IDC-Studie: Unternehmen besorgt über Umgang mit Daten
Als Konsequenz aus den genannten Gefahren wollen laut der IDC-Studie viele Firmen in diesem Jahr entsprechende Unternehmensrichtlinien einführen und umsetzen. Damit soll bei den Mitarbeitern das Bewusstsein für einen verantwortlichen Umgang mit vertraulichen Daten geschärft werden.
Unternehmen brauchen Richtlinien für den Umgang mit Daten
»Entscheidend ist, dass sich alle Mitarbeiter bewusst werden, welche negativen Folgen ein falscher Umgang mit Daten haben kann; und zwar unabhängig von der Funktion der einzelnen Mitarbeiter im Unternehmen und unabhängig davon, ob die Richtlinien absichtlich oder unabsichtlich verletzt werden«, erklärt Kevin Bailey, Research Director, EMEA Software Security Products and Services Policies bei IDC. »Unternehmen brauchen dazu klare und verständliche Richtlinien für Regelungen hinsichtlich des Datenzugriffs sowie für deren Weitergabe und Kommunikation.«
Doch selbst strengste Richtlinien schützen Unternehmen nicht vor menschlichem Versagen. Sei es, dass Mitarbeiter zu arglos und unaufmerksam mit vertraulichen Daten umgehen oder schlicht und einfach Fehler machen. Das bestätigt indirekt auch das IDC-Papier.
Mobile Geräte gehen zu oft verloren
Nicht nur, dass 52 Prozent der befragten Unternehmen vertrauliche Daten durch die Sorglosigkeit der eigenen Mitarbeiter gefährdet sehen. 36 Prozent sorgen sich über die wachsende Zahl von mobilen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops, die von Mitarbeitern unkontrolliert am Arbeitsplatz eingesetzt werden. Für 41 Prozent der Befragten stellt die Verhinderung des Durchsickerns vertraulicher Daten ein Thema dar.
Tatsächlich werden die Richtlinien für den Schutz vertraulicher Daten dann am häufigsten verletzt, wenn Mitarbeiter ihre eigenen Geräte am Arbeitsplatz einsetzen (BYOD – Bring Your Own Device). Die darauf gespeicherten vertraulichen Daten verlassen oft ohne Genehmigung das Unternehmen. So gehen jedes Jahr Dutzende Vorfälle von Wirtschaftsspionage auf den Verlust solcher Geräte zurück. Umgekehrt bringen Mitarbeiter auf ihren mobilen Geräten oft auch Schadsoftware mit, die dann das Unternehmensnetzwerk angreift und Datenlecks verursacht oder sogar noch gravierendere Auswirkungen haben kann.
»Kaspersky Endpoint Security for Business« umfasst auch Verschlüsselung
Dabei gibt es am Markt viele technologische Lösungen, um vertrauliche Daten zu schützen, wie etwa die zur diesjährigen CeBIT eingeführte Sicherheitsplattform »Kaspersky Endpoint Security for Business«. Sie bietet der Infrastruktur im Unternehmen koordinierten Schutz vor Malware und sorgt für maximale Sicherheit der vertraulichen Unternehmensdaten sowie effektiven Schutz vor Datendiebstahl. Die Kaspersky-Lösung integriert Verschlüsselungstechnologien, mit denen einzelne Dateien, Ordner oder komplette Laufwerke verschlüsselt werden können. So bleiben vertrauliche Daten auch außerhalb des Unternehmens vertraulich – etwa auf mobilen Geräten.
Auch das Risiko einer Einschleusung von Schadprogrammen – zum Beispiel via USB-Stick – ins Unternehmensnetzwerk durch Mitarbeiter lässt sich mit einer entsprechenden Lösung signifikant reduzieren. Technologien wie automatischer Exploit-Schutz, Anti-Rootkit und dynamisches Whitelisting schützen selbst vor noch unbekannten Bedrohungen.
Die auch separat erhältliche Komponente Kaspersky Security for Mobile bietet weitere Features für die schnelle, einfache und sichere Integration der Geräte von Mitarbeitern in die unternehmenseigene IT-Infrastruktur. Daten auf mobilen Geräten können verschlüsselt oder auf verloren gegangenen oder gestohlenen Smartphones gelöscht werden.
- Kaspersky Lab
- Kostenloser Download IDC-Studie »Adressing the Growth and Complexity of Information Security Concerns«
- Kaspersky White-Paper über Verschlüsselung
- speicherguide.de-Interview mit Kaspersky-Manager Stefan Rojacher über die neue Sicherheitsplattform »Kaspersky Endpoint Security for Business« mit integrierter Verschlüsselung und Mobile-Device-Management (MDM)
- Kaspersky sichert Linux-Mail-Server gegen Cyberangriffe