellen Infrastrukturen abzubilden.

Zu den weiteren Neuheiten des erweiterten Leistungsspektrums der Lösung gehört unter anderem doppelte Skalierung mit bis zu 16 Knoten, eine beschleunigte Remote-Replikation für schnelleres Disaster Recovery, noch mehr auto-optimierende Storage-Dienste, eine unterbrechungsfreie Datenmobilität zwischen Storage-Pools, eine verbesserte Space-Reclamation für eine vereinfachtere Rückgewinnung von nicht genutzter Kapazität, sowie ein neues Change-Control-Management und verbesserte Audit-Trail-Protokolle für Fehlervermeidung und .suche.

Zwei Datacore-Vorträge auf der SNW Europe 2013

Unter der Ägide von Stefan von Dreusche, Director Central Europe und Christian Hagen, Vice President EMEA, stellt Datacore bei der diesjährigen Veranstaltung Speicherarchitekturen rund um das Software-definierte Rechenzentrum in den Fokus. »Software-defined Storage ist in aller Munde, jüngst und vor allem bei großen Hardware-Herstellern. Das bestätigt uns, da wir diesen Ansatz mit unserem Storage-Hypervisor erfolgreich seit 15 Jahren verfolgen«, sagt Hagen. »Die SNW Europe 2013 ist für Besucher ein idealer Rahmen, um sich komprimiert über Schlüsseltechnologien für den Aufbau einer effizienten, flexiblen und investitionssicheren Software-definierten Infrastruktur zu informieren, bei der unser Flaggschiff SANsymphony-V eine wichtige Rolle spielt.«

Dies ist auch Thema in Vorträgen von Alexander Best, Director Technical Business Development bei Datacore (30. Oktober, 11:20: »Providing a Truly Software Defined Data Centre that makes Economic Sense«) sowie Paul Alexander, IT Director, Open University (30. Oktober, 14:00: »How the Software Defined Data Centre Makes practical and economic sense within one of the UKs Largest University Infrastructures«). »Ursprünglich wollten wir mit Datacore die Redundanz zwischen zwei Rechenzentren herstellen. Dabei konnten wir einen Großteil des vorhandenen Storage weiterverwenden«, sagt Alexander. »In der wachsenden Systemumgebung konnten wir neue Anforderungen über die zusätzliche Software-Schicht nahtlos abbilden. Wir erwarten stets das Unerwartete, und Datacore hilft uns kontinuierlich dabei, auftretende Probleme zu lösen.«

»Datacore VDS« (Virtual Desktop Server) ist ebenfalls ein Thema

Darüber hinaus zeigt Datacore auf ihrem Messestand ihre Lösung »VDS« (Virtual Desktop Server). VDS beseitigt die Hindernisse für die Einführung einer VDI-Infrastruktur und ist Datacores Antwort auf die wachsende Nachfrage nach kostengünstigen Virtual-Desktop-Lösungen in Zeiten sinkender Bugdets und europäischer Krise. Die Lösung reduziert laut Datacore die Kosten pro Virtual-Desktop-Instanz entscheidend.

Datacore auf der SNW Europe 2013:
Stand 18

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