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SSD im Multimedia-Notebook

Kingston »SSDnow V+100 SVP100S2B/256GB«
Kingston »SSDnow V+100 SVP100S2B/256GB«
Bisher habe ich meine SSD-Test in einem älteren IBM »Thinkpad X60s« durchgeführt. Nun ist mein Multimedia-Notebook dran, Typ Sony »Vaio VGN FW41M«. Das Gerät fungiert als Zweitrechner neben meinem Desktop-PC, für Internet- und Office-Anwendungen sowie für »Photoshop CS5« und »Camtasia 7«. Als Betriebssystem kommt noch »Windows Vista Home Premium« zum Einsatz. Das Notebook ist nicht ganz zwei Jahre alt und arbeitet noch mit der ersten Konfiguration und ist mittlerweile entsprechend langsam. Beispielsweise dauerte der Boot-Vorgang zuletzt über dreieinhalb Minuten. Es wird also Zeit etwas zu unternehmen.
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Vorbereitende Maßnahmen und SSD-Einbau

Die interne HDD wird mit Acronis »True Image HD« auf die SSD geklont (Bild: speicherguide.de).
Die interne HDD wird mit Acronis »True Image HD« auf die SSD geklont (Bild: speicherguide.de).
Nachdem ich seit neuestem Besitzer einer Kingston »SSDnow V+100 SVP100S2B/256GB« mit 256 GByte bin, soll diese für mehr Tempo sorgen. Vor dem Umbau führe ich aber eine Datenträgerbereinigung durch. Normalerweise löscht das System temporäre Dateien selbstständig. Auf die Dauer stopft sich Windows mit allerlei unnötigem Ballast voll und was ist unter Windows schon normal? Die Datenträgerbereinigung findet sich unter Startmenü – Alle Programme – Zubehör – Systemprogramme. Dieser Vorgang dauert mehrere Minuten und reduziert die Startzeit auf 1:40 Minuten. Das Ergebnis ist also spürbar.

Standardmäßig ist in mein Sony-Notebook eine Toshiba-Platte »MK5055GSX« mit 500 GByte integriert. Da es sich um einen Zweitrechner handelt, muss ich nicht allzu viele Daten auslagern. Etwas, was ich bei den Kingston-SSDs wirklich schätze, ist die mitgelieferte Acronis »True Image HD«-Software und das externe USB-2.0-Gehäuse. Das Tool erstellt auf der SSD eine identische Kopie der Harddisk. Dies dauert in meinem Fall rund 45 Minuten. Danach entnehme ich die integrierte Festplatte und schraube die SSD ein.

SSD: Erste Ergebnisse

Benchmark CrystalDiskMark: Toshiba »MK5055GSX« vs. Kingston »SSDnow V+100 SVP100S2B/256GB«
Benchmark: Toshiba-HDD »MK5055GSX« vs. Kingston »SSDnow V+100«
Das Ergebnis ist sofort spürbar. Der Vaio bootet nun in knapp einer Minute. Photoshop CS5 startet in unter acht Sekunden und damit fast doppelt so schnell wie vorher. Das Benchmark-Programm »CrystalDiskMark 3.0« attestiert der Kingston-SSD durchgängig bedeutend schnellere Leistungswerte (siehe Grafik).

Die Akkulaufzeit ist bei einem Multimedia-Notebook naturgemäß nicht sonderlich lang. In der Regel reicht es nicht mal für ein kontinuierliches Arbeiten von zwei Stunden. Mit der SSD sieht es so aus, als halte der Akku nun rund zweieinhalb Stunden durch. Dies muss aber noch genauer getestet werden.

Wie auch schon im Feldversuch mit meinem Ultra-Subnotebook (Teil 1, Teil 2, Teil 3) fällt der erste Erfahrungsbericht mit der Kingston-SSD positiv aus. Spontan würde ich sagen, dass 256 GByte die Minimumkapazität einer SSD darstellt. Die bisher getesteten 96 und 128 GByte sind mit auf jeden Fall auf die Dauer zu klein.

Lesen Sie auch Teil 1, Teil 2 und Teil 3 meines Feldversuchs »SSD im Ultra-Subnotebook«.

Notebook Vaio VGN FW41M im Detail
  • Prozessor: Intel Core 2 Duo P8700/2,53 GHz
  • Arbeitsspeicher: 4 GByte
  • Betriebssystem: Windows Vista Home Premium (32 Bit)
  • Grafikkarte: AMD Radeon HD4650, 512 MByte
  • Bildschirm: 16,4 Zoll, 1.920x1.080 Pixel
  • Gewicht: ca. 3 kg
  • Akkulaufzeit: < 2 Stunden (Praxiswert)