10.11.2017 (kfr) Drucken
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Studie: Datensicherheit hat in der Cloud oberste Priorität

  • Inhalt dieses Artikels
  • Datensicherheit und Sicherheitsmaßnahmen
  • Nachvollziehbarkeit für die DSGVO wichtig
Teamdrive-Studie: Datensicherheit hat in der Cloud oberste Priorität (Grafik: Teamdrive).Teamdrive-Studie: Datensicherheit hat in der Cloud oberste PrioritätDas Ergebnis ist nicht überraschend: Der Serverstandort ist für die meisten Unternehmen das wichtigste Argument bei der Wahl des passenden Cloud-Anbieters. Das ist ein Ergebnis der Umfrage »Datensicherheit in der Cloud« von TeamDrive Systems, die im Rahmen der diesjährigen IT-Security Messe it-sa durchgeführt wurde. Auf die Frage nach den wichtigsten Eigenschaften eines Cloud Anbieters in Punkto Sicherheit nannten die Befragten nach dem genannten Speicherort der Daten (95%) das Zero Knowledge System, das dem Cloud-Anbieter jeglichen Zugang zu Daten verwehrt (93%) sowie eine verlässliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (91%).

»Für uns ist es sehr erfreulich zu sehen, dass nahezu alle Befragten Dienstleistungen und Sicherheitsmaßnahmen für die Datenspeicherung in der Cloud als `wichtig´ oder sogar als `sehr wichtig´ erachten«, sagt Volker Oboda, Geschäftsführer des Sync&Share Dienstleisters Teamdrive. »Dass hier kaum ein Inhalt gering bewertet wird, zeigt, dass die Öffentlichkeit verstanden hat, wie vielschichtig das Thema Datensicherheit angegangen werden muss.«

Datensicherheit und Sicherheitsmaßnahmen

Als weitere relevante Eigenschaft eines Cloud-Anbieters bezeichneten die Studienteilnehmer die 2-Faktor-Authentfizierung (89%). Diese Sicherheitsmaßnahme verlangt eine zweite Authentifizierung durch den berechtigten Nutzer, um Daten zu lesen. 88 Prozent sehen ein Hybrid-System als unverzichtbare Eigenschaft eines Cloud-Anbieters für ein möglichst hohes Maß an Datensicherheit. Bei einer Hybrid-Cloud werden bestimmte Services über die Cloud abgewickelt, sensible und datenschutzkritische Inhalte verbleiben dagegen auf firmeneigenen Servern.

Nachvollziehbarkeit für die DSGVO wichtig

Die Themen »Unveränderbarkeit des Datenmaterials« und »Nachvollziehbarkeit der Änderungen« zeigen sich gegen diese deutlichen Ergebnisse als etwas abgeschlagen. Wobei der Anteil derjenigen mit 79 Prozent immer noch überproportional hoch ist, die Versionierung und Unveränderbarkeit gespeicherter Daten als `sehr wichtig´ ansehen. 12 Prozent der Befragten immerhin noch als wichtig. Den Lifecycle halten 68 Prozent für sehr wichtig, dass überprüft werden kann, ob, wann und von wem Dateien geändert oder gelöscht wurden. 14 Prozent nennen diesen Service immer noch als `wichtig´.

»Die DSGVO möchte personenbezogene Daten schützen«, sagt Oboda. »Höchstmögliche Sicherheit kann nur erreicht werden, wenn klar ersichtlich ist, wer wann welche Daten geändert hat. Unternehmen, die sich bezüglich dieser und weiterer Vorschriften der DSGVO noch nicht ganz im Klaren sind, empfehlen wir, das beratende Gespräch mit einem Anbieter für Cloud-Lösungen zu suchen. Nur so können unangenehme Überraschungen vermieden werden, wie etwa frappierend hohe Geldstrafen.«

Mehr zur DSGVO erfahren Sie auch in unserem Backgrounder »Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Das gilt es zu beachten«.


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