27.01.2015 (eh)
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Studie: Zu wenig Unternehmen achten auf Resilienz der IT-Systeme

  • Inhalt dieses Artikels
  • Verzögerte Datenmigration aus Angst vor einem Ausfall
  • Datenschutzmaßnahmen wegen Cloud vernachlässigt

Die Gründe für ein Migrationsprojekt (Quelle: Vision Solutions, »State of Resilience Report«)Die Gründe für ein Migrationsprojekt (Quelle: Vision Solutions, »State of Resilience Report«)Resilienz beschreibt die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen. In ihrem »State of Resilience Report« mit dem Titel »The Future of IT: Migrations, Protection & Recovery Insights« deckt der Disaster-Recovery-Experte Vision Solutions auf, dass Unternehmen nicht ausreichend darauf vorbereitet sind, Resilienz für ihre IT-Systeme zu bieten. Allerdings werden auch gleichermaßen die Trends, Chancen und Herausforderungen der IT und der Marktführer hervorgehoben.

»Wenn Unternehmen ihre IT-Ausgaben für 2015 und darüber hinaus vorausplanen, einschließlich Entscheidungen bei Talentakquise, Outsourcing oder Infrastrukturmaßnahmen, müssen sie sowohl bekannte als auch bisher unbekannte Schwachstellen bei kritischen Geschäftsdaten berücksichtigen«, erklärt Alan Arnold, Chief Technology Officer bei Vision Solutions. »Die Forschungsergebnisse des ‚State of Resilience Report’ decken auf, dass Unternehmen nicht ausreichend darauf vorbereitet sind, Resilienz für ihre IT-Systeme zu bieten. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass hybride Rechenzentren und die Einführung der Cloud zunehmen. Die Bedeutung der Bereitstellung von Datenverfügbarkeit, -schutz und -synchronisierung über verschiedene Plattformen hinweg kann gar nicht genug betont werden.«

Verzögerte Datenmigration aus Angst vor einem Ausfall

Zu den Ergebnissen des Reports zählen unter anderem, dass beinahe 75 Prozent der Auskunftspersonen keine Stundenkosten für Ausfallzeiten in ihrem Unternehmen kalkulierten. Und fast 50 Prozent jener, die einen Speicherausfall miterlebt haben, verloren dabei aufgrund unzureichender Disaster-Recovery-Methoden oder -Praktiken Daten.

Bemerkenswert auch, dass beinahe zwei Drittel der Befragten angaben, dass sie eine wichtige Datenmigration aus Angst vor einem Ausfall oder aufgrund mangelnder Ressourcen verzögert haben.

Datenschutzmaßnahmen wegen Cloud vernachlässigt

Wenn alles verloren ist: Gründe für einen endgültigen Datenverlust (Quelle: Vision Solutions, »State of Resilience Report«)Wenn alles verloren ist: Gründe für einen endgültigen Datenverlust (Quelle: Vision Solutions, »State of Resilience Report«)Einen großen Schwerpunkt nahm natürlich die Cloud ein. So ist laut dem Report die gehostete Private-Cloud mit 57 Prozent Nutzung weiterhin die am häufigsten auftretende Cloud-Umgebung; die Einführung der hybriden Cloud hinkt mit 32 Prozent hinterher und hat noch Wachstumspotenzial. Aber: Trotz zunehmender Beliebtheit von Cloud geben beinahe zwei Drittel an, keine Hochverfügbarkeits- oder Disaster-Recovery-Schutzmaßnahmen für ihre Daten eingerichtet zu haben, sobald sich diese in der Cloud befinden.

»Um mit den zahlreichen Veränderungen durch das steigende Datenwachstum zurechtzukommen, müssen Unternehmen in besseren Datenschutz investieren«, betont Henry Martinez, Vice President of Sales Engineering bei Vision Solutions. »Am wichtigsten ist, dass diese Lösungen agil genug sind, um IT-Systemausfälle zu minimieren und aufstrebende Technologien zu unterstützen. Sie müssen die Flexibilität bieten, um in jeder Kombination aus physischer, virtueller sowie Cloud-Plattform und Storage-Umgebung zu arbeiten. Dies ist eine entscheidende Grundlage für IT-Resilienz und zukünftigen Geschäftserfolg.«

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