14.06.2017 (kfr) Drucken
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Podcast: Schonungsloses Resümee zur Flash Forward im XXL-Format

speicherguide.de-Podcast: Schonungsloses Fazit zur Flash Forward mit Jens Leischnerspeicherguide.de-Podcast: Schonungsloses Fazit zur Flash Forward mit Jens LeischnerDie Anwenderkonferenz Flash Forward hat im Nachgang natürlich für einigen Gesprächsbedarf gesorgt. Bei den Teilnehmern, den Sponsoren und auch bei uns. Stellvertretend für die Besucher ergreift Jens Leischner, Gründer der User-Vereinigung sanboard das Wort. Im speicherguide.de-Podcast stellen sich die Kollegen Karl Fröhlich und Engelbert Hörmannsdorfer seinem Urteil. Zusammen ziehen wir nicht nur ein Resümee, sondern auch eine schonungslose Manöverkritik.

Hier nehmen wir kein Blatt vor den Mund. Und wir möchten behaupten, dass es so ein offenes Debriefing, in dieser Form, noch zu keiner Veranstaltung gegeben hat. Der Podcast ist mit rund 25 Minuten schon relativ lang, wir haben aber – quasi als Bonus – noch weitere 25 Minuten unseres Offtalks drangehangen, ungeschnitten. Da wiederholen wir zwar das ein oder andere, gehen aber auch noch weiter ins Detail. Jens Leischner erklärt uns, warum ein Eintrittspreis von 100 Euro sicherlich keinen Erfolg bringen wird und unser Karl erläutert, warum er von den Herstellern enttäuscht ist.

Hier geht’s zum PODCAST (ca. 25 min + 25 min Offtalk) »

Video zum Podcast: Schonungslose Manöverkritik zur Flash Forward im XXL-Format mit Jens Leischner


Wie ist Ihr Feedback zur Flash Forward, zu Veranstaltungen generell und was sind für Sie die Kriterien einer guten Veranstaltung? Und ist Livestream die Zukunft oder eine Ergänzung? Was meinen Sie? Wir sind sehr gespannt auf Ihr Feedback.

Kommentare (3)
16.06.2017 - LHL

Ja, das ist ein Dilemma. Auf der einen Seite sponsort kein Hersteller gerne mal einfach so sondern möchte zumindest sein Produktportfolio bewerben (oder Kontakte für Akquise sammeln). Auf der anderen Seite möchte man als Teilnehmer nicht gerne "zugespammt" werden mit Emails oder Anrufen und sich eigentlich möglichst herstellerübergreifend informieren. Die Frage ist dann tatsächlich, ob es da einen vernünftigen Kompromiss geben kann. Auch mit 100€ Eintrittsgeld hättet ihr dann bei 100 Teilnehmern mit 10.000 € nicht alle Kosten decken können - und ob dann überhaupt so viele sich angemeldet hätten (vor Ort und beim Livestream) wäre auch fraglich. Ich teile die Einschätzung nicht, dass die Zeiten des "alles muss kostenfrei sein" wirklich schon vorbei sind. Es gibt Millionen Nutzer, die Facebook und WhatApp kostenfrei nutzen, ohne sich zu fragen, warum das zunächst mal kein Geld kostet ;)
Der Verlag Heise bietet ja auch schon länger kostenpflichtige Webstreams an - ich habe aber keine Ahnung, ob und wie sich das rechnet. Beruflich kann ich die nicht nutzen, weil die das ganze Procedere mit Kostengenehmigung und -übernahme usw. schlichtweg zu aufwendig bei uns ist.
Interessant finde ich aber auch die Entwicklung, dass Hersteller "Hausmessen" kostenpflichtig sind, obwohl es dort - neben fachlichen Qualifizierungen - an Eigenwerbung nur so strotzt.
Falls es noch mal eine Folgeveranstaltung geben sollte teile ich die Auffassung, dass das Thema Flash zwar weiterhin wichtig ist und uns für einige Jahre in unterschiedlichen Facetten begleiten wird - aber es wäre zu einseitig. Mich würde zum Beispiel mal interessieren, wie sich die Hersteller so die Einsatzgebiete mit abgeleiteter Produktpalette von der Scale Out Architektur bis hin zu den eher klassischen Storageblöcken vorstellen. Egal ob mit Flash oder ohne - ich vermag da oft nicht wirklich eine Konzeption in der Produktpalette zu erkennen.

16.06.2017 - kfr

Vielen Dank,fmz.bibu! Mir würde ein Barcamp auch gut gefallen. Mal schauen, wie wir dieses "zarte Pflänzchen" entwickeln können. Schätze, da werden wir erstmal ein wneig Aufklärungsarbeit leisten dürfen.

14.06.2017 - fmz.bibu

Servus! Eure kritische Reflektion über ein untergegangenes Symposium hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, hinkünftig ein speicherguide.de Barcamp zu organisieren wo Kunden und Herstellervertreter zusammen teilnehmen, um über bestehende oder anstehende Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten kreativ, aktiv und offen zu diskutieren und gegenseitig voneinander lernen können. Als mögliche Veranstaltungsorte könnten vielleicht auch solche Prämissen wie Schulen oder Universitäten in den freien Ferienzeiträumen in Frage kommen.


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