25.11.2010 (ubr) Drucken
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Anwaltskanzlei nutzt Virtualisierung und Replikation

Wiener Rechtsanwaltskanzlei verschlankt IT-Umgebung durch Virtualisierung. Die Datensicherung erfolgt mittels FC-Systemen, deren Daten zudem an ein weiteres Speichergerät synchron repliziert werden. Das Resultat sind geringerer Energieverbrauch und weniger Wartungsaufwand sowie höhere Datensicherheit.

Von Ulrike Rieß

Bild: Anwaltskanzlei SONN & PARTNER
Bild: Anwaltskanzlei Sonn & Partner
SONN & PARTNER ist eine Patentanwaltskanzlei mit Sitz in Wien/Österreich. Ihre Philosophie ist es, die optimale Lösung für individuelle Probleme ihrer Klienten in Handel und Industrie zu bieten. Mit dem gleichen Anspruch nimmt man sich auch der Bewältigung interner IT-Aufgaben an. Bereits Anfang 2008 wurde beschlossen, die in die Jahre gekommene Serverlandschaft umzustrukturieren.

Mit Serverkonsolidierung Kosten drosseln

Mehrere physikalische Server, die unter geringer Auslastung arbeiteten und jeweils nur wenige Applikationen zur Verfügung stellten, wurden im Zuge der Umstrukturierung durch zwei leistungsfähige Virtualisierungsserver »CALLEO 342« von transtec ersetzt. Sie übernehmen die Aufgaben der bisherigen Mail-, Anwendungs-, Datenbank-, Backup- und ERP-Server. Damit wurde nicht nur die IT konsolidiert, sondern auch mittelbar verursachte Kosten durch Energiebedarf und Wartungsaufwand reduzierten sich. Darüber hinaus erreichte das Unternehmen eine Leistungssteigerung.

Bild: Team SONN & PARTNER
Bild: Team Sonn & Partner
Im neu etablierten Szenario stellen die Server ihren virtuellen Maschinen mit den darauf laufenden Anwendungen Ressourcen stets bedarfsgerecht zur Verfügung. Für die Anwender der zirka 40 Thin-Clients und rund zehn PCs verlief die Umstellung im Serverbereich unbemerkt. Über Fibre-Channel angeschlossen bietet jeweils ein »PROVIGO 630« von Transtec Speicherplatz von drei TByte Brutto-Kapazität auf SAS-Festplatten.

Replikation und Systemschwenk für Ausfallsicherheit

Im Gegensatz zu Lösungen, bei denen vorhandener Speicher von mehreren Systemen gemeinsam genutzt wird, setzt die von Transtec konzipierte Lösung konsequent auf die Datenreplikation »DRBD« um eine hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Damit werden Daten synchron und in Echtzeit gespiegelt, wodurch ein stets redundant gehaltener Pool an Daten sichergestellt wird.

Zusätzliche Sicherheit bringt die Serverüberwachungssoftware »Heartbeat«, welche ebenso wie DRBD ein fester Bestandteil der »Suse Linux Enterprise Edition mit High Availability Extension« ist. Fällt der erste Calleo-Server aus, so kann der zweite dessen Funktion übernehmen und sofort mit denselben Daten wie das Primärsystem weiterarbeiten. Backup-to-Disk rundet die Gesamtsicherheit ab.


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