11.05.2020 (Michael Baumann)
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Pure Purity//FB3.0: Neues Betriebssystem für All-Flash-Plattform

Das Software-Update Purity//FB 3.0 für die All-Flash-Plattform FlashBlade von Pure Storage verspricht eine verbesserte Datei- und Objekt-Replikation, File System-Rollback und NFS v4.1 Kerberos-Integration. Die Plattform wurde vor allem für unstrukturierte Daten konzipiert und soll zum Beispiel für Anwendungsgebiete wie Echtzeit-Datenanalysen und künstliche Intelligenz (KI; Artificial Intelligence sowie prädiktive Analytik) oder maschinelles Lernen eingesetzt werden. Die Neuerungen des Purity-Betriebssystems in Kurzform:

  1. Datei-Replikation: Ermöglicht Disaster-Recovery (DR) von Dateisystemen. Read-only-Daten in der Ziel-Replikations-Site für Datenvalidierung und DR-Tests.
  2. Objekt-Replikation: Die Replikation von Objektdaten zwischen zwei lokal getrennten Flashblades mit geringerer Zugriffslatenz und höherer Lesefrequenz, so der Hersteller. Mobilität wird unterstützt durch den Zugriff auf Objektdaten über Amazon S3 als Public-Cloud-Dienst oder Sekundärkopie.
  3. File-System Rollback: schnelle Wiederherstellung von Dateisystemen aus Snapshots.
  4. NFS v4.1 Kerberos: Kerberos leistet die Authentifizierung von Anwendern, die sich mit NF- v4.1-Dateisystemen auf Flashblade verbinden.
  5. Audit-Protokolle und SNMP-Unterstützung: Verbesserungen der Bereitstellung von Sicherheits-, Warn- und Überwachungsfunktionen

All-Flash-Plattform »FlashBlade« von Pure StorageAll-Flash-Plattform »FlashBlade« von Pure Storage

Laut Hersteller liefern die neuesten Aktualisierungen von FlashBlade die erforderliche Echtzeit-Performance, um Anwendungs-Workflows in den Mittelpunkt zu rücken. Das Ergebnis sei ein modernes Datenerlebnis, das Komplexitäten und veraltete Systeme durch schnelle, flexible und agile Lösungen ersetzt, die auf moderne Anforderungen zugeschnitten sind.

»FlashBlade ist deshalb so einzigartig, weil es von Grund auf für die Daten-Pipelines und Echtzeit-Analyseanwendungen von morgen entwickelt wurde«, meint erklärt Matt Burr, Vice President and General Manager of Flashblade bei Pure. »Hierbei stehen Einfachheit, Benutzerfreundlichkeit und Leistung im Vordergrund, also Disziplinen, in denen sich Anbieter von herkömmlichen Speicherlösungen schwertun. Internen Tests zufolge soll die Flashblade-Plattform eine 80-mal schnellere Abfrageleistung bieten als herkömmliche Objektspeicher-Plattformen, die Storage und Compute disaggregieren. Eine konstant schnelle Abfrageleistung ermögliche einen schnelleren Einblick und stellt im Falle eines Sicherheitsvorfalls oder Ransomware-Angriffs einen geschäftskritischen Vorteil dar. Zudem sollen Administratoren die Compute-Schicht je nach Bedarf nach oben oder unten skalieren können. Pure betont hier vor allem die Übersichtlichkeit und Einfachheit der Systemverwaltung.

Steve McDowell, Senior Analyst bei Moor Insights & Strategy, sieht als »unabhängiger« Marktbeobachter die Objektspeicher mittlerweile als gleichberechtigt neben der Dateispeicherung: »Vorangetrieben wurde dies vor allem durch die Erfolgsgeschichte der Echtzeit-Analytik im Unternehmen. Dadurch entsteht in der Branche ein Bedarf an einer Speicherarchitektur, die von Grund auf neu aufgebaut ist und sowohl native schnelle Datei- als auch native Objektspeicherung bietet. Flashblade ist die branchenweit erste, native schnelle Datei- und Objektspeicherplattform. Mit Flashblade können Kunden die Leistung und Kapazität sowohl für Dateien als auch für Objekte einfach und für die Anwendung unsichtbar skalieren, woraus eine einfachere Benutzererfahrung und wirkungsvollere Ergebnisse für die Kunden resultieren.«

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