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SSDs im Feldversuch Fünf Mitglieder des Redaktions-Teams statten ihren Produktiv-PC und ihre Notebooks mit einer SSD bzw. einer Hybrid-Disk aus. In der Praxis müssen die Produkte in verschiedenen Systemen bestehen und die unterschiedlichen Erwartungen an die neue Technik erfüllen.

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02.02.2012 (ubr) Drucken
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Nano-Speicher an der Grenze des Möglichen

Forscher entwickelten einen Nano-Speicher, der die Speicherdichte der menschlichen DANN besitzt. Noch sind keine Produkte auf Basis dieser Technik in Sicht, es zeichnet sich aber ein Bild ab, von dem was machbar und möglich ist…

Forscher der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) haben es geschafft, den weltweit kleinsten magnetischen Datenspeicher herzustellen. Die Entwickler aus Amerika und Deutschland platzierten dabei ein Bit auf zwölf Eisenatomen. Dies führt zu einer Speicherdichte, die nicht nur hundertmal größer ist als die einer herkömmlichen Festplatte, sondern der Speicherdichte der menschlichen DNA entspricht. Die MPG gibt an, mit diesem Experiment habe man testen wollen, ob man die Verkleinerung in der Elektronik auch bis an die Grenze der Atome treiben könne. Dies scheint nun bestätigt, denn der Nano-Speicher liegt an der Grenze zur Quantenphysik. Während die Forscher ein Byte auf 96 Atomen unterbringen, benötigen moderne Festplatten mindestens eine halbe Milliarde Atome für ein Byte. Dabei verwendeten die Wissenschaftler antiferromagnetisches Material verwendet, das bislang als ungeeignet für die Sicherung von Daten galt. Hersteller IBM gibt dazu auch auf seiner Research-Seite Auskunft. Über IBMs Racetrack-Forschungen hat speicherguide.de zudem bereits in Artikeln berichtet.

Trotz dieses Durchbruchs – und genau das ist es auch – wird es in Kürze keine Massenproduktion mit diesem Speicher geben. Denn einen Haken hat der Mini-Speichergigant: Er ist erst bei einer Temperatur von minus 268 Grad stabil. Dazu kommt, dass man die Strukturen nur nacheinander mithilfe eines Rastertunnelmikroskops aufbauen kann. Da kommt man mit Ski-Klamotten und Fausthandschuhen nicht weiter. Nichtsdestotrotz ist es ein Erfolg für die Speicherforschung, denn es wurde die Machbarkeit solcher Nano-Speicher nachgewiesen und dies könnte dann in produktionsfähige Technologien münden. Und hier sind die Ausmaße dann nur schwerlich zu beziffern, denn es könnten Chips entstehen, die das bis zu Tausendfache der heutigen Kapazitäten bieten. Ich bin schon jetzt mit den Funktionalitäten eines iPhones überfordert und kann mir nur schwer vorstellen, was mit solchem Speicher möglich ist. Da heißt es dann abwarten, was die Zukunft bringt.

Mit zukunftstauglich gespeicherten Grüßen,
Ulrike Rieß.
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