10.07.2008 (eh) Drucken

Pillar: »Axiom 600«-System mit neuen Anwendungsprofilen

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Kunstgriff: Daten je nach Dringlichkeit an verschiedenen Disk-Bereichen speichern (Bild: Pillar)

Der Storage-Experte Pillar Data Systems hat seine Familie von Application-Aware-Speichern um die Modelle »Axiom 600« und »Axiom 600-MC« (Mission Critical) erweitert. Die beiden Modelle wurden mit neuen Anwendungsprofilen ausgestattet. Dadurch sollen sie noch mehr höchsten Ansprüchen an die Auslastung, Leistung und Verfügbarkeit entsprechen.

Die neuen Speicherprofile unterstützen Pillar-Angaben zufolge u.a. gezielt folgende Anwendungen: VMware-Lösungen, verschiedene Oracle-Anwendungen, VTL-Deployments, »Microsoft Exchange« und SQL. Diese voreingestellten und manuell konfigurierbaren Profile sollen es den Nutzern ermöglichen, das Speichersystem ganz einfach für die jeweilige Anwendung zu optimieren, indem sie das entsprechende Profil einfach aus einem Pull-Down Menü auswählen.

Das neue Axiom-600-System soll darüber hinaus den Speicherprozess für Anwendungen in jeder beliebigen Umgebung mit virtuellen Servern optimieren. Anwender sollen hierbei die Speicherprioritäten dynamisch so ändern und anpassen können, dass die wichtigsten Anwendungen die höchste Performance erhalten und die Speicherleistung insgesamt verbessert wird, indem der Input/Output-Engpass entschärft wird.

Vor allem betont Pillar, dass sich die neuen System hervorragend als Speicherplattform für alle Oracle-Anwendungen eignen. Oracle-Datenbanken, die mit Oracles »Automatic Storage Manager« (ASM) verwaltet werden, sollen von der ausgezeichneten Performance der Systeme unter Verwendung einer gemeinsamen, einfach zu bedienenden Management Oberfläche profitieren. Die Integration des Axiom-Systems in Oracles Datenbank 10g sorge zusammen mit dem ASM für ein vereinfachtes Speichermanagement und liefere automatisch eine optimale I/O-Leistung der Datenbank.

Besonderheit dabei: Pillars Lösung unterstützt Oracle-Schreiboperationen durch direkte »1-MB-Wide-Stripes«, was die größten Stripes auf dem Markt sind. Dadurch soll sich der Datendurchsatz zwischen dem Axiom-System und der Anwendung im Oracle-Umfeld enorm erhöhen. »Pillars paralleler Zugriff auf alle Speicherplatten (Striping) ist zusammen mit dem ASM in einer RAID-5-Konfiguration eine entscheidende Entwicklung, die es ermöglicht die Kosten und Komplexität der Lösungen zu verringern«, erklärt Mark Salser, Senior Vice President von Oracle.

Für das hochverfügbare Axiom-600-MC-System spezifiziert Pillar 99,999 Prozent Verfügbarkeit, was statistisch weniger als fünf Minuten Ausfallzeit im Jahr pro MC-System bedeutet. Generell legt Pillar noch Wert auf die Feststellung, dass man bei den Systemen 80 Prozent Festplatten-Auslastung erreiche – das wäre der höchste Wert im gesamten Speichermarkt und liege etwa 40 Prozent über dem Durchschnitt.

»Mit den neuen Systems bewegen wir uns auf einem völlig neuen Level, mit dem wir uns gerade im Enterprise-Markt noch stärker von unseren etablierten Mitbewerben abheben«, stellt Mike Workman, Chairman und CEO bei Pillar Data Systems, fest. »Das neue Axiom-System bietet unseren Kunden maximale Leistungsfähigkeit, Funktionalität und marktführende Auslastungsraten – und wir sind die Einzigen im Markt, die das auch garantieren.«

Die Pillar-System werden hierzulande vor allem über das Distributionshaus SNE vertrieben. Bis vor rund drei Monaten war auch noch TIM Distributionspartner; der Vertrag wurde aber nicht verlängert. Wie speicherguide.de erfuhr, will Pillar noch im Sommer einen weiteren Distributor benennen.

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