HDS betritt den Midrange-NAS-Markt
Midrange-NAS mit Enterprise-Funktionen, aber trotzdem nur typische Midrange-Preise – mit dieser Botschaft schickt Hitachi Data Systems (HDS) ihre neuesten Storage-Systeme ins Rennen. Vorgestellt wurden die Systeme »3080« und »3090«, die von dem OEM-Zulieferer BlueArc stammen. Bei Bluearc gehören sie zur»Mercury«-Familie, die das Unternehmen vor praktisch genau zwei Monaten vorstellte(speicherguide.de berichtete). Das 3080-System verfügt über 1 PByte Kapazität, als 3090er Modell ist eine Kapazität von 2 PByte vorhanden, zudem wird das File-System mit 256 TByte unterstützt – ein deutliches Plus gegenüber den üblicherweise nur 16 TByte konkurrierender NAS-Filer.
»Wir haben bei der neuen NAS-Plattform sehr stark den Fokus auf die Applikations-Intergration gelegt«, erläutert Uwe Angst, NAS Business Manager bei HDS, im Gespräch mit speicherguide.de. Die Systeme wurden deshalb für den Einsatz mit anderen Storage-Systemen von HDS sowie der »Storage Command Suite« optimiert, so dass Unternehmen mit einer einheitlichen Konsole das Management ihrer NAS- und SAN-Lösungen vereinheitlichen können. Die neue Lösung ist zudem voll integriert für Applikationen wie Microsoft-Exchange, SQL-Server, Sharepoint und Oracle und kann in »VMware vSphere«-Umgebungen eingesetzt werden. Administratoren können das System für primäres Backup über iSCSI einsetzen, oder auch für sekundäres Backup, Restore, Archivierung und Disaster-Recovery.
»Werden die neuen NAS-Systeme beispielsweise in einer Exchange-Umgebung eingesetzt, können wir nun ein klares Sizing gemäß den tatsächlich vorhandenen Maiboxen vornehmen«, betont Angst. Man könne nun mit einer einzigen Management-Console bis zu einem 8-Wege-Cluster hochskalieren, und damit auch Hochverfügbarkeitsanforderungen klar erfüllen. Die integrierte native File-Tiering-Funktion hält Angst für »die derzeit fortschrittlichste auf dem Markt verfügbare derartige Lösung«, den sie ermögliche neben der hohen Leistung auch die Skalierbarkeit des Systems.
Mit dem integrierten nativen Tiering können nur selten genutzte Daten in kostengünstigere Speicherschichten verschoben werden. Das zugehörige Management-Tool automatisiere diesen Prozess und vereinfache ihn damit. Die ebenfalls integrierte »Hitachi Data Discovery Suite« ermögliche es zudem, Daten automatisch und regelbasiert zwischen den Plattentypen Fibre-Channel, SAS, SATA und der Archivierungsschicht zu verschieben. Zudem können Inhalte der einzelnen Storage-Silos durchsucht werden, um die Suchergebnisse als Auslöseimpuls für das Verschieben der Daten zu nutzen.
»Wir bieten Unternehmen mit unserem neuen NAS-System eine voll integrierte, einheitliche Storage-Plattform zur Verwaltung ihrer Daten an«, erläutert Angst. »Im Gegensatz zu anderen Anbietern, die teilweise bunt zusammengewürfelte Insellösungen mit unvereinbarem Management offerieren, kombiniert Hitachi Data Systems Software zum Storage-Management, Archivierung und Lösungen zur Datenwiederherstellung in einer integrierten Plattform. So reduzieren wir nicht nur die Komplexität, sondern auch die Anschaffungs- und die Betriebskosten.«
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