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SGI »Modular InfiniteStorage«

SGI »Modular InfiniteStorage«
SGI »Modular InfiniteStorage«
Die Firma SGI präsentiert mit der »Modular InfiniteStorage«-Plattform eine Kombination aus Server- und Speicher-Ressourcen, die modular skalierbar ist und über eine hohe Speicherdichte verfügt. So lassen sich in einem vier Höheneinheiten großen Gehäuse bis zu 216 TByte Storage-Kapazität und vier 1,8 bis 2,9 GHz-Prozessoren verbauen. Ein solches Modul enthält zwei Motherboards und fasst 72 Festplatten im 3,5-Zoll-Format oder 144 Drives mit 2,5-Zoll-Abmessungen. Die kleinste Modulgröße, ein so genannter »Brick«, fasst neun 3,5-Zoll-Laufwerke oder 18 schmale 2,5-Zoll-Medien. Als Festplattentyp kommen SAS, SATA und SSD zum Einsatz. Die Prozessoren kommen von Intel und gehören zur »Xeon E5«-Produktfamilie. Als Anbindung kann der IT-Verantwortliche zwischen einer iSCSI- oder NAS-Schnittstelle wählen.

Das System ist modular skalierbar durch »Modular InfiniteStorage JBOD«-Einheiten des Herstellers. Das JBOD misst ebenso 4 Höheneinheiten und enthält 81 oder 162 Festplatten, abhängig ob 2,5- oder 3,5-Zoll-Drives im Einsatz sind. Mit SATA-Platten mit 3 TByte kann der IT-Leiter 243 TByte an Kapazität hinzufügen. So kommen in einem Standard 19-Zoll-Rack bis zu 2,37 PByte und bis zu 40 Prozessoren zusammen. Pro Server lassen sich drei JBODs anschließen.

Die redundanten und hotswap-fähigen Bausteine sind sowohl von der Front als auch von der Rückseite zugängig. Diese simple Funktionalität erleichtert nicht nur die Systempflege, sondern senkt die Beanspruchung von Kabeln und Steckverbindungen. Für den Ausfallschutz der Platten kann der Administrator die RAID-Level 0, 1, 5, 6 und 10 konfigurieren. Dabei können mehrere Schutzklassen in einem Chassis zum Einsatz kommen. Ein Batterie-Backup erlaubt ein »Wegschreiben« der Cache-Daten auf Platte und danach einen ordnungsgemäßes herunterfahren des Systems im Falle einer Stromunterbrechung. Das System unterstützt unter anderem die Programme »Windows« von Microsoft, VMware und verschiedene Linux-Derivate. Durch den Plattenmix ist ein effizientes Storage Tiering möglich.

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Fazit

SGI liefert mit seinem modularen Infinitestorage-System eine Plattform, die nicht nur hohe Speicherdichte, sondern eben auch hohe Prozessorleistung offeriert. Dabei adressiert das Unternehmen vor allem Umgebungen die Anforderungen von File-Serving, Web- und Media-Servern, Data Warehousing, CAD oder Datenbanken und E-Mails-Servern bedienen zu haben. SGI ist dabei offen für herkömmliche Software, die dem System Funktionalität einhaucht. Deswegen sind die Preis auch verhältnismäßig moderat. Das Basis-Server-Modul startet, laut Listenpreis, bei 32.500 Euro, ein JBOD kostet etwa 28.900 Euro. Garantie gibt der Hersteller nicht an, sondern eine Gewährleistung von drei Jahren. Alles in allem präsentiert sich diese Plattform als flexible und solide Speicherlösung, die auch in I/O-intensiveren Umgebungen nicht gleich in die Knie geht.

Kurzinfo

Hersteller: Silicon Graphics GmbH

Werner-von-Siemens-Ring 16

85630 Grasbrunn

Tel. +49 89 46 10 80

Fax +49 89 46 10 82 22

E-Mail: support@sgi.com

Web: http://www.sgi.com/

Direkter Link zum Produkt: Modular Infinitestorage 

Preis: ab 32.500 Euro (Server), 28.900 Euro (JBOD)

Gewährleistung: 3 Jahre

Technische Details

Modulgröße: 4U

Unterstützte Festplattenformate: 2,5-Zoll und 3,5-Zoll

Unterstützte Festplattentypen: SAS, SATA, SSD

Festplattenanzahl pro Modul (Server): 72 (3,5 Zoll), 144 (2,5 Zoll)

Festplattenanzahl pro Modul (JBOD): 81 (3,5 Zoll), 162 (2,5 Zoll)

Kapazität (max.) pro Modul: 216 TByte (Server), 243 TByte (JBOD)

Kapazität im Rack: 2,37 PByte

Motherboard: 1 oder 2 pro System, 1- oder 2-Socket-Prozessor pro Server

Prozessor: Intel Xeon E5

Anzahl an Cores: bis zu 16 pro Server

Memory: bis zu 8 DDR3 DIMMs pro Server (4GByte, 8GByte oder 16 GByte DIMMs) max. 128GByte pro Server

Netzwerk: duale 1-Gbit/s-Ethernet; 2 Port 10-Gbit/s-Ethernet, 2 Port Gbit/s-Ethernet oder 4 Port 8Gbit/s-FC PCIe-Karten (optional); max. 4 PCIe-Netzwerkkarten möglich (optional)

Schnittstellen: 8x oder 16x SAS-Ports (optional)

Erweiterungs-Slots: 6x PCIe (single server); 4x PCIe (dual Server), 2 pro Server

Unterstützte RAID-Level: 0, 1, 5, 6 und 10

Unterstützte Betriebssysteme: RHEL 6.2, Vwware ESX 5.0, SLES 11 SP1, Windows 2008 R2

 

Plus

+ hohe Skalierbarkeit (Prozessor und Festplatten)

+ hohe Speicherdichte

Minus

- keine Software-Angaben