17.05.2012 (ubr) Drucken
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Storsimple-Gateways für die Cloud

Mit einer neuen Strategie, neuem Marketin-Chef und einem erweiterten Produktportfolio will das amerikanische Jungunternehmen StorSimple auch auf dem europäischen Markt punkten, auch wenn sie hier noch keine direkte Vertretung haben. Ursprünglich hatte sich die Firma mit seinen Modellen 5010 und 7010 auf Anwendungen wie »SharePoint« und »Exchange« spezialisiert. Diese iSCSI-Systeme verfügen über kombinierte SLC-SSDs und SAS-Platten, offerieren Cloud-Fähigkeit via WAN sowie Thin Provisioning und Deduplizierung.

Nach Aussagen von Marc Farley, Senior Director of Communities and Customer Programs bei Storsimple, sah der Hersteller Bedarf zum Umdenken und bietet mit neuen Systemen nun eine breitere Unterstützung an. Im Zuge der Umstrukturierung musste auch der ehemalige Chief Marketing Officer Ian Howells seinen Hut nehmen. Diese Position hat nun Bridget Warwick inne, die zuletzt durch die BlueArc-Übernahme bei HDS als Vice President for NAS Marketing and Business Development arbeitete. Mit dieser Rundum-Erneuerung zielen Strategie und Produkte nun auf Kunden ab, die Speicher-Implementierungen in der Cloud haben oder haben wollen und leistungsfähige Infrastruktur und Prozesse benötigen.

Neuer Ansatz, neue Modelle

Der Storsimple-Ansatz sieht vor, dass Anwender ihre Primärdaten auf ihrer lokalen Appliance vorhalten und Nearline-Speicher, Archive, Backup und Desaster Recovery nahtlos über die Cloud integriert werden. Inaktive Daten und Snapshots sendet der IT-Manager an die Cloud, die damit nur einen weiteren Speicher-Tier darstellt.

Die vier neuen Modelle lösen die Erstlingswerke des Unternehmens ab und sind laut Hersteller aufgrund optimierter Software schneller und leistungsfähiger. Verfügbar sind die Systeme »5020« mit 2 TByte Kapazität, »7020« mit 4 TByte, »5520« mit 10 TByte und »7520« mit 20 TByte. Mit einer relativen Reduktionsrate von 5:1 lassen sich entsprechend Maximalkapazitäten von 10 bis 100 TByte erreichen. Die zweite Generation der integrierten Software erlaubt nun mehr parallele Operationen und einen Datendurchsatz von 50 Mbit/s über WAN. Für Desaster-Recovery-Szenarien können die Modelle mittels »CloudClone« die Informationen über zwei unterschiedliche Cloud-Anbieter hinweg oder an regionale Standorte spiegeln. Ebenso sind die Systeme mit einer VMware-Ready-Zertifizierung versehen.

 Mit Storsimple in die HP-Cloud

Storsimple ließ sich erst vor kurzem für die »HP Cloud Services« zertifizieren (Beta) und fungiert hier als Gateway. Dabei kann der IT-Verantwortliche die Management-Funktionen wie Cloud-Snapshots, Thin Restores, unterbrechungsfreie Updates und Dual-Path-Redundanz nutzen. Der »Cloud Object Storage« von HP geriert hierbei zu einem weiteren Storage-Tier. Der HP-Cloud-Service kann aber auch mit anderen Cloud-Storage-Services kombiniert werden.

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