VDX-Switches erlauben automatisierte Verwaltung von VMs
Erweiterungen des Ethernet-Fabric-Portfolios auf Basis der VCS-Technologie (Virtual Cluster Switching) verspricht mehr Skalierbarkeit und soll zudem das Verwaltung der Infrastruktur vereinfachen. Die Network Subscription bietet zudem noch eine Abrechnung der eingesetzten Systeme nach tatsächlicher Nutzung.
Aus dem technischen Blickwinkel kommen auf die Infrastruktur neue Anforderungen zu. Die Datenübertragungsmuster ändern sich: Video-Streams gewinnen an Bedeutung, Social Networks wirken sich auch auf Unternehmensnetzwerke aus und in letzter Konsequenz werden auch die zu überbrückenden Entfernungen in den Netzwerken immer größer.
Darauf reagiert Brocade mit der Erweiterung seines Ethernet-Fabric-Konzepts. Dazu hatte der SAN-Primus das Fabrics-Konzept auch für die Ethernet-Welt übernommen. Es kümmert sich um das passende Verschalten der einzelnen Einheiten und macht somit den Einsatz des Spanning-Tree-Protokolls in der Fabric überflüssig. Zudem wird eine selbstlernende und somit automatisierbare Konfiguration damit machbar: Die Fabric formiert sich von selbst, ohne dass man von außen was konfigurieren müsste.
Doch auch innerhalb der Ethernet-Fabric reduziert sich der Aufwand für die Verwaltung: Die Technologie des »Virtual Cluster Switching« (VCS) automatisiert die Erkennung, Konfiguration und das Verschieben von VMs innerhalb der Fabric. Dabei skaliert dieses Konzept nun noch besser: Die doppelte Anzahl von Switches pro VCS-Fabric ist nun möglich. Somit wächst die Größe der Fabric: In der früheren Generation waren es noch 8 bis 10, nun spielen bis 24 Switches (zu je maximal 60 Ports) in einer Fabric zusammen. Diese Grenze soll in den kommenden Generationen noch weiter gehen.
Rechenzentrums-Switch-Familie erweitert sich
Das Thema einfachere Verwaltung adresseiert Brocade mit seinem »Network Advisor«. Diese Software bietet eine einheitliche Netzwerkmanagementplattform für IP- und SAN-Umgebungen. Sie verwaltet alle VCS-Knoten wie einen einzigen logischen Switch und ermöglicht zudem die Zuordnung von VMware-Port-Gruppen zu Port-Profilen für Fabric- und »vCenter«-Instanzen. Diese Systemerweiterungen unterstützen die erfolgreiche Migration der VMs innerhalb und jenseits der Ethernet Fabrics.
Generell unterstützt Brocade die Integration einer Ethernet Fabric in das Tool Vcenter und reduziert damit die Gesamtkosten der Netzwerkadministration ebenso wie das Ausfallrisiko. In einer Ethernet-Fabric laufende VMs werden anhand der in Vcenter gespeicherten Daten automatisch konfiguriert. Werden VMs in der Fabric verschoben, behalten sie automatisch ihre zugewiesenen »Connectivity Services« und die zugehörigen Einstellungen. Normalerweise birgt das Konfigurieren herkömmlicher Netzwerke für virtualisierte Data Center viele Fehlerquellen und ist äußerst zeitaufwendig. Durch die sichere Verbindung zu Vcenter beseitigt die VCS-Fabric diese Probleme und sorgt für konsistente Server- und Netzwerkkonfigurationen.