27.10.2015 (eh)
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Cloud Expo Europe: Datacore kündigt Parallel-I/O-Software an

  • Inhalt dieses Artikels
  • Datacore mit Vmware Virtual-Volume-Support (VVOL)
  • Datacore und Fujitsu adressieren Hyper-V
  • Mit Software-Defined Storage wird Speicher zum Service
  • Video: Stefan von Dreusche erklärt Parallel I/O

Neue Parallel-I/O-Software soll Server deutlich beschleunigen (Bild: Datacore Software)Neue Parallel-I/O-Software soll Server deutlich beschleunigen (Bild: Datacore Software)Bei DataCore Software steht eine spannende Neuankündigung bevor: Die neue Parallel-I/O-Software ist zwar eine Erweiterung für das Storage-Virtualisierungspaket »SANsymphony-V10«, es könnte aber auch solo auf einem Server laufen, und ihn deutlich beschleunigen. Mehr will das Softwarehaus auf der Cloud Expo Europe (10. bis 11. November 2015, Messe Frankfurt, Stand 655) herauslassen. Neben dem neuen Software-Realese bringt Datacore noch ein paar Neuankündigungen mit.

Aber der Reihe nach. Highlight ist ganz klar eine neuartige Parallel-I/O-Technologie, die die Performance in virtualisierten und hyperkonvergenten Systemen vervielfachen soll. Die Technologie ermöglicht erstmals eine adaptive, parallele I/O-Verarbeitung in Mehrkernprozessoren. Vor allem lastenintensive Datenverarbeitungsprozesse bei OLTP-, Echtzeitanalyse-, Business-Intelligence- bzw. Data Warehouse-Systemen sowie SQL-, SAP- und Oracle-Datenbanken sollen von einer Performance-Vervielfachung profitieren. Gleichzeitig können laut Datacore virtuelle Maschinen auf hyperkonvergenten Systemen dichter gepackt und damit »Einsparpotenziale auf bislang unerreichtem Niveau« erzielt werden. »Warum zehn Server kaufen, wenn es zwei auch tun?«, fragt Datacore frech auf einer speziell für die neue Software eingerichteten Website.

Datacore mit Vmware Virtual-Volume-Support (VVOL)

Eine weitere Messe-Ankündigung ist, dass Datacore für seine Plattformen universellen Virtual-Volume-Support (VVOL) einführt. Administratoren sollen damit virtuelle Laufwerke über die vSphere-Oberfläche aus beliebiger Speicher-Hardware (Disk-Subsysteme, SSD-Arrays, DAS etc.) bereitstellen können, auch wenn diese VMware VVOL nicht unterstützt. Darüber hinaus stellt Datacore einen vSphere-Wizard vor, mit dem hyper-konvergente Komplettsysteme auf ESXi-Clustern mit dem »DataCore Virtual SAN« weitestgehend automatisiert eingerichtet werden können.

Weitere News ist, dass das »SAP Integration and Certification Center« (SAP ICC) SANsymphony-V als erste Software-basierte Speichervirtualisierung für SAP HANA zertifiziert hat. Als erfolgreich getestete interoperable Enterprise-Storage-Lösung nimmt Datacore auch am »SAP HANA Data Center Integration«-Programm teil.

Datacore und Fujitsu adressieren Hyper-V

Und last, but not least: Nach der erfolgreichen Markteinführung der Software-basierten Speicherlösung »Storage Virtualization Appliance« (SVA) arbeiten Fujitsu und Datacore an der Entwicklung einer gemeinsamen hyperkonvergenten Appliance auf der Basis von Hyper-V und Datacores Virtual SAN. Datacore will in Frankfurt einen ersten Ausblick auf die in Kürze marktreife Lösung geben.

Mit Software-Defined Storage wird Speicher zum Service

Im Rahmen des Vortragsprogamms referiert Alexander Best, Director Technical Business Development EMEA bei Datacore, zum Thema »Software Defined Storage – Wenn Speicher zum Service wird« (10. November um 10:30 Uhr sowie 11. November um 11:00 Uhr). In unterschiedlichen Szenarien will der Manager konkret aufgezeigt, welchen neuen Herausforderungen sich Storage-Infrastrukturen künftig stellen müssen und wie Kosteneinsparungen, Investitionsschutz und Herstellerunabhängigkeit durch Software-Defined Storage gewährleistet sind.

Video: Stefan von Dreusche erklärt Parallel I/O



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