04.02.2010 (ubr) Drucken
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Infortrend »EonStor Fibre-to-SAS/SATA S16F-R1430P«

Infortrend »EonStor Fibre-to-SAS/SATA-RAID S16F-R1430P«
Infortrend »EonStor Fibre-to-SAS/SATA-RAID S16F-R1430P«
Das »EonStor Fibre-to-SAS/SATA-RAID S16F-R1430P« von Infortrend ist Teil der RAID-Serie »EonStor Plus«. Das Modell fasst 16 Festplatten, wobei zwischen SAS- und SATA-Medien gewählt werden kann. Mit SATA-Laufwerken stehen dem IT-Manager bis zu maximal 16 TByte an Bruttospeicher zur Verfügung. Über SAS-Expansionports lassen sich an dieses Modell drei weitere JBODs (Just-a Bunch-of-Disks) anschließen. Die Gesamtkapazität liegt damit bei maximal 64 TByte. Als Erweiterungseinheiten kommen die Modelle »EonStor S16S-J1000-R« und »EonStor S16S-J1000-S« in Frage. Das Gerät integriert zwei Controller, die jeweils zwei GByte Cache aufweisen. Jeder Controller verfügt zudem über zwei 4-Gbit/s-FC-Host-Channels und vier Host-Ports.

Für hohe Ausfallsicherheit besitzt das S16F-R1430P nicht nur redundante Controller, sondern auch Lüfter und Netzteile. Bei einem Systemproblem wird der Cache automatisch leer geschrieben (»cache flush«). Mittels eines Medien-Scans prüft das System die verwendeten Festplatten. Fällt eine Drive aus, erfolgt eine automatische Datenwiederherstellung auf der entsprechend dafür vorgesehenen Hot-Spare-Disk.

Die Laufwerke selbst lassen sich mit den RAID-Leveln 0, 1 (0+1), 3, 5, 6, 10, 30, 50 und 60 schützen. Dabei sind RAID-Level-Migrationen ebenso durchführbar wie die RAID-Konfiguration auf den Drives. Der Administrator kann wählen, ob die Hot-Spare-Laufwerke dediziert, global oder pro Gehäuse eingesetzt  werden sollen. Darüber hinaus kann der Administrator die Strip-Größe und den Caching-Modus für jedes logische Laufwerk konfigurieren. Festplatten lassen sich im laufenden Betrieb austauschen oder hinzufügen. Ebenso ist ein Online-Cloning der Disks möglich. Um Systemfehler so schnell wie möglich erkennen zu können, werden die Platten mittels S.M.A.R.T. überwacht. Ebenso prüft das System die Spannung, die Modulverfügbarkeit sowie die Temperatur.

Für die Verwaltung kommt die bowserbasierte Software »RAIDWatch Manager« zum Einsatz. Zudem sind ein LCD-Panel, eine Terminalkonsole sowie Telnet für das Management nutzbar. Das System unterstützt die Betriebssysteme Microsoft »Windows Server 2003/2008« und »WHQL-Windows Server 2003/2008«, Sun »Solaris 9/10«; Red Hat »Linux 8/9« (64-bit), »Enterprise 3«, SuSE »Linux 8/9« (64-bit), Fedora (64-bit), Apple »MacOS X 10.4« sowie VMware.

Zu der Subsystem-Serie gehören insgesamt zwölf Modelle, die sich lediglich in Controller-Anzahl, Anschlussart (iSCSI, FC, SAS) und Maximalspeicherkapazität unterscheiden. Das S16F-R1430P liegt dabei im oberen Bereich. Drei weitere Arrays bieten eine Skalierbarkeit von bis zu 80 TByte. Darunter liegen jeweils drei Geräteversionen mit bis zu 60 TByte und 48 TByte.

Fazit

Wie von Infortrend gewohnt ist auch das Eonstor-Plus-Modell S16S-R1430P ein solides Disk-Array, das alle Grundfunktionen und ein kleines Extra in punkto Systemsicherheit bietet. Hoch skalierbar und in der Ausstattung variabel wählbar lässt es sich in unterschiedliche IT-Umgebungen einbinden. Anders als bei anderen Eonstor-Modellen wird die Plus-Serie vom Hersteller ab Werk mit 50 Prozent der Festplatten ausgestattet und besitzt immer eine dreijährige Garantie inklusive eines dreijährigen kostenlosen Vorab-Austausch-Service auf Komponenten.

Ein entsprechendes 8-TByte-System kostet netto 4.900 Euro. Der Preis liegt leicht unter vergleichbaren Modellen, beispielsweise aus der »VTrak«-Serie von Promise oder der »rapidNAS«-Systeme von N-Tec. Allerdings bieten diese ein wenig mehr Funktionalität.
Kurzinfo

Hersteller:
Infortrend Deutschland GmbH
Werner-Eckert-Str. 8
D-81829 München
Tel. +49 89/45 15 18 70
Fax +49 89/451 51 87 65
E-Mail: sales.de@infortrend.com
Web: www.infortrend.com/germany
Direkter Link zum Produkt: Eonstor Plus
Preis: ab 4.900 Euro (8 TByte)
Garantie: 3 Jahre (Vorab-Austausch-Service auf Komponenten)

Technische Details
Anzahl Festplatten: 16
Speicherkapazität (min/max): 2, 4 oder 8 TByte/64 TBye
Festplatten-Schnittstelle: SAS (3 Gbit/s), SATA
Controller: 2
Cache-Speicher: bis zu 2 GByte pro Controller
Schnittstellen: zwei 4 Gbit/s-FC, vier Host-Ports
Battery-Backup: Lithium-Ionen
RAID-Level: 0, 1, 3, 5, 6, 10, 30, 50, 60
Skalierbarkeit: bis zu 64 HDDs, eine RAID-Einheit mit drei JBODs
Redundante Komponenten: Lüfter, Netzteile, Controller
Hotswapfähige Komponenten: Laufwerke, Lüfter, Netzteile
Formfaktor: 3U Rackmount
Unterstützte Betriebssysteme: Microsoft Windows Server 2003/2008, WHQL-Windows Server 2003/2008, Sun Solaris 9/10, Red Hat Linux 8/9 (64-bit), Enterprise 3, Suse Linux 8/9 (64-bit), Fedora (64-bit), Apple MacOS X 10.4, VMware

Plus
+ hohe Skalierbarkeit
+ redundanter Controller
+ überdurchschnittliche Herstellergarantie

Minus
- nur FC-Support


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