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11.04.2012 (ubr) Drucken
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Wissen in Buchform stirbt aus

Wissen in Buchform scheint auszusterben. So oder so ähnlich muss die Meldung gedeutet werden, dass der Klassiker der Lexika die Encyclopaedia Britannica nicht mehr gedruckt wird. Sind alle Exemplare verkauft, ist Schluss mit Wissen zwischen zwei Buchdeckeln…

Ich bin ja eher ein haptischer Mensch und lese gern. Dabei lese ich vornehmlich Bücher, bislang habe ich standhaft E-Books und dergleichen E-Mumpitz verweigert. Und ja, in meinem Bücherregal finden sich auch klassische Nachschlagewerke: Duden und Brockhaus sowie Lexika aus dem Hause Fischer und Meyer. (Ganz zu schweigen vom Diercke Weltatlas.)

Da liest sich die Meldung, dass die Encyclopaedia Britannica künftig nicht mehr gedruckt wird schon wie eine Hiobsbotschaft. Bezeichnenderweise erfuhr die Welt von dieser Entscheidung aus einem Blog-Eintrag der Webseite des Herausgebers. Wenn die Lagerbestände verkauft seien, werde nach 244 Jahren die Enzyklopädie nicht mehr wie bisher als 32-bändiges Werk zu kaufen sein, sondern nur noch in digitaler Form.

Der jungen facebook-Generation wird das Ganze logisch erscheinen: Wer steht schon von seinem Rechner auf oder legt das Tablet aus der Hand nur, weil man etwas nachschlagen muss? Es gibt doch Google, wikipedia und viele andere digitale Helferlein, die einem in Nullkommanichts die (vermeintlich) richtigen Angaben aufs iPhone oder sonst wohin beamen. Darüber hinaus ist die Information aus dem Netz kostenlos – mal abgesehen von der Telefon-/Internetrechnung. Für die Enzyklopädie muss man stolze 1.070 Euro berappen. Dafür hat man aber was Beständiges, womit man Bildungsresistenten auch gut das geballte Wissen von A bis E um die Ohren schlagen kann. Nachhaltig.

Nein, ehrlich, ich finde es traurig, dass sich solche Medienformate nicht überleben und zeigen, dass für nichts mehr Zeit bleibt. Für das Nachschlagen in einem Lexikon nimmt man sich Zeit, setzt sich, fährt mit dem Finger die Einträge entlang, bewundert die Illustrationen und bleibt gedanklich beim Thema. Im Internet ruft man es ab, schaut einmal auf ein schlechtes Foto und hat im Moment des Webseitenschließens die Information vielleicht schon wieder vergessen.

Sei dem wie es ist. Der Brockhaus wird noch gedruckt, das macht zuversichtlich. Und wer weiß, vielleicht spare ich ja auf die Schnelle noch das nötige Kleingeld für die letzte Ausgabe zusammen. Die kommt dann in meine Bibliothek, in der wir gern sitzen, lesen oder Schach spielen. Übrigens: Internet gibt’s in diesem Raum nicht.

Mit altmodisch gespeicherten Grüßen,

Ulrike Rieß.

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