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SSD im Ultra-Subnotebook II - Kapazitäts-Upgrade

Seit Dezember werkelt eine SSD in meinem rund fünf Jahre alten »Thinkpad X60s« (siehe Teil 1 des Feldversuchs »SSD im Ultra-Subnotebook«). Nach fast viermonatiger Testphase kann ich sagen, ich möchte die SSD nicht mehr missen. Wobei die dazugewonnene Geschwindigkeit bereits nach kurzem Arbeiten nicht mehr spürbar ist – man gewöhnt sich nur sehr schnell daran. Beim Kauf eines neuen PCs ist es letztendlich genauso. Man tauscht seinen in die Jahre gekommen Rechner gegen ein aktuelles Modell aus (dabei muss es gar kein Superbolide sein) und man bootet schneller, die Programme stehen schneller bereit und, und, und. Nach nicht einmal einer Woche hat man sich daran gewöhnt und irgendwie ist alles wie früher.
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Die Vorteile einer SSD in der Praxis

Ich hab mir den Spaß gemacht und testweise die vorher eingebaute 250-GByte-Festplatte wieder einzusetzen. Der Rückschritt war sofort spürbar. Die durchgängig sichtbaren Vorteile der SSD sind die längere Akkulaufzeit von rund einer Stunde in meinem Subnotebook und die wesentlich geringere Wärmeentwicklung. Die Festplatte erhitzte nach einiger Zeit die Handballenauflage derart stark, dass ein ergonomisches Arbeiten nicht mehr möglich war. Zudem kommt es mir so vor, als sei das Notebook jetzt robuster. Das lässt sich natürlich an nichts eindeutig festmachen, aber für mich ist das Gerät haptisch nun irgendwie stabiler. Speziell mit einem kleinen Notebook wechselt man doch mal im laufenden Betrieb den Standort und zum Beispiel von einem Tisch zum anderen oder reicht das System über die Arbeitsfläche hinweg dem Kollegen. Bei einer sich drehenden Festplatte spürt man durchaus eine kleine Gegenwehr, dies ist nun nicht mehr der Fall.

Upgrade: 96 GByte durch 128 GByte ersetzt

 Samsung »470 Series MZ5PA128HMCD-01000«
Samsung »470 Series MZ5PA128HMCD-01000«
Bei aller Zufriedenheit, die zu Beginn des Feldversuchs eingesetzte Kingston »SSDnow V+100« mit 96 GByte, ist bereits Geschichte. 96 GByte sind mir schlicht zu wenig. Daher arbeitet nun seit Anfang Februar eine Samsung »470 Series MZ5PA128HMCD-01000« mit 128 GByte, in meinem X60s. Laut Spezifikation ist die Samsung (Lesen/Schreiben: 250/220 MByte/s) etwas schneller als die V+100 (Lesen/Schreiben: 230/180 MByte/s). In meinem alten Notebook macht sich dies auf Grund der veralteten SATA-1-Schnittstelle aber nicht wirklich bemerkbar. Während Kingstons V+100 im Internet ab nicht ganz 140 Euro erhältlich ist, schlägt die 470er mit rund 220 Euro zu Buche.

Für das Upgrade habe ich zuerst mit Acronis »True Image Home 2011« ein Voll-Backup durchgeführt und dann via Restore-Funktion auf das neue Laufwerk zurückgesichert. Details beschreibe ich in einem Tutorial, dass zeitnah veröffentlicht wird.

Erfahrungsbericht 128-GByte-SSD (Samsung 470 Series)

Nach knapp zwei Monaten fällt der Erfahrungsbericht eindeutig aus: Wie beschrieben überwiegen gegenüber einer rotierenden Festplatte die Vorteile ganz eindeutig. Wobei ich die geringe Kapazität nach wie vor als Problem erachte. Ich nutze meinen Mobil-PC als Zweitrechner. Installiert sind nur die wichtigsten Programme und auch die mitgeführten Dateien beschränken sich auf das nötigste. Trotzdem sind 128 GByte zu wenig. Eine zusätzliche externe Festplatte möchte ich eigentlich nicht mit mir führen. Auch wenn 2,5-Zoll-Drive mittlerweile sehr robust sind, ist es mir zu unsicher. Aktuell behelfe ich mir mit zwei USB-Sticks mit jeweils 32 GByte.

Als nächstes teste ich, ob sich über die Zeit hinweg die Performance ändert und welchen Einfluss der Füllstand des Laufwerks auf die Geschwindigkeit der SSD hat. Mehr in Kürze.

Lesen Sie auch Teil 1 meines Feldversuchs »SSD im Ultra-Subnotebook«.