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SSDs im Feldversuch Fünf Mitglieder des Redaktions-Teams statten ihren Produktiv-PC und ihre Notebooks mit einer SSD bzw. einer Hybrid-Disk aus. In der Praxis müssen die Produkte in verschiedenen Systemen bestehen und die unterschiedlichen Erwartungen an die neue Technik erfüllen.

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Chef Impressionen aus dem Redaktionsalltag und subjektive Randbetrachtungen der IT- und Storage-Branche.

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Hubert Es heißt ja, dass wir angeblich ja nur 10% unseres geistigen Potenzials nutzen. Interessant wäre, wer das denn wie herausgefunden hat? Und vor allem: Was machen wir mit den restlichen 90%? Auf jeden Fall scheinen wir im Kopf genug Speicher zu haben, es hapert lediglich am Speichermanagement?

IT & Co

In diesem Blog berichtet das Team von speicherguide.de von den Erlebnissen und Erfahrungen aus den Bereichen Business- und Heimelektronik, Software und Telekommunikation. Kurz gesagt, über alles was nicht primär mit Speicher zu tun hat, uns aber trotzdem erfreut oder nervt ...

28.01.2012 (ubr) Drucken
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Generation IT-doof

Nach der Generation Golf, Generation Doof und Generation Geil folgt nun anscheinend Generation IT-doof, denn manche Internet-Anekdoten lassen an der IT-Fähigkeit aufstrebender Adoleszenten ernsthaft zweifeln…

Sie postet, twittert, simst und lässt alle Welt zu jeder Gelegenheit an ihrem Leben teil haben, mag es auch noch so belanglos sein: die Jugend von heute. Da meint man automatisch, dass diese Generation junger, kommunikationsstarker Menschen mobile Geräte, die dazugehörige Sprache und das Internet aus dem FF beherrscht. Doch weit gefehlt. Was sich da teilweise im Internet finden lässt – und dann natürlich rasend schnell verbreitet – lässt eher auf Internet-Legastheniker schließen, die auf das moderne Leben mit all seinen Gadgets nicht vorbereitet sind. Glaubt man den Geschichten und Geschichtchen, die sich fast täglich als Spaß-Mail in meine Mailbox ergießen, so scheitern gerade die Heranwachsenden an den Tücken des modernen Lebens. Da versucht man/frau einen Film auf USB-Stick zu speichern und wundert sich, dass es nicht funktioniert. Auch nicht mit dem Speichern einer Verknüpfung. Andere malträtieren ihr CD/DVD-Fach mit der Kreditkarte, um online shoppen zu können. Bei der Überlegung, einen neuen PC zu kaufen, stellt sich die Frage, ob man den Apple oder doch den schwarzen mit Leuchttastatur nimmt; andere wieder regen sich über ihre Bank auf, weil sie nicht begreifen, dass sie auf einen Spam-Trick reingefallen sind. Schöne neue Technik? Ich zweifle täglich. Vor allen an den so genannten Usern.

Und als wäre das nicht schon schlimm genug, outen sich viele einfach als unterbelichtet in zahlreichen Wissensbereichen. Da werden dann die Koreaner für Pearl Harbor (Harbor ohne r) verantwortlich gemacht, Dulcolax Abführmittel soll gegen Verstopfung im Kopf helfen, Zeitverschiebung gibt es nicht und auf die Frage, ob seine Oma Kinder hatte, erklärt ein Facebook-Nutzer: ja, meine Mutter und meinen Vater. Auf die Frage was denn bitte k.A. hieße, antworten zwei Freunde korrekterweise mit »keine Ahnung«, worauf die Fragestellerin sich wundert, was für orakelhafte Abkürzungen das wohl sein könnten. Das Schlimme daran ist, dass die meisten meinen, doch alles zu wissen und dann diejenigen »Anpampen«, die korrigierend helfen wollen. Die Bildung schwindet, der Ton verroht. Irgendwie hatte ich das mit den Segnungen des Internets anders in Erinnerung. Sehr schön auch, wenn man seinen besten Kumpel auf dem Handy versucht zu erreichen, um ihm dringend zu sagen, dass er selbiges beim Anrufenden vergessen hat. Man mag es nicht glauben.

Beim Umgang mit den neuen Medien, Geräten und sozialen Netzwerken scheinen viele das Gehirn abzuschalten. Wieso? Denkt der Apparat nicht mit? Nein, tut er nicht. Alles, was man auf Facebook öffentlich macht, ist für jeden lesbar. Auch für den Nachbarn, Lehrer, Freund oder die Eltern, über die man sich vielleicht grad lustig macht. Was uns fehlt, ist ein Facebook-Knigge, ein Twitter-Scham-Filter und mal wieder den gesunden Menschenverstand einzusetzen. Technik ersetzt den eben nicht. Und Wikipedia weiß auch nicht alles, schon gar nicht alles besser. Oh, Orthografie wäre auch trotz aller Abkürzungswut ein schöner Zug.

Was uns älteren Semestern ganz gut zu Gesicht stehen würde, wäre, den jungen Leuten vielleicht wieder ein Verhältnis zur eigenen CPU zu vermitteln und vor allem den korrekten Umgang mit der Technik und im weltweiten Netzwerk der Irrungen und Wirrungen. Aber das wäre dann wohl eher ein zwischenmenschliches Wunder, das sich schlecht über Facebook umsetzen lässt.

Mit entsetzt gespeicherten Grüßen,
Ulrike Rieß.
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