23.12.2016 (eh) Drucken
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SNIA: Swordfish-Spezifikation vereinfacht Storage-Management

So entwickelte sich Swordfish aus der Redfish-Spezifikation (Bild: SNIA)So entwickelte sich Swordfish aus der Redfish-Spezifikation (Bild: SNIA)Die »Storage Management Initiative« (SMI) der Storage Networking Industry Association (SNIA) meldet die Fertigsetllung von Version 1.0 der »SNIA Swordfish«-Speichermanagement-Spezifikation. Diese Spezifikation erweitert die Redfish-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) der »Distributed Management Task Force« (DMTF), damit diese die Speichergeräte und -Services handeln kann, die heutzutage in modernen Rechenzentren zu finden sind.

Durch die Erweiterung des DMTF-Redfish-API-Protokolls und -Schemas hilft die SNIA-Swordfish-Spezifikation bei der Bereitstellung eines einheitlichen Managementansatzes für die Speicher und Server in Hyperscale- und Cloud-Umgebungen, was es IT-Administratoren wiederum einfacher macht, skalierbare Lösungen in ihre Rechenzentren zu integrieren. Mit derselben RESTful-Schnittstelle in Kombination mit dem »JavaScript Object Notation«-Datenformat (JSON) und dem »Open Data Protocol« (OData) können neben Servern auch Speichergeräte und -Services nahtlos gemanagt werden.

»SNIA Swordfish wurde für die Interaktion mit Technologien entwickelt, die in Cloud-Rechenzentren verwendet werden. Die Spezifikation kann für eine große Vielfalt an Speichermanagement-Aufgaben genutzt werden – von ganz einfachen bis hin zu hoch komplexen«, erläutert Don Deel, Vorsitzender der SNIA Storage Management Initiative. »SNIA Swordfish ist einfacher zu verstehen und zu implementieren als ältere Standards, was zu einer schnellen Verbreitung unter den Anbietern von Speichergeräten und Managementanwendungen führen wird.«

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Video-Interiview mit Daniel Sazbon, dem neuen Chairman der SNIA Europe

Über SNIA Swordfish unterhielten wir uns auch kürzlich auf der »Cloud Expo Europe 2016« in Frankfurt im Rahmen eines Video-Interviews mit Daniel Sazbon; er ist seit kurzem Chairman der SNIA Europe. Sazbon erläutert, dass die neue Spezifikation auf der Grundlage von Management-Anwendungsfällen entwickelt wurde, daher liege der Schwerpunkt auf den Anforderungen von IT-Administratoren an Speichergeräte und -Services in Rechenzentren. Aus diesem Grund ist die API mit Funktionen ausgestattet, die die Zuordnung, Überwachung und das Management von Storage vereinfachen.

Beispielsweise könne die API verschiedene Servicearten unterschiedlich leistungsstarken Speichersystemen in einem Rechenzentrum zuordnen. Danach kann ein IT-Administrator Servern oder virtuellen Maschinen Speicherplatz zuordnen, indem der die benötigte Speicherkategorie spezifiziert, ohne sich um das Finden und Konfigurieren eines bestimmten Speichersystems mit den gewünschten Leistungseigenschaften kümmern zu müssen. Die mit der Spezifikation definierte API unterstützt neben Standardfunktionen ebenfalls zusätzliche, anbieterspezifische Funktionen für zukünftige Speichereigenschaften.

Die SNIA-Swordfish-Spezifikation wurde von der SNIA Scalable Storage Management Technical Work Group definiert, und ist das Ergebnis umfassender Zusammenarbeit zwischen führenden Unternehmen der Speicherindustrie. »Indem SNIA Swordfish DNTFs bahnbrechenden Redfish-Standard erweitert, bietet die Spezifikation die Möglichkeit, Speicher und Speichergeräte auf gleiche Art wie Server und Fabrics zu managen«, ergänzt Jeff Hilland, President der DMTF. »Das ist genau der Ansatz, denn wie für das Management der heutigen Hyperscale- und Cloud-Infrastrukturen benötigen.«

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